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Forschungsstelle Russisches Recht


Die Forschungsstelle Russisches Recht bündelt die bisherigen Kooperationen und Beziehungen der Juristischen Fakultät zu ihren Partneruniversitäten in Russland und anderen Staaten des postsowjetischen Raumes. Sie nimmt bezogen auf das russische Recht Aufgaben in Forschung und Lehre wahr, die zum Teil bereits seit vielen Jahren durchgeführt werden und weiter ausgebaut werden sollen. Das Aufgabengebiet erstreckt sich auf alle Bereiche des Rechts, insbesondere das Strafrecht, das Öffentliche Recht und das Privatrecht. Die Bezeichnung "Russisches Recht" ist nicht auf die Rechtsordnung der Russischen Föderation beschränkt, sondern umfasst das Recht der postsowjetischen Staaten (z.B. Ukraine, Belarus, Kasachstan).

Die Forschungsstelle dient der gemeinsamen Durchführung von Projekten in Forschung und Lehre, der wechselseitigen Ermöglichung und Förderung von Forschungsaufenthalten, der verbesserten wechselseitigen curricularen Einbindung von Studienleistungen, der Doktorandenausbildung, der Fortführung von Schriftenreihen zum russischen Recht und dem Aufbau und der Unterhaltung einer Bibliothek zum russischen Recht.

Unter der Verantwortung der Forschungsstelle werden die Woche des deutschen / russischen Rechts in Kooperation mit der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) und der Moskauer Staatlichen Juristischen O.E. Kutafin Universität, Konferenzen in Potsdam, Russland und postsowjetischen Staaten, Sommerschulen mit der Universität Kasan und der Belarussischen Staatlichen Universität Minsk sowie deutsch-russische Seminare fortgeführt.

Die langjährigen Kooperationen, die zu zahlreichen Veröffentlichungen von Lehrbüchern, Monographien sowie Aufsätzen geführt haben, ermöglichen der Forschungsstelle, eine Bibliothek zum russischen Recht anzubieten, welche vor allem den Studierenden einen Zugang zu spezieller Literatur ermöglichen wird.


Die Forschungsstelle Russisches Recht teilt mit Bedauern mit, dass am 11. April 2019 unerwartet Evgeny Alexandrovich Popov, Kandidat der Rechtswissenschaften, Dozent der ingenieurtechnischen und juristischen Fakultäten, beziehungsweise des Lehrstuhls für Strafverfahrensrecht, Kriminalistik und Rechtsinformatik der Baltischen Föderalen Immanuel-Kant-Universität, verstorben ist. Zudem war er auch Vertreter der Repräsentanz des Verbandes der Kriminalisten und Kriminologen in Kaliningrad.

Evgeny Alexandrovich Popov war ein hervorragender Kollege und ein ausgezeichneter Wissenschaftler. Sein Engagement für die Zusammenarbeit unserer Universitäten und Einrichtungen ist sehr hoch zu schätzen.

Wir trauern und sprechen der Familie unser aufrichtiges Beileid aus.

Professor Dr. Uwe Hellmann


Aktuelles

  • Die Achte Internationale wissenschaftliche Konferenz 

"Die internationale Zusammenarbeit in der Prävention der Kriminalität und anderen Formen der sozialen Abweichung"

Termin: 10. Mai 2019

Ort: Taschkent, Usbekistan