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Forschung und Projekte


Quelle: Kircher, A.
Kircher, A., "Musurgia universalis", 1650, speaking-trumpet

Forschung

Die Musikwissenschaft in Potsdam beschäftigt sich mit zentralen Fragen des Musik-Verstehens, Musikhörens und der Analyse musikalischer Formen in historischen und aktuellen Kontexten. Ein bedeutendes Forschungsprojekt untersucht unter anderem die historischen Wechselwirkungen zwischen Hören, Sehen und Lesen in audiovisuellen Musikkulturen und wie Musik in verschiedenen Medien rezipiert wird. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der pluralen Musikanalyse – der Entwicklung methodischer Ansätze, die unterschiedliche Zugänge zur Struktur und Bedeutung von Musik integrieren.  Parallel dazu beschäftigt sich die Forschung mit Theorien des Musikhörens im historischen Wandel, der Popularisierung musikalischen Wissens und der Vermittlung von Musik in Gesellschaft und Medien.  

Forschungsprojekte und Publikationen umfassen außerdem Themen wie Sound und Musik im Film, Popular Music Studies, Gender- und Identitätskonstruktionen in transmedialen Klang- und Musikkulturen sowie musikwissenschaftliche Betrachtungen zu Richard Wagner und zeitgenössischen Medienphänomenen. 

In der Forschung spiegelt sich zudem ein breites Spektrum ab: von aktuellen symposialen Diskursen zur Zukunft der Musikanalyse über interdisziplinäre Konferenzen bis zu Studien zur Jazz- und Popularmusikforschung, Musiksoziologie und Musikpsychologie.

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Projekte

Die Musikwissenschaft an der Universität Potsdam realisiert ein vielfältiges Spektrum an wissenschaftlichen und öffentlichen Projekten, die Musikforschung, Vermittlung und Diskussion miteinander verbinden. Im Zentrum steht aktuell das DFG-geförderte Forschungsprojekt „Musikhören und Musiksehen – Historische Wechselwirkungen vom 17. bis zum 21. Jahrhundert“, das untersucht, wie musikalische Wahrnehmung zwischen Hören und Sehen historisch vernetzt ist und wie Musik in digitalen Formaten des 21. Jahrhunderts re-visualisiert wird. Dabei beleuchten die Forschenden, wie audiovisuelle Formate Musikhören und -erleben prägen und transformieren. Neben diesem Schwerpunktprojekt umfasst die Projektlandschaft der Abteilung wissenschaftliche Symposien, Konzert- und Ausstellungskonzepte sowie interdisziplinäre Veranstaltungen. Beispiele hierfür sind Konferenzen wie „Klima | Klang | Transformation“, internationale Symposiums-Reihen zur Zukunft der Musikanalyse (“What’s Next? The future(s) of Music and Listening Analysis“) und die Integration von Konzertausstellungen wie etwa zur Beethoven-Diabelli-Variation.  

Darüber hinaus gestalten Mitarbeitende Gastvortragsreihen und projektbezogene Lehrveranstaltungen, in denen aktuelle Forschungsfragen, historische Musikkulturen, transmediale Klangphänomene und musiktheoretische Fragestellungen diskutiert werden. Diese Veranstaltungen öffnen den wissenschaftlichen Dialog für Studierende, Kolleg:innen und die interessierte Öffentlichkeit. 

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