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Foto: Chris Dohrmann

Projektbeschreibung

Das Projekt BrandenbOERg fokussiert Open Educational Resources (OER) als ein Element zeitgemäßer Hochschullehre. Als digitale, freie und offene Lehrmaterialien unterstützen OER, Hochschullehre flexibel und zielgruppenadäquat zu gestalten. Die technischen Infrastrukturen an den Hochschulen Brandenburgs könnten potenziell den Aufbau hochschulspezifischer Sammlungen von OER ermöglichen, welche gleichzeitig hochschulunabhängig nutzbar sind. Hierzu könnten als Basis die hochschuleigenen IT-Dienste genutzt werden, wenngleich es spezifischer Anpassungen bedarf, um OER als Prozess digitaler Hochschullehre umzusetzen. BrandenbOERg fördert deshalb schwerpunktmäßig die Zusammenarbeit verschiedener Hochschulen im Bereich OER, baut auf vorhandene Ressourcen  (personell, strukturell und technisch) aller Standorte auf, um einen gemeinsamen OER Standard in Brandenburg zu erarbeiten und so den hochschulübergreifenden Austausch, die ressourcenschonende Mehrfachnutzung und die Weiterentwicklung qualitativ hochwertiger Lehrmaterialien zu ermöglichen.

Die KMK-Empfehlungen zur Digitalisierung in der Hochschullehre (2019) betonen die Bedeutung von Sharing-Ansätzen auf der Content-Ebene, der Personalebene, der Service-Ebene und der Infrastrukturebene, um die Information, den Austausch und die Vernetzung Lehrender in Bezug auf digital-gestützte Lehre sicherzustellen. Im Projekt BrandenbOERg sollen diese Facetten aufgegriffen und als Ergebnis der Phase I des Projekts (2020) unter Beteiligung der OER-relevanten Akteure aller Hochschulen in standortübergreifende Handlungsempfehlungen für die Hochschulen Brandenburgs übersetzt werden.

In einer anschließenden Phase könnten die Handlungsempfehlungen pilotiert, adaptiert und implementiert werden, um eine möglichst große Anzahl Lehrender für eine neue, offene Lehr-/Lernkultur zu begeistern. Perspektivisch könnten (standortspezifische) Leitlinien zum Umgang mit OER an den Hochschulen Brandenburgs entwickelt werden, welche die etablierten Fort- und Weiterbildungsstrukturen im Bereich Hochschullehre ergänzen.