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Das Bild zeigt den Schriftzug "Mathe im Dialog - Open Access und Vernetzung" mit einer Netzgrafik im Hintergrund. Die Netzgrafik symbolisiert die Vernetzung, die im Projekt eine wichtige Rolle spielt. Das Bild ist das Logo des Projekts.

Herzlich willkommen auf der Projektwebsite!

Anke Kiesow
Stv. Schulleiterin

„Seit drei Semestern begrüßen wir Studierende aus dem Projekt „Mathe im Dialog“ an unserer Schule. Daraus ist ein bereichernder Austausch entstanden: Wir als Schulgemeinschaft profitieren von neuen Impulsen aus der Mathedidaktik, während die Studierenden die Hospitationen sowie die gemeinsame Entwicklung von Fortbildungen und Lernumgebungen als besonders gewinnbringend erleben. So wird „Mathe im Dialog“ lebendig und stärkt neue Wege des Lernens im Mathematikunterricht.“

Das Projekt „Mathe im Dialog – Open Access und Vernetzung” verbindet die universitäre Lehrer:innenbildung im Fach Mathematik mit pädagogisch innovativen Schulen. Studierende des Grundschullehramts sind mit Lernbegleiter:innen in Schulen und Lehrenden der Mathematikdidaktik als Akteur:innen in die Projektplanung und -entwicklung eingebunden. Ziel ist, dass Lehramtsstudierende zu Impulsgeber:innen für einen Wandel der Lernkultur im Mathematikunterricht werden.

Im Rahmen neu konzipierter Seminare erleben und erforschen Lehramtsstudierende offene, schüler:innenorientierte Lernformen in Schulen, die sich durch eine besondere Lernkultur auszeichnen. Im Gegenzug bringen die Studierenden, unterstützt durch Dozierende, aktuelle mathematikdidaktische Erkenntnisse direkt aus der Universität in die Schulen mit und machen sie für die Bedarfe vor Ort nutzbar.

Im Seminar „Lernumgebungen im Dialog” entwickeln die Studierenden mathematisch reichhaltige Lernumgebungen mit analogen oder digitalen didaktischen Materialien und erproben sie mit den Kindern in der Schulpraxis. Im Seminar „Lernen durch Lehren” konzipieren die Studierenden bedarfsorientierte Fortbildungsangebote, insbesondere für fachfremd unterrichtende Lehrpersonen, und bieten sie den Mathematikteams in den Schulen an. An der Begleitforschung zum Projekt wirken Studierende in Forschungsseminaren durch eigene Mini-Forschungsprojekte mit. Damit zielt das Projekt auf eine Bereicherung der universitären Lehrer:innenbildung Mathematik, eng verknüpft mit Schulentwicklung und Fortbildung. Outputs des Projekts werden als offene Bildungsressourcen (OER) zur Verfügung gestellt. 

Offene Bildungsressourcen

Lernumgebungen
Das Bild zeigt mathematikdidaktische Materialien auf einem Tisch und die Hände von Kindern, die mit den Materialien arbeiten.

Lernumgebungen

Die im Projekt entwickelten mathematischen Lernumgebungen laden Lernende dazu ein, gehaltvolle mathematische Phänomene eigenständig zu entdecken und zu erforschen. Sie sind für offene Lehr-Lernsettings konzipiert und unterstützen selbstgesteuertes Lernen durch aktives Mathematiktreiben.

Fortbildungseinheiten
Mathematikaufgabe für Lehrkräfte mit Wendeplättchen

Fortbildungsmaterialien

Unsere Fortbildungseinheiten bringen aktuelle mathematikdidaktische Erkenntnisse aus der Universität in die Schulpraxis. Sie orientieren sich an zeitgemäßen Lernkonzepten und unterstützen Lehrpersonen, einen offenen, verständnisorientierten Mathematikunterricht zu gestalten.

Begleitforschung

Forschungsberichte

Die Entwicklung der Lern- und Fortbildungsmaterialien wird unterstützt durch designorientierte Begleitforschung unter Partizipation von Studierenden. Hier veröffentlichen wir Berichte aus den studentischen Mini-Forschungsprojekten.

Das Projekt wird von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre (StIL) in der Förderlinie Freiraum 2025 gefördert.
Zum Projekt wurde ein Campusschulennetzwerk mit gleichem Namen gegründet.
An der Universität Potsdam ist das Projekt verortet am Lehrstuhl Grundschulpädagogik Mathematik.