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Digital Humanities Schriftzug mit Aristoteles und Hypatia
Organisation: Michael Krause (Anglistik/Amerikanistik) und Alexander Knoth (Soziologie), Unterstützt durch das Projekt eLiS – E-Learning in Studienbereichen, die Universitätsbibliothek Potsdam und die AG eLEARNING

Veranstaltungsreihe "Digital Humanities in Lehre und Forschung"

Mit dem Begriff „Digital Humanities“ verbinden sich in den Geistes- und Sozialwissenschaften viele Erwartungen. IT-unterstützte Forschung und Lehre erlaubt es u.a., neue Forschungsfragen zu stellen und (neue) Forschungsdaten zu erheben sowie -ergebnisse über das Internet einer erweiterten Studierendenschaft und Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die neuen Möglichkeiten im Feld der Digital Humanities erfordern aber auch eine kritische wissenschaftliche Debatte über den Status sowie die Methoden der damit verbundenen disziplinübergreifenden Trends, aber auch disziplinärer Eigenarten. Die Veranstaltungsreihe „Digital Humanities in Forschung und Lehre“ widmet sich zentralen Aspekten und Grundfragen der Digital Humanities, von der Erstellung digitaler Editionen und Archive über Netzwerkanalysen zu Visualisierung und Big Humanities Data. Die Veranstaltungsreihe wird von Geistes- und Sozialwissenschaftlern organisiert und vom Projekt eLiS (E-Learning in Studienbereichen), der Universitätsbibliothek Potsdam sowie der AG E-LEARNING unterstützt.

„Semantic Analysis“ ̶ Computergestützte Semantikanalysen für die Arbeit mit digitalen Textkorpora

Workshop mit Prof. Dr. Manfred Stede 
Zeit: 10.07.2015 | 09:00 - 12:00
Ort: Campus Griebnitzsee, Haus 6, S16

Semantische Analysen von digitalen Texten gehören zweifelsohne zu den komplexeren Methoden innerhalb der Digital Humanities. Viele Erwartungen knüpfen sich an dieses Arbeitsfeld und bereits zum jetzigen Zeitpunkt lässt sich festhalten, dass computerlinguistische Analyseverfahren einen spürbaren Beitrag für die geistes-, human- und sozialwissenschaftliche Arbeit an Textkorpora leisten können. Dieser eLiS-Workshop unter Leitung von Manfred Stede, Professor für Angewandte Computerlinguistik an der Universität Potsdam, führt interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in die Möglichkeiten ein, ihre Arbeit an größeren Textkorpora durch semantische Analyseverfahren zu unterstützen sowie zu erweitern. Nach einer Einführung zentraler Konzepte werden verschiedene Einsatzfelder von computerlinguistischen Methoden für die wissenschaftliche Arbeit an digitalen Text-Sammlungen vorgestellt. Dies reicht von Verfahren der Text-Klassifikation anhand formaler Aspekte, etwa um ein heterogenes Textkorpus kategorienbasiert in verschiedene Textsorten zu unterteilen, über die Strukturanalyse von Dokumenten bis hin zu komplexen semantischen Analysen auf der Satz- und Sinnebene von Texten. Letztere können bspw. eingesetzt werden, um zu einem gewissen Grad Meinungen oder Argumentationsmuster in Texten zu identifizieren, bzw. solche Analysen algorithmisch anzuleiten. Anhand von Beispielen aus der Praxis aktueller, computerlinguistisch gestützter Forschung in Geistes-, Human- und Sozialwissenschaften werden dabei die Möglichkeiten und Grenzen von semantic-analysis-Verfahren für die Wissenschaft herausgearbeitet. In der anschließenden Diskussion können Beispiele der eigenen Forschung sowie geplanter Vorhaben diskutiert werden. 

Programm zum Download

Um Anmeldung bis zum 08.07.2015 wird gebeten an: michael.krauseuni-potsdamde

Big (Humanities) Data & Visualisierung

Workshoptag am 20. Februar 2015 am Campus Griebnitzsee

Zeit: 20.02.2015 | 11:30 - 18:00
Ort: Campus Griebnitzsee, Haus 6, S26

  • Prof. Dr. Jörg Strübing (Universität Tübingen): „Big Humanities Data: Soziologische Perspektiven auf Digital Humanities“
  • Prof. Dr. Ramón Reichert (Universität Wien): „The making of ‚Big Data‘ & Wissenschaftliches Wissen der Digital Humanities“
  • Prof. Dr. Astrid Nelke (Macromedia Berlin): „Kommentar: Social Media Kommunikation Europäischer Regierungen. „
  • Prof. Dr. Valeska Korff (Universität Potsdam): „Mapping Science: Visualisierung als analytisches Instrument“
  • Dr. Sigrid Wadauer (Universität Wien): „Qualitative Daten – quantitative Analyse? Netzwerkanalytische Visualisierung von historischen Daten“


Um Anmeldung bis zum 13.02.15 wird gebeten an: alexander.knothuni-potsdamde

Grundfragen der Digital Humanities

Workshoptag am 12. Dezember 2014 am Neuen Palais
Die Beiträge der vergangenen Veranstaltung finden sich im Programm. Für Rückfragen wenden Sie sich gern an Michael Krause.