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Validierung und Aussagekraft lumbaler Knochenödeme im Nachwuchsleistungssport

Status: laufend

Kurzbeschreibung: Rückenschmerzen sind im Spitzensport häufig und variieren je nach Disziplin und Sportart. Unter den Strukturveränderungen sind im Nachwuchsport besonders lumbale Knochenödeme von Bedeutung. Unklar ist, ob lumbale Knochenödeme bei Nachwuchsathlet*innen grundsätzlich als pathologische, knöcherne Stressreaktionen (Bone Stress Injury, BSI) anzusehen sind, oder auch als Anpassung an Trainingsbelastungen ohne Beschwerden auftreten. Zudem ist zu klären, ob weibliche Athletinnen häufiger betroffen sind und lumbale Knochenödeme immer mit belastungsabhängigen Beschwerden einhergehen. Es werden lumbale MRT-Untersuchungen von Nachwuchsathletinnen und athleten mit und ohne lumbale Beschwerden angefertigt und diese in Abhängigkeit der Detektion lumbaler Knochenödeme betrachtet bzw. detailliert analysiert  (inklusive Staging des Schweregrades und Ödemquantifizierung). Analysiert wird die Häufigkeit des Auftretens lumbaler Knochenödeme bei symptomatischen und asymptomatischen Athletinnen und Athleten. Zudem erfolgt eine Faktorenanalyse möglicher Einflussfaktoren. Abgeleitet aus den Ergebnissen werden die Indikation zur MRT-Bildgebung bei unteren Rückenschmerzen im Nachwuchsleistungssport, die Wertigkeit lumbaler Knochenödeme und mögliche Konsequenzen bzw. Einschränkungen für die Trainings- und Wettkampftätigkeit diskutiert.

Eingesetzte Methoden: Medizinische und Trainings-Anamnese, orthopädische Untersuchung, Fragebogen, Ernährungsanamnese, Anthropometrie, Labordiagnostik, MRT

Laufzeit: 01.09.2024 - 28.02.2026

gefördert durch: BISp

Ansprechpartner: Prof. Dr. F. Mayer, PD Dr. M. Cassel

Projektleiter: Prof. Dr. F. Mayer, PD Dr. M. Cassel

Kooperationspartner: Olympiastützpunkt Brandenburg, Deutscher Kanuverband (DLV), Deutscher Leichtathletikverband (DLV)

Projektpublikationen (Auszug):

Bislang keine