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Professur Allgemeine Geschichte der Frühen Neuzeit

Source: commons.wikimedia.org/wiki/File:Waldseemuller_map_2.jpg
Waldseemüllerkarte

Wie bei so vielen Periodisierungen der Geschichte sind es keine fixen Daten, welche der Frühen Neuzeit definitive Grenzen setzen. Vielmehr geht sie fließend aus dem Mittelalter hervor und in die Moderne über, was die Geschichtswissenschaft an epochemachenden Ereignissen und Prozessen festzumachen sucht. So wird gemeinhin die Wandlung des Menschenbildes im 15. Jahrhundert, gewissermaßen der italienischen Renaissance folgend und die Reformation vorbereitend, als ihr Beginn, die Krise des Ancien Régime und die Französische Revolution im späten 18. Jahrhundert als ihr Ausgang definiert. Liegt dieser Periodisierung auch eine dezidiert eurozentristische Perspektive zugrunde, so richtet die Frühneuzeit-Forschung ihren Blick auch zunehmend auf globale Zusammenhänge. Einerseits bietet sie damit die Chance, Ursprünge und Herkunft des modernen Europa zu ergründen, andererseits aber auch den globalen Einfluss europäischer Entwicklungen zu beleuchten.

Die konkreten Forschungsschwerpunkte der Professur liegen im Bereich der Geschichte Alteuropas, des Alten Reiches, seiner Territorien und Städte in der Frühen Neuzeit, der vergleichenden Bildungs-, Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte, der Geschichte von Bildungs-, Wissens- und Kulturtransfer in Alteuropa, der vergleichenden Reformations- und Konfessionsgeschichte im Alten Reich und in Alteuropa, der Sozial- und Kulturgeschichte der Migration im Alten Reich und in Alteuropa, der vergleichenden Minderheiten- und Elitengeschichte in der Frühen Neuzeit, der Geschichte von Krieg und Frieden, Militär und Gesellschaft in der Frühen Neuzeit sowie der brandenburgischen Landesgeschichte.

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07.05.2019: Gastvortrag: „Außenpolitische Stärke durch innere Konflikte“

16 Uhr c.t.
Raum 1.11.0.09

Die Professur für Allgemeine Geschichte der Frühen Neuzeit lädt ein zum Gastvortrag:

Dr. Nils Steffensen (Europa-Universität Flensburg):
„Außenpolitische Stärke durch innere Konflikte. Tradition und Innovation in Machiavellis Antikerezeption“

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