uni-potsdam.de

Sie verwenden einen veralteten Browser mit Sicherheitsschwachstellen und können die Funktionen dieser Webseite nicht nutzen.

Hier erfahren Sie, wie einfach Sie Ihren Browser aktualisieren können.

Gartenbeschreibung und Lageplan

Quelle: Botanischer Gartens der Universität Potsdam
Der Lageplan des Botanischen Gartens der Universität Potsdam.

Beschreibung des Gartens

Gewächshäuser

In den Schaugewächshäusern erleben Sie die Vielfalt der Pflanzenwelt der Tropen und Subtropen. Das denkmalgeschützte Palmenhaus (1) bietet einen Eindruck von den tatsächlichen Größenverhältnissen tropischer Regenwälder, auch wenn das Dach längst nicht die Höhe tropischer Baumriesen von über 60 m erreicht. Im Epiphytenhaus (2) hinter der Kasse sehen Sie, auf welch vielfältige Weise Pflanzen ihr Leben in den Kronen tropischer Bäume ohne Kontakt zum Boden meistern. Tropische Nutzpflanzen wie Kaffee- und Kakaobäume, Zuckerrohr und Baumwolle, Maniok und Guave sehen Sie im nächsten Haus (3), danach unsere Sammlungen der Gesneriengewächse, Begonien, Sansevierien und fleischfressenden Pflanzen im  Haus der tropischen Vielfalt (4). Im Kakteenhaus (5) erleben Sie die Vielfalt der Anpassungen von Pflanzen an heiße und trockene Lebensräume.

In Aquarienhalle (6) und Victoriahaus (7) sind tropische Wasser- und Sumpfpflanzen zu sehen. Besonders spektakulär: Die Blüte der Riesenseerose Victoria cruziana im Sommer. Vom einen zum anderen Haus kommen Sie durch den Gewächshausverbinder (8), in dem wir auch wechselnde Ausstellungen zeigen. Im Orchideenhaus (9) sehen Sie die Mannigfaltigkeit der Blüten dieser großen Pflanzenfamilie, im Farnhaus (10) die erstaunliche Vielfalt der Wedel dieser blütenlosen Gewächse.

Freiland

Biologischer Garten (südlich der Maulbeerallee) 

Im Ostasienquartier (11) sind Stauden und Gehölze aus Fernost versammelt. Der naturnah gestaltete mitteleuropäische Laubwald (12) blüht im Frühling besonders reich. Von hier geht man nach Westen durch die Sammlung der Laubgehölze (Arboretum, 13) zum schattigen Primel- (14) und Farnquartier (15). Weiter westlich schließt sich die Sammlung der Nadelgehölze (Arboretum, 16) an. Nördlich des Primelquartiers erreicht man den formal gestalteten Gartenteil mit der morphologischen Abteilung. Sie zeigt auf ihren Beeten Beispiele für die Vielfalt der Blätter (17), Sprosse (18), Wurzeln (19), Blüten (20) und Früchte (21). Die Nutzpflanzenabteilung ist nach der Verwendung der Pflanzen in Färbe- und Faserpflanzen (22), Nahrungspflanzen (23) und Heil- und Gewürzpflanzen (24) gegliedert. Bei den Nahrungspflanzen zeigen wir mit wechselndem Schwerpunkt die Vielfalt gängiger und auch seltener Sorten einer bestimmten Gruppe von Nutzpflanzen.

Im Zentrum der morphologischen Abteilung befinden sich drei Freiland-Sukkulentenbeete (25), gegliedert nach den Herkunfts-Kontinenten der Pflanzen. Südlich davon liegt ein Bauerngarten und Beete zu genetischen Themen (26). In der Nähe werden geschützte und gefährdete Pflanzen Deutschlands gezeigt (27). Vor der nördlichen Umfassungsmauer stehen im Sommer die Kübelpflanzen (28), die im Kalthaus frostfrei überwintert werden. Sie können nur im Sommerhalbjahr besichtigt werden. 

Paradiesgarten (nördlich der Maulbeerallee)

Nördlich der Maulbeerallee sehen Sie im Heidegarten (31) winterharte Erikagewächse und ähnliche Klein- und Zwergsträucher. Im Alpinum (32) sind Pflanzen der Gebirge Europas, Asiens und Nordamerikas versammelt. Der Teich (Wassergarten, 33) beherbergt winterharte Sumpf- und Wasserpflanzen. Am Ufer wachsen auch einige in Brandenburg vom Aussterben bedrohte Arten, die hier in Kultur erhalten werden, um bei Bedarf Wiederauswilderungen vornehmen zu können.

Die Systematische Abteilung zeigt die Familien der einkeimblättrigen (34) und zweikeimblättrigen (35) Pflanzen, angepflanzt entsprechend ihrer stammesgeschichtlichen Verwandtschaft. Der Rhododendronhang (36) blüht im Mai und Juni überreich und bietet dann einen beeindruckenden Anblick. Noch früher strecken auf der Zwiebelblumenwiese (37) die frühesten Blüher ihre Triebe empor. Diese Fläche darf erst nach dem ersten Mähen betreten werden, die übrigen Rasenflächen ganzjährig, soweit keine besondere Nässe oder Trockenheit herrscht.

Zu den ältesten Bauwerken des Gartens gehören das Brunnenhäuschen oder Stibadium (38) und die Wassertreppe (39) aus der Mitte des 19. Jahrhunderts.
Das Bienenvolk in der Schaubeute (40) lässt sich beobachten, wenn man sich vorsichtig nähert. Die Wildblumenwiese (42) zeigt, wie blütenreich Wiesen- und Rasenflächen bei geeigneter Pflege sein können. In der Rosensammlung (43) sind Wildformen und Zuchtsorten versammelt.

 

In ihrer Gesamtheit vermitteln 1 - 43 die Vielfalt der Pflanzenwelt aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln.