AG Tierökologie / Humanbiologie

Willkommen in der AG Tierökologie und der Humanbiologie

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Bild: Julia Hoffmann

Unter der Leitung von Prof. Dr. Jana Eccard dreht sich unsere tierökologische Forschung im weiteren Sinne um das Thema "Landscape of Fear" ("Landschaft der Angst"). Wir verwenden Techniken aus der Ökologie, Lebenszyklusforschung und Verhaltensbiologie, um die evolutionäre Adaption von Tieren an ihre Umgebung besser zu verstehen. Ein zentraler Fokus liegt dabei auch auf durch den Menschen beeinflussten Lebensräumen.
Zu unseren Modellorganismen gehören wildlebende Nagetiere wie Rötelmaus (Myodes glareolus), Feldmaus (Microtus arvalis), oder Brandmaus (Apodemus agrarius), sowie andere Kleinsäuger wie Fledermäuse.

Unter Leitung von Frau PD Dr. Christiane Scheffler werden in der Humanbiologie basierend auf anthropometrischen Daten phänotypischen Anpassungen beim Menschen an sich verändernde biologische und soziale Umweltbedingungen untersucht.

Zur Arbeitsgruppe gehört außerdem die biologische Station Gülpe (Ansprechspartnerin Dr. Katja Geißler).

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Bild: Julia Hoffmann

Aktuelles

Wir haben zwei Stellen als wissenschaftliche Hilfskräfte zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu vergeben. Die erste Stelle befasst sich vornehmlich mit Outdoor Feldarbeit, wähend sich die zweite Stelle hauptsächlich mit der Analyse von Videos  befasst. Bei Interesse melden Sie sich gerne bei uns!

Wir gratulieren dem neu gegründeten Journal "Human Biology and Public Health" zu der Veröffentlichung seiner ersten Ausgabe!

Wir möchten auf den Podcast zum Thema "Lichtverschmutzung" in der ARD Audiothek aufmerksam machen, bei dem PD Dr. Franz Hölker (IGB) und unsere AG Leiterin Prof. Dr. Jana Eccard mitgewirkt haben.

Wir gratulieren Dr. Rebekka Mumm zum Gewinn des Michelson-Preis für die beste Promotion an der  Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät im vergangenen Jahr!


Veranstaltungen

Summer school "Human Growth - Data Analysis and Statistics", 19.-24.7.2021, geleitet von PD Dr. Christiane Scheffler

11.09.2020 Interdisziplinäres Treffen zu Auenforschungen auf der ökologischen Station Gülpe statt. Es wurden neue Mitarbeiter begrüßt, neue Akteure und Initiativen vorgestellt und einen Forschungsbeirat gegründet, um die Forschungsaktivitäten auf der Station voranzubringen und einen Austausch zu ermöglichen.

Vorheriges interdisziplinäres Treffen zu Auenforschungen auf der ökologischen Station Gülpe

Teilnehmer
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Gemeinsame Tagung6. ICRBM & 16. Rodens et Spatium

Potsdam, 3. - 7. September 2018

Organisiert durch Prof. Jens Jacob, Prof. Jana Eccard und Dr. Daniela Reil

Fast 300 delegierte aus 50 Ländern, 120 Vorträge und über 100 Poster; die Tagung rund um die Nagetiere war ein voller Erfolg. Die Teilnehmer diskutierten über Verhalten, Populationsdynamik und Taxonomie der Nagetiere, und tauschen ihre Erkenntnisse zu Artenschutz und Genetik verschiedenster Nagetierarten aus. Während viele Nagetierarten über Habitatveränderungen durch den Menschen im Rückgang begriffen sind, profitieren andere Arten von Ausbreitung durch den Menschen und seine Landwirtschaft und können große wirtschaftliche Schäden verursachen. Die Tagung bot einen Dialog von Grundlagenforschung und Anwendung, da Natur- und Artenschutz auf der einen Seite mit Bekämpfung auf der anderen Seite verstanden und abgestimmt werden müssen. Es gab Symposien zu Verhalten, Taxonomie, Phylogeographie, Nagetierübertagenen Krankheiten, Management, Genetik sowie Populationsdynamik  Hauptredner waren: Hannu Ylönen (Verhalten), James Ross (Bekämpfung von Nagetieren in Neuseeland), Charles Krebs (Ökologie und Populationsdynamik), Rick Ostfeld (Ökologie und Krankheiten) und Simone Sommer (EcoHealth).

Innerhalb der Tagung gab es einen Workshop zu Nagetier-übertragenen Krankheiten in welchem Biologen, Mediziner und Gesundheitsdienste ihre Erkenntnisse, Modellszenarien und Frühwarnsysteme vorstellten und diskutierten. Die Tagung wurde ausgerichtet durch die Professur für Tierökologie der Universität Potsdam, Prof. Dr. Eccard, zusammen mit dem Julius-Kühn Institut für Kulturpflanzenforschung, Dr. Jens Jacob, organisiert von Dr. Daniela Reil, ebenfalls aud er AG Tierökologie. Die Teilnahme von Delegierten aus Entwicklungsländern wurde durch Vergabe von Reisestipendien unterstützt. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft und das Bundesministerium für Forschung und Wissenschaft (Workshop: Deutsche Zoonoseplatform) sowie die Deutsche Phytomedizinische Gesellschaft unterstützen diese internationale Tagung.

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Foto: Ethologische Gesellschaft e.V.

13. Jahrestagung der Ethologischen Gesellschaft

Potsdam, 26. - 28. Februar 2018

Behaviour under Risk and Fear

Keynote speaker waren:

  • Joel Brown (Chicago) Landscape of fear
  • Marion East (IZW Berlin) Risk in human altered habitats
  • Jutta Schneider (Hamburg) Cooperative foraging in group-living spiders
  • Jens Krause (IGB Berlin) Proto-Cooperation in Billfishes

Pressemitteilung: Risiko und Furcht - Jahrestagung der Ethologischen Gesellschaft in Potsdam

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Foto: Ethologische Gesellschaft e.V.