FDM-BB: Bericht 4 veröffentlicht

Im Projekt „Forschungsdatenmanagement in Brandenburg (FDM-BB)“ wurde der vierte Bericht „Forschungsdatenmanagement: Arbeitsschwerpunkte für Informationswissenschaftler*innen“ (Zeunert und Schneemann, 2021, DOI: https://doi.org/10.25932/publishup-50790) veröffentlicht.

Hierbei handelt es sich um eine Abschlussarbeit des Studiengangs Bibliothekswissenschaft der FH Potsdam welche in Kooperation mit dem Projekt FDM-BB erstellt wurde.

Zur Verortung von Arbeitsschwerpunkten für Informationswissenschaftler*innen im Forschungsdatenmanagement wurde ein aktuelles Korpus von 162 Stellenanzeigen, in denen Forschungsdatenmanagement erwähnt wird, ausgewertet. Das Korpus umfasst Stellenanzeigen, die über das Portal OpenBiblioJobs und die DFN-Mailingliste Forschungsdaten beworben wurden und deckt einen Zeitraum vom 01.03.2020 bis zum 22.11.2020 ab.
Zur Auswertung des Korpus wurde eine Analysematrix erstellt, in welcher die Inhalte jeder Stellenanzeige nach formalen, administrativen und inhaltlichen Kriterien verzeichnet wurden. Die aus den Stellenanzeigen stammenden Anforderungen wurden in einem angerreicherten Forschungsdatenlebenszyklus mit insgesamt acht Teilaspekten verortet. Dieser Praxisrepräsentation wurde eine Literaturanalyse gegenübergestellt, welche sich mit Anforderungen und Kompetenzen im Forschungsdatenmanagement, besonders aus informationswissenschaftlicher, infrastruktureller Sicht beschäftigt. Hierbei wurden exemplarisch Frameworks (international, national, institutionell), Praxisberichte (universitärer und außeruniversitärer Einrichtungen) und der Individualbericht eines Forschungsdatenmanagers ausgewertet.
Zur Gewährleistung einer späteren Vergleichbarkeit wurden auch hier die genannten Kompetenzen und Aufgaben in einem gleichen Forschungsdatenlebenszyklus verortet und analysiert. Die abschließende Zusammenführung und Auswertung der mit Aufgaben und Kompetenzen angereicherten Forschungsdatenlebenszyklen ermöglichte einen direkten Vergleich von Theorie und Praxis.
Hierbei konnte eine große Kongruenz der Schwerpunktverteilung innerhalb des Forschungsdatenlebenszyklus aufgezeigt werden.

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