Mikrobiologie und Genetik

Allgemeine Angaben

Zielgruppe:BBW (alle Spezialisierungsrichtungen) und BEW
Modulverantwortliche(r):Prof. Dittmann-Thünemann (editt@uni-potsdam.de)
Modulvoraussetzungen:Erfolgreicher Abschluss des Moduls Funktionelle Biologie 1 
Leistungspunkte:7
Modulteile:

Vorlesung Mikrobiologie (2 SWS im WiSe, 3LP, Schneider)
Mikrobiologisch-genetisches Praktikum (4 SWS geblockt vor Beginn des SOSe, 3LP, Dittmann, Lenhard, Gräf, Scholtka, Schulze, van Dongen, Trenner)

Prüfungsmodalitäten

Prüfungsvorleistungen:Erfolgreicher Abschluss des mikrobiologisch-genetischen Praktikums (Praktikumsprotokolle)
Prüfung:Schriftliche Prüfung, Dauer: 1,5 Std., Mai und Juli

Inhaltsbeschreibung und Lernziele

Theoretische und praktische Grundkenntnisse der Mikrobiologie sowie der klassischen Genetik der Pro- und Eukaryoten werden vermittelt. Die Vorlesung gibt einen Überblick über wichtige Mikroorganismengruppen. Insbesondere werden Bakterien, Pilze, sowie als mikrobiologische Objekte Viren besprochen. Außer dem allgemeinen Bauprinzip werden Grundlagen der Taxonomie, die Physiologie des Wachstums, Prinzipien der Wachstumshemmung, biochemische Leistungen, Grundlagen der Bakteriengenetik und Aspekte der mikrobiellen Ökologie (Stoffkreisläufe, Interaktionen Mikrobe und Mensch) sowie Maßnahmen der Chemotherapie vermittelt.

Im Praktikum werden grundlegende und moderne Techniken der Mikrobiologie und molekularen Genetik durchgeführt (Impftechniken, Herstellung von Reinkulturen, Anreicherungskulturen, Anaerobentechnik, Färbemethoden zum Nachweis von Mikroorganismen, Wachstumskurven, molekulare Identifizierung von Bakterien, NS-Isolierungen und Sequenzanalysen, Kopplungsanalyse, Transformationsversuche, Herbizid-Abbauversuche u.a.).

Vermittelte Fachqualifikationen: Das Modul vermittelt ein Grundverständnis mikrobiologischer, genetischer und molekularbiologischer Techniken. Die Studenten sollen an wissenschaftliche Denkweise und experimentelle Vorgehensweise der Mikrobiologie und Genetik herangeführt werden. Das Modul vermittelt grundlegende Fähigkeiten und Kenntnisse und ist unabhängig von der späteren Wahl einer Spezialisierungsrichtungsrichtung und der beruflichen Orientierung.

Vermittelte Schlüsselqualifikationen: Interaktion und Kooperation in der Praktikumsgruppe (Teamfähigkeit); Dokumentation und Präsentation wissenschaftlicher Sachverhalte; Selbstorganisation und manuelle Fertigkeiten für die Laborpraxis.