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Klima | Klang | Transformation – Neue Diskurs- und Erfahrungsräume zwischen Musik und Wissenschaft

Anliegen und Ziele

Konferenz

13.-15.6.2024, Potsdam

Organisation: Prof. Dr. Christian Thorau, Martina Brandorff, Raphael Börger (Universität Potsdam), Dr. Gisela Nauck (Klanglandschaften), Dr. Manuel Rivera (RIFS Potsdam)

Im Zentrum der Konferenz steht die Klimakommunikation. Eine wissenschaftlich informierte, emotional ansprechende Klimakommunikation, die transformatives Arbeiten ermöglicht, braucht das Zusammengehen verschiedenster Akteure. Die Konferenz möchte einen Austausch zwischen natur-, sozial- und geisteswissenschaftlicher Forschung und künstlerischer Kreativität ermöglichen, kuratiert und moderiert aus der Perspektive von Musik, Klangkunst und Musikforschung. Sie ist als Plattform für Präsentation, Diskussion und Vermittlung geplant, möchte zur Zusammenarbeit anstiften und Visionen Raum geben. Wie können Natur- und Sozialwissenschaften (Klima- und Klimafolgenforschung, Forstwissenschaften, Landschaftsplanung, Naturschutz, Biologie, Ökophysiologie, Agrarökonomie usf.), die aktuelle klingende Kunst und die Geistes- und Kulturwissenschaften voneinander lernen, um angesichts des Klimawandels und seiner Folgen den Transformationsprozess innerhalb der Gesellschaft mitzugestalten? Dazu nutzen wir Formate wie Klanginstallationen, Lecture-Performances, Vorträge, Poster-Sessions, Panel-Diskussionen, konzertante Aktionen und veranstalten einen klangperformativ-forstwissenschaftlichen Abend.

 

Die Konferenz verfolgt die oben genannte Frage in folgende Richtungen:

  • Inwiefern ist Klang eine wichtige Ressource für die Wissensgenese in den Naturwissenschaften? Welche Methoden, Forschungsprojekte, Erfahrungen existieren bereits, um sozialökologische Phänomene dadurch zu erforschen?
  • Inwiefern sind auf Krisen wie globale Erwärmung und Artensterben bezogene Forschungsprojekte und -ergebnisse Ausgangspunkte für Komponist*innen, Klangkünstler*innen, um in künstlerischen Arbeiten neue künstlerische Erfahrungsräume zu schaffen?
  • Am Beispiel von Musikforschung: Wie können Geistes- und Kulturwissenschaften die medialen, ästhetischen und gesellschaftlichen Implikationen der ökologischen Krise reflektieren? Welche disziplinären, methodischen und theoretischen Transformationen und Brückenschläge werden ihnen im Anthropozän ermöglicht und abverlangt?