Universitärer Forschungsschwerpunkt Kognitionswissenschaften
Foto: ZIM/Frank Poser/Karin Pelte

Universitärer Forschungsschwerpunkt Kognitionswissenschaften

Die Kognitionswissenschaften bilden einen der vier Forschungsschwerpunkte der Universität Potsdam. Dabei vereint der universitäre Forschungsschwerpunkt Kognitionswissenschaften (UFSKW) Wissenschaftler*innen aus verschiedenen Fakultäten. In interdisziplinären Forschungsteams arbeiten Forschende aus der Psychologie, Linguistik und Philosophie sowie aus den Sport- und Gesundheitswissenschaften, der Mathematik, Physik und Informatik intensiv zusammen.

Prominente Beispiele für die intensive erfolgreiche Zusammenarbeit sind die zwei aktuell von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanzierten Sonderforschungsbereiche. Im SFB „Die Grenzen der Variabilität in der Sprache“ bearbeiten Forscher*innen aus der Linguistik, Psychologie und Germanistik die Frage, wieviel Flexibilität einem Individuum oder einer Sprachgemeinschaft für sprachliche Entscheidungen zur Verfügung steht. Im SFB „Datenassimilation“ integrieren Forscher*innen an der Schnittstelle von Mathematik, Physik, Informatik und Psychologie große Datenmengen in komplexe Computermodelle, um zugrunde liegende Prozesse unter anderem in den Kognitions- und Neurowissenschaften besser zu verstehen.

Weitere Projekte des UFSKW befassen sich mit Blickbewegungen beim Lesen und Bildverstehen, kognitiven Prozessen bei Sprachstörungen oder Mehrsprachigkeit, der frühkindlichen kognitiven und sprachlichen Entwicklung, affektiven Lern- und Gedächtnisprozesse, oder mit dem Spannungsfeld zwischen kognitiven Prozessen und körperlicher Bewegung.

Zeitliche Entwicklung des UFSKW
Quelle: ZIM