Prof. Dr. Christoph Schroeder

Ein älterer Herr mit Brille schaut freundlich in die Kamera
Photo: Tobias Hopfgarten

Raum: 1.05.1.16

Tel: 0331 977-4232

Mail: schroedc@uni-potsdam.de

Sprechstunde in der vorlesungsfreien Zeit jeweils telefonisch (0331 977 4232) und nach vorheriger Anmeldung per Email.

  • 19. August, 11.00-13.00 Uhr
  • 31. August, 15.00-17.00 Uhr
  • 17. September, 13.00-15.00 Uhr
  • 01. Oktober, 13.00-15.00 Uhr
  • 20. Oktober, 13.00-15.00 Uhr
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Photo: Tobias Hopfgarten

Forschungsinteressen

Schriftspracherwerb im Kontext von Migration und Mehrsprachigkeit

Sprachkontakt

Sprachenpolitik und gesellschaftliche Mehrsprachigkeit

Linguistik des Türkischen

Kurzvita

Studium Deutsch als Fremdsprache, Anglistik und Linguistik an der Universität Bremen; Promotion Bremen 1995; Tätigkeiten an den Universitäten Oldenburg, Bremen, Essen und Osnabrück; Habilitation (Sprachwissenschaft, kontrastive Linguistik) an der Universität Osnabrück 2004; Gastprofessor an der University of Cyprus (2004), Professor für Sprachwissenschaft an der Istanbul Bilgi Universität (2005-2007); seit dem Wintersemester 2007 Professor für Deutsch als Zweit- und Fremdsprache am Institut für Germanistik der Universität Potsdam.

Auf meiner ORCID-Seite finden Sie meinen akademischen Lebenslauf, Publikationen, etc.

Funktionen (Auswahl)

Mitglied im Beirat Sprache des Goethe-Instituts

Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Orient-Instituts Istanbul (Max Weber Stiftung)

Leitung (mit Peter Rosenberg) der Sektion „Migrationslinguistik“ der Gesellschaft für Angewandte Linguistik (bis 2020)

Mitglied des Senats der Universität Potsdam (bis 2020)

Ausgewählte neuere Veröffentlichungen

Schroeder, Christoph. 2020. Acquisition of Turkish literacy in Germany. Research Article. Linguistic Minorities in Europe. DOI: 10.1515/lme.11606606.

Schroeder, Christoph & Heike Wiese. 2019. Kiez goes Uni – SchülerInnen untersuchen Sprachvariation und Mehrsprachigkeit mit MentorInnen der Universität. In: Anica Betz & Angelina Firstein (Hrsg.). Schülerinnen und Schülern Linguistik näher bringen. Perspektiven einer linguistischen Wissenschaftspropädeutik. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren, 216-234.

Küppers, Almut & Christoph Schroeder. 2017. Warum der türkische Herkunftssprachenunterricht ein Auslaufmodell ist und warum es sinnvoll wäre Türkisch zu einer modernen Fremdsprache auszubauen. Eine sprachenpolitische Streitschrift. Fremdsprachen Lehren und Lernen (FLuL) 46, 1, 56-71. (Themenheft “Sprachenpolitik”, koordiniert von Eva Burwitz-Melzer und Jürgen Quetz)

Maar, Verena, Christoph Schroeder & Katharina Mayr. 2017. Sprachbildung und Deutsch als Zweitsprache (DaZ) – Perspektiven in Brandenburg. In: Brigitte Jostes, Daniela Caspari, Beare Lütke (Hrsg.). Sprachen – Bilden – Chancen. Sprachbildung in Didaktik und Lehrkräftebildung. (Sprachliche Bildung 5) Münster: Waxmann, 33-45.

Rosenberg, Peter & Christoph Schroeder (Hrsg.) 2016. Mehrsprachigkeit als Ressource in der Schriftlichkeit. (DaZ-Forschung 10). Berlin: De Gruyter. DOI: 10.1515/9783110401578

Sürig, Inken, Yazgül Şimşek, Christoph Schroeder & Anja Boneß. 2016. Literacy acquisition in school in the context of migration and multilingualism: a binational survey. (Hamburg Studies on Linguistic Diversity 5). Amsterdam: Benjamins. DOI: 10.1075/hsld.5.

Gamper, Jana & Christoph Schroeder. 2016. Sprachliche Bildung für Neuzugewanderte. Ein Plädoyer für einen erwerbssequentiellen Ansatz. Osnabrücker Beiträge zur Sprachtheorie (OBST) 89 (Flucht_Punkt_Sprache), 217-230.

Schroeder, Christoph & Natalia Zakharova. 2015. Sind die Integrationskurse ein Erfolgsmodell? Kritische Bilanz und Ausblick. Zeitschrift für Ausländerrecht und Ausländerpolitik (ZAR) 8, 257-262.

Schellhardt, Christin & Christoph Schroeder. 2015. Nominalphrasen in deutschen und türkischen Texten mehrsprachiger Schüler/innen. In: Köpcke, Klaus-Michael & Zieg-ler, Arne (Hrsg.). Deutsche Grammatik im Kontakt in Schule und Unterricht. (Reihe Germanistische Linguistik) Berlin: de Gruyter, 241-261. DOI: 10.1515/9783110367171-011

Schroeder, Christoph. 2012. Ereignisinterne Adjunkte in einem typologisch orientierten Sprachvergleich Deutsch-Türkisch. In: Lutz Gunkel, Gisela Zifonun (Hrsg.). Deutsch im Sprachver­gleich. Grammatische Kontraste und Konvergenzen (Jahrbuch des Instituts für deutsche Sprache 2011) Berlin: de Gruyter, 239-272. DOI: 10.1515/9783110284768.239

Erscheint demnächst

Wörfel, Till, Almut Küppers & Christoph Schroeder. 2020. Herkunftssprachlicher Unterricht. In: Ingrid Gogolin, Antje Hansen, Peter Leseman, Sarah McMonagle, Dominique Rauch (Hrsg.). 2020. Handbuch Mehrsprachigkeit und Bildung. Berlin: Springer VS. DOI: 10.1007/978-3-658-20285-9

Goschler, Juliana, Christoph Schroeder & Till Woerfel. 2020. Convergence in the encoding of motion events in heritage Turkish in Germany. An acceptability study. In: Fatih Bayram (ed.). Studies in Turkish as a heritage language. Amsterdam: Benjamins. ISBN 9789027207937.

Schroeder, Christoph. 2021. The acquisition of orthography in heritage Turkish in Germany. Written Language and Literacy.

Gamper, Jana, Christoph Schroeder & Dorotheé Steinbock. 2021. Lehr- und Lernkontexte des Deutschen als Zweitsprache in den deutschsprachigen Ländern. In: Claus Altmayer, Stefanie Haberzettl, Katrin Biebighäuser, Antje Heine (Hrsg.). Handbuch Deutsch als Fremd- und Zweitsprache. Stuttgart: Metzler. ISBN 978-3-476-04857-8

Schroeder, Christoph, Iefremenko, Kateryna & Öncü, Mehmed. 2021. The postverbal position in heritage Turkish. A comparative perspective with a focus on non-clausal elements. Erscheint in: Kalkavan-Aydın, Zeynep & Şimşek, Yazgül (eds.). Zweisprachigkeit Deutsch-Türkisch. Studien in Deutschland und in den Nachbarländern. Münster: Waxmann.

Ausgewählte neuere Vorträge

(mit Hans–Georg Müller) „Zum Einfluss der Erstsprache auf die orthographischen Teilkompetenzen. Orthographieerwerb deutsch-, türkisch- und russischsprachiger Schülerinnen und Schüler im Vergleich“ – Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Sprachwissenschaft, AG „Mehrsprachigkeit und Orthographie: Interdependenzen von System, Erwerb und Gebrauch“, Hamburg, 4.-6. März 2020.

(mit Kateryna Iefremenko) „Postverbal structures in heritage Turkish. Preliminary findings” –  Workshop “Postverbal word order: Turkish and Turkic contact varieties”, Freie Universität Berlin, 14. Dezember 2019.

“Gibt es ein Deutschland‐Türkisch?“ – Konferenz „Herkunftssprachen in Linguistik und Fachdidaktik – Forschung trifft Praxis“ 6. September 2019, Leipzig.

“Terminological tools for the description (and analysis?) of societal multilingualism. Germany as a case” – Plenarvortrag, Research School "Language contact within systems and speakers", Universität Potsdam, 21.-23. Februar 2018.