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Digital Spatial Lab

Reallabor für digitale Räume

Das Digital Spatial Lab dient als experimentelle Infrastruktur zur Erforschung und Gestaltung immersiver Lernumgebungen in der beruflichen Bildung. Es verbindet technologische Entwicklung mit didaktischer Analyse und trägt zur Professionalisierung angehender Lehrkräfte im Umgang mit komplexen digitalen Lern- und Arbeitsräumen bei. Diese digitalen Räume werden im Digital Spatial Lab in realen Kontexten erforscht, gestaltet und erprobt.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie digitale Ebenen („Layer“) reale Orte überlagern und strukturieren – etwa durch Extended Reality (XR), georeferenzierte Daten, offene Bildungsressourcen (OER) oder datenbasierte Assistenzsysteme und wie diese wie den damit einhergehenden neue Kompetenzanforderungen in Lehrkräfteprofessionalisierung und Unterrichtsgestaltung begegnet werden kann.

Forschung im Raum

Das Digital Spatial Lab verbindet theoretische Forschung mit realweltlicher Erprobung.
Zentrale Grundlage ist das Modell des Layered Scaffolding in Immersive Learning Environments (LS-ILE), das beschreibt, wie digitale Ebenen so gestaltet werden können, dass sie Orientierung bieten, Lernen unterstützen und kognitive Überlastung vermeiden.
Im Lab werden diese Konzepte auf reale Orte übertragen – etwa auf  schulische und betriebliche Lern- und Arbeitsumgebungen, Campusbereiche oder urbane Räume.
Dabei entstehen digitale Raumstrukturen, die nicht nur technologisch funktionieren, sondern auch didaktisch begründet und empirisch untersuchbar sind

Reallabore

Ein zentrales Arbeitsformat des Digital Spatial Lab sind Reallabore. In diesen werden reale Orte gemeinsam mit Praxispartnern zu Experimentier- und Lernräumen weiterentwickelt. Beispiele hierfür sind:

  • Berufliche Lernorte im Übergang von Schule, Betrieb und Öffentlichkeit
  • Campus-basierte Lernräume
  • Urbane Open Learning Environments

Forschende, Praxispartner und Studierende arbeiten dabei gemeinsam an der Gestaltung, Umsetzung und Evaluation digitaler (Lern-) Raumkonzepte. Lehre, Forschung und Transfer sind im Lab bewusst eng miteinander verzahnt.

Schnittstelle zu Transfer und Gesellschaft

Das Digital Spatial Lab fungiert zugleich als Schnittstelle zwischen Universität und Praxis. Es bietet einen Rahmen für Kooperationen mit Schulen, außerschulischen Lernorten, Betrieben, Städten, Verwaltungen und zivilgesellschaftlichen Akteuren. Ergebnisse aus dem Lab fließen sowohl in wissenschaftliche Publikationen als auch in praxisnahe Anwendungen ein. Perspektivisch werden ausgewählte Konzepte und Infrastrukturen über Transferprojekte weiterentwickelt und in breitere Anwendungskontexte überführt.