AG Tierökologie / Humanbiologie

Willkommen in der AG Tierökologie und der Humanbiologie

Logo AG Tierökologie
Bild: Julia Hoffmann

Unter der Leitung von Prof. Dr. Jana Eccard dreht sich unsere tierökologische Forschung im weiteren Sinne um das Thema "Landscape of Fear" ("Landschaft der Angst"). Wir verwenden Techniken aus der Ökologie, Lebenszyklusforschung und Verhaltensbiologie, um die evolutionäre Adaption von Tieren an ihre Umgebung besser zu verstehen. Ein zentraler Fokus liegt dabei auch auf durch den Menschen beeinflussten Lebensräumen.
Zu unseren Modellorganismen gehören wildlebende Nagetiere wie Rötelmaus (Myodes glareolus), Feldmaus (Microtus arvalis), oder Brandmaus (Apodemus agrarius), sowie andere Kleinsäuger wie Fledermäuse.

Unter Leitung von Frau PD Dr. Christiane Scheffler werden in der Humanbiologie basierend auf anthropometrischen Daten phänotypischen Anpassungen beim Menschen an sich verändernde biologische und soziale Umweltbedingungen untersucht.

Zur Arbeitsgruppe gehört außerdem die biologische Station Gülpe (Ansprechspartnerin Dr. Christiane Scheffler).

Logo AG Tierökologie
Bild: Julia Hoffmann

Aktuelles

Wir gratulieren Dr. Rebekka Mumm zum Gewinn des Michelson-Preis für die beste Promotion an der  Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät im vergangenen Jahr!

Summer school "Human Growth - Data Analysis and Statistics", 19.-24.7.2021, geleitet von PD Dr. Christiane Scheffler

Am 11.9.2020 findet  das nächste interdisziplinäres Treffen zu Auenforschungen auf der ökologischen Station Gülpe statt. Wir möchten neue Mitarbeiter begrüßen, neue Akteure und Initiativen vorzustellen und einen Forschungsbeirat gründen, um die Forschungsaktivitäten auf der Station voranbringen und Ihnen einen Austausch zu ermöglichen.

Wenn Sie an diesem Tag dabei sein möchten melden Sie sich bitte bei unserem Sekretariat an:
Jennifer Kaminski: jennkaminskiuni-potsdamde

Vorheriges interdisziplinäres Treffen zu Auenforschungen auf der ökologischen Station Gülpe

Prof. Dr. Eccard ist im Sommer 2019 im Forschungssemester und arbeitet am Trinity College Dublin über das Verhalten invasiver Nagetiere in Irland

21.8.19: Epoch Times

Wissenschaftlerin warnt vor Bewegungsmangel und E-Scootern: Kinderknochen verkümmern

13.6.19: BBC

How modern life is transforming the human skeleton

3.6.2019: The applied ecologists blog

Einsatz von Rotwild zur Erhaltung ökologisch wertvollen Graslands

21.09.2018 Deutsche Welle

Hilfsvedürftige Ratten verströmen Hungergeruch

28.08.2018 RBB

Beitrag über den Einfluss von Lichtverschmutzung auf Tiere in "Zuhause in Berlin und Brandenburg"

25.07.2018 Potsdamer Neueste Nachrichten

Lichtverschmutzung - Die dunkle Seite des Lichts

04.06.2018 Märkische Allgemeine

Anläßlich des 40. Jubiläums der biologischen Station Gülpe

18.4.2018 Innovations Report

Schnell oder flexibel? - Zusammenhang von Lernstil und Persönlichkeit bei Tieren

Mo 26.02.2018 Podcast

Die Biologin Jana Eccard zu Gast im kulturradio

Zum Thema: Ängstliche oder mutige Mäuse: Die Evolution von Tierpersönlichkeiten


Pressemitteilungen


Veranstaltungen

Teilnehmer
Foto: AG Tierökologie
Logo Rodens et Spatio

Gemeinsame Tagung6. ICRBM & 16. Rodens et Spatium

Potsdam, 3. - 7. September 2018

Organisiert durch Prof. Jens Jacob, Prof. Jana Eccard und Dr. Daniela Reil

Fast 300 delegierte aus 50 Ländern, 120 Vorträge und über 100 Poster; die Tagung rund um die Nagetiere war ein voller Erfolg. Die Teilnehmer diskutierten über Verhalten, Populationsdynamik und Taxonomie der Nagetiere, und tauschen ihre Erkenntnisse zu Artenschutz und Genetik verschiedenster Nagetierarten aus. Während viele Nagetierarten über Habitatveränderungen durch den Menschen im Rückgang begriffen sind, profitieren andere Arten von Ausbreitung durch den Menschen und seine Landwirtschaft und können große wirtschaftliche Schäden verursachen. Die Tagung bot einen Dialog von Grundlagenforschung und Anwendung, da Natur- und Artenschutz auf der einen Seite mit Bekämpfung auf der anderen Seite verstanden und abgestimmt werden müssen. Es gab Symposien zu Verhalten, Taxonomie, Phylogeographie, Nagetierübertagenen Krankheiten, Management, Genetik sowie Populationsdynamik  Hauptredner waren: Hannu Ylönen (Verhalten), James Ross (Bekämpfung von Nagetieren in Neuseeland), Charles Krebs (Ökologie und Populationsdynamik), Rick Ostfeld (Ökologie und Krankheiten) und Simone Sommer (EcoHealth).

Innerhalb der Tagung gab es einen Workshop zu Nagetier-übertragenen Krankheiten in welchem Biologen, Mediziner und Gesundheitsdienste ihre Erkenntnisse, Modellszenarien und Frühwarnsysteme vorstellten und diskutierten. Die Tagung wurde ausgerichtet durch die Professur für Tierökologie der Universität Potsdam, Prof. Dr. Eccard, zusammen mit dem Julius-Kühn Institut für Kulturpflanzenforschung, Dr. Jens Jacob, organisiert von Dr. Daniela Reil, ebenfalls aud er AG Tierökologie. Die Teilnahme von Delegierten aus Entwicklungsländern wurde durch Vergabe von Reisestipendien unterstützt. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft und das Bundesministerium für Forschung und Wissenschaft (Workshop: Deutsche Zoonoseplatform) sowie die Deutsche Phytomedizinische Gesellschaft unterstützen diese internationale Tagung.

Logo Rodens et Spatio
Logo EthoGes2018
Foto: Ethologische Gesellschaft e.V.

13. Jahrestagung der Ethologischen Gesellschaft

Potsdam, 26. - 28. Februar 2018

Behaviour under Risk and Fear

Keynote speaker waren:

  • Joel Brown (Chicago) Landscape of fear
  • Marion East (IZW Berlin) Risk in human altered habitats
  • Jutta Schneider (Hamburg) Cooperative foraging in group-living spiders
  • Jens Krause (IGB Berlin) Proto-Cooperation in Billfishes

Pressemitteilung: Risiko und Furcht - Jahrestagung der Ethologischen Gesellschaft in Potsdam

Logo EthoGes2018
Foto: Ethologische Gesellschaft e.V.