Aktuelles

Hier informieren wir Sie über Neuigkeiten aus der Personalratsarbeit!


Präsident und Vorsitzende des akademischen Personalrates im Gespräch

 

Das zurückliegende Jahr brachte viele neue Herausforderungen – auch für die akademischen Beschäftigten der Universität Potsdam. Wie diesen begegnet wurde und welche Fragen mit Blick auf die Zukunft noch zu diskutieren sind, dazu verständigten sich der Präsident, Prof. Oliver Günther, Ph.D., und die Vorsitzende des akademischen Personalrats, Susanne Gnädig, in einem Gespräch.

Im Jahr 2020 konnte aufgrund der Corona-Pandemie die Personalversammlung nicht stattfinden. Über unsere Tätigkeit im vergangenen Jahr haben wir in Form eines Berichtes informiert. Da sich auf den Personalversammlungen auch stets der Präsident den Fragen der akademischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellt, wurde verabredet, einen Austausch der Vorsitzenden des Personalrates für das wissenschaftliche und künstlerische Personal einschließlich wissenschaftlicher Hilfskräfte und dem Präsidenten aufzuzeichnen und den Kolleginnen und Kollegen als Videomitschnitt zur Verfügung zu stellen.

Neben den Herausforderungen für Lehre und Forschung unter Corona-Bedingungen werden auch Fragen zum mobilen Arbeiten, zu Karriereperspektiven für akademisch Beschäftigte, zur Personalpolitik der UP bei befristeten wie unbefristeten Stellen und zum Lehrdeputat aufgegriffen.

Das Gespräch wurde am 15.03.2021 aufgezeichnet.


Bild mit mehreren Seiten bedrucktem Papier, die mit einer Lupe vergrößert werden; daneben liegt links ein Smartphone, rechts steht eine Kaffeetasse
Foto: https://pixabay.com/de/illustrations/audit-bericht-%C3%BCberpr%C3%BCfung-lupe-4576720/

Tätigkeitsbericht 2020

Der schriftlichen Bericht, in dem wir Sie umfassend über unsere Tätigkeiten im Jahr 2020 informieren, ist HIER abrufbar. Wir stehen Ihnen gerne für Rückfragen und Anregungen zur Verfügung.

Die diesjährige Personalversammlung musste pandemiebedingt entfallen. Ein Gespräch zwischen dem Präsidenten und der Vorsitzenden des Personalrates zu aktuellen Themen ist für Anfang kommenden Jahres vereinbart. Die Aufzeichnung dieses Gesprächs wird online abrufbar sein.

Weitere aktuelle Informationen sind in unserer Infopost nachlesbar.

 

Bild mit mehreren Seiten bedrucktem Papier, die mit einer Lupe vergrößert werden; daneben liegt links ein Smartphone, rechts steht eine Kaffeetasse
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Hände, die einen Vertrag zeichnen
Foto: https://pixabay.cohttps://pixabay.com/de/photos/laptop-büro-hand-schreiben-3196481/

Merkblatt der Universität Potsdam zur Anerkennung pandemiebedingter Belastungen von wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 

Update 08.12.2020

Das Merkblatt wurde an die Veränderungen im WissZeitVG angepasst.

Die Universität Potsdam wird für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Zeitraum vom 15.03.2020 bis 31.10.2020 bzw. vom 01.10.2020 bis zum 31.03.2021 in einem hauptberuflichen Beschäftigungsverhältnis mit der Universität Potsdam stehen, Maßnahmen ergreifen, um auf diese Weise pandemiebedingte Zusatzbelastungen anzuerkennen und teilweise auszugleichen. Diese Maßnahmen sind das Ergebnis eines vertrauensvollen Dialogs zwischen dem Personalrat für das wissenschaftliche und künstlerische Personal und dem Präsidenten der Universität Potsdam und stellen eine Vereinbarung beider Seiten dar.

Sie finden das aktualisierte Merkblatt mit den getroffenen Maßnahmen unter diesem Link: Merkblatt_Pandemie

Einen Kommentar mit weiterführenden Hinweisen sowie kurzen Erläuterungen zum Hintergrund der jeweiligen Regelung des Merkblattes finden Sie hier.

 

Hände, die einen Vertrag zeichnen
Foto: https://pixabay.cohttps://pixabay.com/de/photos/laptop-büro-hand-schreiben-3196481/

Hände auf Laptop, daneben liegen Zeitschrift und Handy
Foto: https://pixabay.com/de/photos/start-start-up-notizb%C3%BCcher-kreative-593324/

Leitlinien zum mobilen Arbeiten für akademische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seit 1. November 2020

Nach Abschluss eines längeren, intensiven Dialogprozesses zwischen Personalrat und Universitätsleitung gelten seit dem 01.11.2020 für akademische und künstlerische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität Potsdam Leitlinien zur Arbeitszeit- und Arbeitsortflexibilisierung (mobiles Arbeiten).

In diesen Leitlinien wird zum einen bestätigt, dass für das akademische Personal grundsätzlich Vertrauensarbeitszeit gilt, und zum anderen geregelt, dass bestimmte Arbeiten mobil erledigt werden können.

Die Leitlinien sind ein Instrument der Hilfestellung, das im Bedarfsfall angewendet werden kann, nicht aber bestehende gute Arbeitsabläufe regulieren will. Auf die Bestimmungen der Leitlinien können sich demnach insbesondere jene Kolleginnen und Kollegen beziehen, in deren Bereichen die Möglichkeit des mobilen Arbeitens seitens der Vorgesetzten eher negiert wurde, auch wenn es die Aufgaben gestatten würden.

Die Leitlinien zum mobilen Arbeiten wurden vom Präsidenten der Universität und der Vorsitzenden des Personalrates für das wissenschaftliche und künstlerische Personal gezeichnet. Hier finden Sie das Antragsformular.

Hinweis: Die Regelungen in den Leitlinien gelten unabhängig von den aufgrund der Corona-Pandemie angeordneten Maßnahmen zur Arbeit im Home Office.

Hände auf Laptop, daneben liegen Zeitschrift und Handy
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Bild eines Virus
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Informationen zur Corona-Pademie für das wissenschaftliche Personal

Über den folgenden Link informieren wir Sie als wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über aktuelle Entwicklungen und Fragen rund um den Arbeitsplatz in Zeiten der Corona-Pandemie an der Universität Potsdam. Wir aktualisieren diese Informationen fortlaufend. 

https://www.uni-potsdam.de/de/personalvertretungen/wimipr/corona-zu-corona-1?no_cache=1#c515615

Gern können Sie Ihre Anliegen und Fragen wie immer auch persönlich an uns richten. 

Kommen Sie gesund durch diese Zeit!

Ihr WiMi Personalrat

Bild eines Virus
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Stellungnahme des Personalrates Offener Brief Phil Fak
Bild: WiMiPR

„Stellungnahme des Personalrates für das wissenschaftliche und künstlerische Personal der Universität Potsdam zum Offenen Brief der Philosophischen Fakultät“

Eine nicht geringe Zahl von Hochschulangehörigen diskutiert aktuell einen Beschluss der Philosophischen Fakultät und einen darauf basierenden Offenen Brief an das MWFK, das MBJS, an den Präsidenten der Universität Potsdam und an die Studierenden zum Thema „Lehrbelastung von Dauerstellen“. [1]

Der Brief ist explizit zwar nicht an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität gerichtet, aber viele Nachfragen ihrerseits, ihre Teilnahme an Protestbewegungen und Arbeitsgruppen, aber auch die Gespräche der Lehrenden mit Studierenden zu deren „Solidarisierungsschreiben“ zeigen deutlich, dass sich die Kolleginnen und Kollegen angesprochen fühlen.

Als Interessenvertretung der akademischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist es uns wichtig, unsere Position einzubringen und die auffallende Sprachlosigkeit einiger Verantwortlicher nicht noch zu bestärken. Wir skizzieren zunächst die Genese des Themas (I) und wollen abschließend einige Erwartungen an den Fortgang der Debatte äußern (II).

[1] Der Offene Brief ist nachzulesen auf den Homepages der Institute für Anglistik/Amerikanistik, Germanistik, Romanistik, Slawistik, Künste und Medien, Jüdische Studien/Religionswissenschaften.

Stellungnahme des Personalrates Offener Brief Phil Fak
Bild: WiMiPR

Hinweise zum Abschluss von Arbeitsverträgen

„Hinweise zum Abschluss von Arbeitsverträgen an der UP“

Einstellungen und damit der Abschluss eines Arbeitsvertrages gehören zu jenen Verwaltungsvorgängen, die alle Beteiligten Zeit und Kraft kosten. Der Personalrat für das wissenschaftliche und künstlerische Personal begleitet viele der Einstellungsvorgänge unmittelbar im Rahmen seiner Mitbestimmungsrechte gemäß Personalvertretungsgesetz für das Land Brandenburg (PersVG Bbg) oder mindestens beratend, wenn sich die Kolleginnen und Kollegen persönlich an uns wenden.

Für die einzustellenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist es wichtig, dass die Einstellung transparent, entsprechend den gesetzlichen und tariflichen Regelungen abläuft und zu einem verlässlichen Ergebnis führt. In unserer Beratungspraxis zeigt sich, dass sich grundsätzliche Fragen wiederholen und Unerfahrenheit mit Abläufen an der Universität Potsdam zu Irritationen und Konflikten führen kann. Dies hat uns dazu veranlasst, einige unserer Antworten gebündelt als „Hinweise zum Abschluss von Arbeitsverträgen an der UP“ zu verfassen. Wir hoffen, dass die Broschüre dazu beitragen wird, das Informationsdefizit zu verringern, das speziell beim Thema „Berücksichtigung von förderlichen Zeiten“ bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besteht.

Hinweise zum Abschluss von Arbeitsverträgen

WHK werden ab sofort durch den Personalrat für wissenschaftliches und künstlerisches Personal vertreten

Seit 20.09.2018 ist aufgrund einer geänderten Gesetzeslage die Vertretung der wissenschaftlichen Hilfskräfte durch den Personalrat sowie die Wahlberechtigung dieser Beschäftigtengruppe neu geregelt.

Der Passus des Personalvertretungsgesetzes des Landes Brandenburg (§90, Absatz 1, Nr. 7), der die Gruppe der Studierenden bisher von der Vertretung im Personalrat ausschloss, wurde gestrichen. Durch eine Übergangsregelung (§100 b) wird zudem festgehalten, dass Studierende, die an einer Hochschule eine Beschäftigung ausüben, erstmals im Rahmen der nächsten Wahl von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen können. Die Möglichkeit, für Personalangelegenheiten eine Mitbestimmung durch den zuständigen Personalrat für wissenschaftliches Personal zu beantragen, gilt jedoch bereits seit Inkrafttreten dieser Gesetzesänderung.

Wir freuen uns, wenn Sie die wissenschaftlichen Hilfskräfte in Ihren Fachbereichen und Instituten auf diese Neuregelung hinweisen.