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Professur Geschichte des Altertums

Photo: Eike Faber
Korenhalle des Erechtheion auf der Akropolis von Athen

Μῆνιν ἄειδε θεὰ Πηληϊάδεω Ἀχιλῆος …
(Homer, Ilias I 1)

Die „Antike“ deckt geographisch den erweiterten Mittelmeeraum ab und umfasst chronologisch wenigstens das letzte Jahrtausend v. Chr. sowie das erste halbe Jahrtausend n. Chr.

Zur Geschichte dieser Epoche gehören die griechischen Poleis, allen voran das demokratische Athen; die hellenistischen Königreiche nach Alexander dem Großen; die römische Republik (SPQR) sowie die römischen Kaiser von Augustus bis Iustinianus.

Thematisch spielen Politik- und Verfassungsgeschichte eine Rolle; Religionsgeschichte; Ideengeschichte; Sozial- und Wirtschaftsgeschichte; Migration in der Antike; die Erforschung von Akkulturationsprozessen (→ Romanisierung); Geschlechtergeschichte; Alltagsgeschichte.

In Forschung und Lehre werden diese Themen entsprechend der Schwerpunkte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bearbeitet bzw. angeboten.

Die Geschichte des Altertums als wissenschaftliche Disziplin ist ohne benachbarte Fächer nicht zu betreiben, allen voran die Klassische Philologie. Natürlich sind die Ergebnisse, Methoden und Zugänge der historischen Erforschung der jüngeren Epochen für das Fach wichtig, daneben treten jedoch spezialisierte Fächer wie die Klassische Archäologie, die Epigraphik, die Papyrologie und die Numismatik.

sed Gothicam fateor pacem me esse secutum, /
quae tunc ipsorum consensu optata Gothorum
(Eucharisticus des Paulinus von Pella, ca. 459 n. Chr.)

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Altertums­wissen­schaftliches Kolloquium im Wintersemester 2019/2020

Nächster Termin:

Di., 12.11.2019, 18:00 Uhr s.t.
Haus 11 Raum 0.09

PD Dr.  Alexandra Trachsel (Universität Hamurg):
Tintenfisch und Tintenfass: animalische Autorenfiguren bei Älian