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Gender-Preis

Die Philosophische Fakultät lobte im Jahr 2012 im Rahmen ihres Gleichstellungsplans erstmals einen Preis für herausragende wissenschaftliche Publikationen oder Qualifikationsarbeiten im Bereich Gender und Differenz aus.

Die nächste Ausschreibung erfolgt voraussichtlich im Frühjahr 2019.


Die Preisträger der vergangenen Jahre sind:

2018

Prof. Dr. Gertrud Lehnert mit dem Preisträger Mario Skrobic

Prof. Dr. Gertrud Lehnert mit dem Preisträger Mario Skrobic

Titel der Arbeit:
"Schwellenraum 'Gender' Eine kulturtheoretische Untersuchung des sozialen Geschlechts" (Masterarbeit)

2017

Prof. Dr. Johannes Haag mit der Preisträgerin Maria Seidel (Foto: Ernst Kaczynski)

Prof. Dr. Johannes Haag mit der Preisträgerin Maria Seidel

Titel der Arbeit:
"'Van goede getuigen voorzien...' Historische Stellenanzeigen als Quellen in der Geschichtswissenschaft. Das Beispiel niederländisch-jüdischer Dienstmädchen" (Masterarbeit)

2016

Dr. Judith Klinger mit der Preisträgerin Josefine Schummeck (Foto: Thomas Roese)

Dr. Judith Klinger mit der Preisträgerin Josefine Schummeck

Titel der Arbeit:
"Damn it, I am whoever I am when I am it": Die Inszenierung von Identität und Bisexualität im Rap - eine multimodale und kontextbezogene Analyse der Künstlerinnen Azealia Banks und Angel Haze" (Masterarbeit)

2015

Dr. Judith Klinger mit der Preisträgerin Melanie Kagels

Dr. Judith Klinger mit der Preisträgerin Melanie Kagels

Titel der Arbeit: "The Visibility of Homosexual Women in the U.S. Homophile Movement of the 1950s and 1960s" (Masterarbeit)

2013

Dr. Judith Klinger mit der Preisträgerin Dr. Judith Coffey

Dr. Judith Klinger mit der Preisträgerin Dr. Judith Coffey

Titel der Arbeit: "Die Liebesgeschichte als Ort der Produktion moderner bürgerlicher Subjektivität" (Dissertation)

Aus der Laudatio: "Aus queer/feministischer Perspektive untersucht Frau Coffey am Beispiel ausgewählter englischer Romane des 19. Jahrhunderts die Herstellung vergeschlechtlichter bürgerlicher Subjektivität durch den viktorianischen Liebesdiskurs. Dieser, so weist Frau Coffey in ebenso kenntnisreichen wie originellen Lektüren der untersuchten Romane nach, lässt die durch ihn produzierten Subjektivitäten – insbesondere die Topoi der Männlichkeit und Weiblichkeit – gleichsam als naturwüchsig erscheinen. Indem es Frau Coffey auf exzeptionelle Weise gelingt, diesen Prozess der Naturalisierung nicht nur zu analysieren, sondern hierdurch auch zu "denaturalisieren" und somit kritisierbar zu machen, erweist sich ihre Dissertation als weit über den Untersuchungsgegenstand viktorianischer Ästhetik und Ideologie hinaus anschlussfähig."