Verfügbare Abschlussarbeiten

1. Der Zusammenhang zwischen Populationsdichten und Tierpersönlichkeit

Wir suchen eine Kandidatin, einen Kandidaten für eine longitudinale Studie an experimentellen Nagerpopulationen in unseren großen Außengehegen (Potsdam). Untersucht werden soll die Rolle von Tierpersönlichkeit in fluktuierenden Populationen iteroparer Tiere.

Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Jana Eccard (eccard@uni-potsdam.de)

Dichte und Persönlichkeit

 

2. Kognition bei Kleinsäugern

2a. Masterarbeit – Innovation und Problemlösung entlang eines Urbanisierungsgradienten

Das Leben in einer menschengemachten Welt erfordert die Fähigkeit neu Verhaltensweisen zu entwickeln oder neue Lösungen an bekannte Probleme anzuwenden. In diesem Projekt wollen wir experimentelle Methoden entwickeln um innovatives Verhalten direkt im natürlichen Lebensraum zu testen und potentielle Unterschiede in der innovativen Problemlösung und der Nahrungssuche zwischen verschiedenen Verhaltenstypen an Kleinsäugern entlang eines Urbanisierungsgradienten untersuchen.    

Ansprechpartnerinnen: Dr. Valeria Mazza (vamazzauni-potsdamde), Prof. Dr. Jana Eccard (eccarduni-potsdamde)

Innovation und Problemlösung

 

2b. Masterarbeit – Tierpersönlichkeit und räumliches Lernen (Frühjahr-Sommer)

Ein räumliches Gedächtnis und die Fähgkeit zu Lernen ermöglicht es Tieren räumliche Informationen zu sammeln, zu speichern und zu verwenden um die Beziehung von Objekten und Orten zu evaluieren. In diesem Projekt wollen wir untersuchen inwiefern inter-individuelle Variation im räumlichen Gedächtnis und der Lernfähigkeit mit Tierpersönlichkeit im Zusammenhang steht.

Ansprechpartnerinnen: Dr. Valeria Mazza (vamazzauni-potsdamde), Prof. Dr. Jana Eccard (eccarduni-potsdamde)

Tierpersönlichkeit und räumliches Lernen

 

3. Ökosystemdienstleistungen von Wühlmäusen  - BioGeo

Biologische Station Gülpe (JWD)

Sind Wühlmäuse eigentlich zu irgendetwas nütze? Vor dem Hintergrund sich verändernder Niederschlagsmuster (Starkregen, Überschwemmungen) wollen wir in diesem Projekt die Wirkung von Wühlmausbauten auf Niederschlagsabfluss, Wasserretention, Nährstoffausschwemmung etc… untersuchen. Hierzu sollen Langzeitdaten ausgewertet werden, die in einem  Versuch an der Ökologischen Station Gülpe bereits gesammelt wurden (Lysimeterversuch) bzw in kurzen eigenen Beregnungsversuchen gesammelt werden können.

Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Jana  Eccard (eccard@uni-potsdam.de)

Ökosystemdienstleistungen

 

4. Nisten ohne Sorgen - Singvogelschutz im Park Sanssouci

Invasive nicht heimische Arten (invasive alien species, IAS) sind eine der größten Bedrohungen für Biodiversität und Funktion von Ökosystemen, auch in urbanen Bereichen und Wohngebieten. Erste Beobachtungen deuten darauf hin, dass die geringe Belegung der Nistkästen im Park Sanssouci (Potsdam) auf die hohe Prädationsrate von Waschbären an Eiern und Nestlingen zurückzuführen ist.
In diesem Projekt wollen wir den Bruterfolg der lokalen Singvogelpopulation in den Nistkästen des Park Sanssouci monitoren und die Effektivität neu entwickelter Schutzmaßnahmen gegen Nestpredation durch Waschbären evaluieren.  Das Projekt ist zeitlich an die Brutsaison der Vögel gebunden, Vorbereitungen würden im Februar 2022 beginnen und die Feldarbeit bis ca. Juni 2022 dauern.

Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Jana  Eccard (eccard@uni-potsdam.de), Dr. Valeria Mazza (vamazzauni-potsdamde)

Nistboxen Park Sanssouci

 

5. Interaktionen zwischen einheimischen und invasiven Nagetierarten – Aktivitätsmuster und Persönlichkeit

In den letzten 100 Jahren breitet sich die aus Zentraleuropa stammende Rötelmaus in Irland aus, was eine Reduktion der einheimischen Waldmaus Populationen zur Folge hat.
Als Masterarbeit können  die Aktivitätsmuster der Tiere basierend auf  aufgezeichneten Videos untersucht werden und verglichen werden, ob sich die Aktivitätsmuster unterscheiden je nachdem ob beide Arten auf einer Fläche vorkamen oder nur eine. Zusätzlich kann das Verhalten der Tiere in Spy Boxen untersucht werden und in Bezug zu ihrer Persönlichkeit gesetzt werden.

Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Jana  Eccard (eccard@uni-potsdam.de)

Interaktionen zwischen einheimischen und invasiven Arten

 

6. Bewegung und Raumnutzung von Pferden auf dem Trail Paddock

Das neuste Konzept in der artgerechten Pferdehaltung ist die Einführung von Trail Paddocks anstelle von, oder ergänzend zu, traditioneller Offenstallhaltung. Der Reiterhof Leest PSV Töplitz e.V. hat im Jahr 2013 einen Trail Paddock auf seinem Gelände angelegt. Der 500 Meter lange und im Durchschnitt zwölf Meter breite Trail bietet den Pferden mit unterschiedlichen Untergründen wie Sand, Schotter, Gras und einer schattenspendenden Baumgruppe, sowie kleineren Hindernissen wie Baumstämmen Abwechslung und mehr Bewegung.                                          
Mit Hilfe von GPS Trackern wollen wir die potentiellen Vorteile des Trail Paddocks untersuchen indem wir die Bewegungsmuster und die Raumnutzung der Tiere analysieren.

Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Jana  Eccard (eccard@uni-potsdam.de)

Projekt Trail Paddock