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Abgeschlossene Forschungszweige

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Foto: PRIM

Potsdamer Forschungsinstitut für Mehrsprachigkeit

Das PRIM untersuchte unter der Leitung von Prof. Harald Clahsen die Natur der Mehrsprachigkeit und zielte darauf ab, die Repräsentation und Verarbeitung mehrerer Sprachen im Individuum besser zu verstehen. Der Forschungszweig wurde im März 2026 offiziell abgeschlossen.

Prof. Harald Clahsen

Das Potsdamer Forschungsinstitut für Mehrsprachigkeit (PRIM) erforschte die Natur der Mehrsprachigkeit bei Kindern und Erwachsenen, einschließlich Patienten mit Sprachstörungen. Kernbereiche der Sprachverarbeitung wurden mit Hilfe von verhaltensbiologischen und physiologischen Techniken wie Augenbewegungsbeobachtung und Elektroenzephalographie untersucht.

Das PRIM hat zu einem besseren Verständnis der Art und Weise beigetragen, wie mehrere Sprachen im Gehirn einer Person repräsentiert und verarbeitet werden, wobei der Schwerpunkt auf der zeitlichen Dynamik der Verwendung mehrerer Sprachen liegt, und zwar sowohl auf der Mikroebene (durch Untersuchung des zeitlichen Ablaufs der Sprachproduktion und des Sprachverständnisses von einem Moment zum anderen) als auch auf der Makroebene (durch Untersuchung mehrsprachiger Personen in verschiedenen Stadien der Sprachentwicklung).

Neben seiner Forschungstätigkeit hat das PRIM auch Praktiker und Pädagogen beraten, die sich mit mehrsprachigen Personen befassen.