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Ausstellungen

2017

Wie zeigt sich lebendige Demokratie? / How is vibrant democracy expressed?

Im Frühjahr 2012 wählte das senegalesische Volk Präsident Abdoulaye Wade ab. Mit diesem friedlichen Machtwechsel bewährte sich die Demokratie im Senegal. Großen Anteil daran hat die seit Ende der 1980er Jahre kritisch aktive Rapbewegung. Ihr Anliegen ist, die größtenteils analphabetische Bevölkerung politisch aufzuklären. Als der amtierende Präsident eine dritte Amtszeit durchsetzte, gründeten Rapper und Journalisten 2011 die Y‘en marre-Bewegung. Sie motivierten erfolgreich vor allem junge Menschen, ihr demokratisch verankertes Wahlrecht wahrzunehmen. Das Forschungsfester dokumentiert unsere Langzeitstudie, in der seit 2000 untersucht wird,  wie Rapper als kulturelle Akteure zur Bildung einer kritischen Öffentlichkeit in der senegalesischen Gesellschaft beitragen.

Potsdam, Bildungsforum Wissenschaftsetage: Forschungsfenster 

Link zum Bildungsforum

 

 

 

Foto: proWissen e.V.

18.5.2017

Die Welt der Zeichen – Was sie mit uns und wir mit ihnen machen

Mit Ausstellung und Begleitprogramm wurde Einblick in eine bisher noch wenig beachtete Wissenschaft gegeben, die Semiotik. Mit ihren Konzepten lässt sich beispielsweise die Wirkung von Metaphern, insbesondere in der Werbung oder in populistischen Diskursen erläutern. Zudem bilden die ikonische Macht von Pressefotografien und das dichte Zusammenwirken von Wort und Bild im Comic oder die Aussagekraft unserer Nahrungsmittel einen weiteren Schwerpunkt der Ausstellung. Anhand dieser Beispiele aus alltäglichen, aktuellen und populären Bereichen wird der gesellschaftliche Nutzen semiotischer Analysemethoden ins Blickfeld gerückt. Eine Broschüre hält vertiefende Informationen bereit.

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Beitrag von PotsdamTV



Foto: proWissen e.V.

6.2.2017

Stadt und Zeichen

Zeichen sind in verschiedenen Formen in unserer Lebenswelt allgegenwärtig. Sie sind Ausdruck einer Mitteilung oder Orientierungshilfe und verdichten unsere Vorstellung von Wirklichkeit, sowie unserer Welt- und Menschenbilder. Als Stellvertreter dieser Vorstellungen lässt sich an ihnen aber auch der Vorgang des Bedeutens ablesen. Sinn ist nicht in der Welt vorhanden, wir ordnen ihn den Dingen mit Hilfe der Zeichensetzung zu. Die Ausstellung führt in die bunte Vielfalt subkultureller Zeichen ein und ist Auftakt der semiotischen Wochen im Mai 2017. 

Ankündigung des Bildungsforums


2016

3.5.2016

Sündenböcke und Heilsversprecher. Warum und wie ziehen uns Verschwörungstheorien in ihren Bann?

Die Ausstellung stellt ausgewählte Erklärungsmodelle und Beispiele aus Vergangenheit und Gegenwart vor und zeigt an ihnen, wie Verschwörungstheorien argumentieren, wie man sie erkennen und entlarven kann.

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