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Heidegarten

Die weit bekannte Lüneburger Heide ist ein Gebiet mit traditioneller Schafweide. Das Heidekraut (Besenheide, Calluna vulgaris) ist ein Zwergstrauch, der an die dort vorherrschenden sauren, sehr nährstoffarmen Böden gut angepasst ist. Die Beweidung und gelegentliche Brände sorgen für die Verjüngung der Pflanzen und hemmen den Baumwuchs, so dass kein Wald entsteht. Im Garten kann dies durch Rückschnitt ersetzt werden, um die Heidepflanzen vital zu halten. Von Natur aus würden Gebiete wie die Lüneburger Heide nach und nach von Wald überwachsen, zunächst von Birken und Kiefern, dann auch von Eichen und Rotbuchen.

Zwergsträucher aus der Familie der Heidekrautgewächse (Ericaeae) kommen auch in anderen Gebieten vor, so die Schneeheide (Erica herbacea) in Kalkgebieten der Alpen und anderer Gebirge und die Glockenheide (Erica cinerea) in Mooren Nordwesteuropas. Viele Heidekräuter sind durch ihre üppige Blüte beliebte Gartenpflanzen geworden, die in zahlreichen Kultursorten erhältlich sind