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Entwicklung des Campus seit 2025

Juli 2026

Insgesamt 77 Stellungnahmen haben Bürgerinnen und Bürger sowie Behörden im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung zum Bebauungsplanverfahren für den künftigen Universitätscampus auf dem Potsdamer Brauhausberg eingereicht. Bis Mitte dieser Woche waren an zwei Orten in der Landeshauptstadt und im Internet die Ergebnisse des vorausgegangenen städtebaulichen Qualifizierungsverfahrens einsehbar. Diese sind jetzt die Grundlage für die Aufstellung des Bebauungsplans und die Änderung des Flächennutzungsplans für das Areal. Zur Meldung.

Juni 2026

Die Landeshauptstadt Potsdam und die Projektbeteiligten haben die Ergebnisse des städtebaulichen Qualifizierungsverfahrens sowie den Vorentwurf des Bebauungsplans bei einer öffentlichen Informationsveranstaltung am 16. Juni im Langen Stall vorgestellt. Bei reger Beteiligung von ca. 100 Gästen wurden die architektonische Vorzugsvariante erläutert, erste Ideen für das Erschließungs- und Mobilitätskonzept vorgestellt sowie die naturnahe Campusgestaltung diskutiert. Der Nachhaltigkeitsaspekt stand bei der Veranstaltung besonders im Fokus: alle Gebäude am Campus Brauhausberg sollen begrünt und mit Solarpanelen bestückt werden. Um den Campus herum wird der Grüngürtel erhalten und der Boden auf dem Campus wird eine Regenwasserversickerung von 100% aufweisen. Beim Thema Erschließung wurde der geplante Busverkehr mit einer 10-Munten-Taktung für Studierende und Universitätsmitarbeitende hervorgehoben. Zusätzlich zu den 150 auf dem Campus geplanten Studierendenwohnheimplätzen sollen weitere 800 Wohnheimplätze in Potsdam entstehen. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden sich im Tagesspiegel.  

Mai 2026

Auf ihrer vierten Sitzung am 20. Mai 2026 zog die Task Force eine Positive Zwischenbilanz: Die Vorbereitungen zum Bau eines vierten Campus für die Universität Potsdam auf dem Brauhausberg und den Ausbau des Hasso-Plattner-Instituts am Griebnitzsee laufen nach Plan. Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke betonte: „Wir arbeiten mit großem Elan an unserer Vision von einem hochmodernen Wissenschaftsstandort Potsdam. Dazu setzen wir zügig alle nötigen Puzzleteile zusammen.“ Stifter Professor Hasso Plattner ergänzte: “Europäische Souveränität bei digitalen Technologien inklusive Künstlicher Intelligenz braucht exzellente Rahmenbedingungen. Brandenburg schafft diese Voraussetzungen mit Weitsicht und Tempo.” Die gesamte Meldung.

April 2026

In zwei nicht öffentlichen Werkstatt-Terminen im Februar und April wurden die städtebaulichen Varianten mit der Universität, Studierenden, den Grundstückseigentümern, der Hasso Plattner Foundation, Vertreterinnen und Vertretern des Landes Brandenburg, der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung, der Verwaltung und der Bürgerschaft weiter diskutiert und Vorzugsvarianten festgelegt (mehr lesen). Nach Abschluss der Werkstätten wird das Ergebnis im Mai/Juni 2026 öffentlichen vorgestellt und die Einsicht in den finalen städtebaulichen Entwurf ermöglicht. Dieser leitet die Phase der frühzeitigen Beteiligung im Bebauungsplanverfahren ein. 

Am 16. April 2026 wurde in der U-AG 2 die Basis-Version der funktionalen Leistungsbeschreibung (Basis-FLB) bestätigt. Die Basis-FLB wird in den kommenden Monaten unter Beteiligung der zukünftigen Nutzer*innen weiterhin konkretisiert und zu einer vollständigen FLB entwickelt. Die finale FLB dient als wichtige als Grundlage für den Bauträgervertrag mit dem Brandenburgischen Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen (BLB).

Januar 2026

Am 21. Januar 2026 haben Potsdams Stadtverordnete mit großer Mehrheit einen Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 188 „Universitätscampus Brauhausberg“ gefasst. Damit ist der Weg zum Einstieg in das formale Verfahren eröffnet und das Werkstattverfahren kann beginnen. Am 24. Januar fand eine öffentliche Begehung des Areals statt. In einer öffentlichen Veranstaltung am 29. Januar 2026 wurden erstmals mehrere städtebauliche Varianten für das Areal vorgestellt. Mehr Information zu diesen Veranstaltungen finden sich auf https://mitgestalten.potsdam.de/de/.

Dezember 2025

Sowohl die Bedarfsermittlung der UP als auch die Funktionsbeziehungen für den CAB wurden fertiggestellt. Darauf basierend wurde eine erste funktionale Leistungsbeschreibung herausgegeben. Am 12. Dezember 2025 traf sich die U-AG2 (Bedarfsermittlung/Feststellung) an der Universität Potsdam. 

November 2025

Am 19. November 2025 konnten einige Vertreter der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen sowie der Juristischen Fakultät und der Zentralen Universitätsverwaltung das ehemalige Landtagsgelände auf dem Brauhausberg besichtigen. Mehr Informationen dazu und eine Fotostrecke finden sich auf den Seiten der Juristischen Fakultät: https://www.uni-potsdam.de/de/jura/neues/detail/2025-11-19-rundgang-ueber-den-brauhausberg-im-november-2025

September 2025

Weitere Workshops: Ende September fanden eine Reihe von Workshops statt, die sich auf die qualitativen Ansprüche an die Räumlichkeiten am neuen Campus konzentrierten.

August 2025

Die AG Planen und Bauen konstituiert sich und richtet vier Unterarbeitsgruppen zu den Themen Liegenschaftserwerb, Bedarfsermittlung, Planungsrecht und Golm/Am Neuen Palais ein.

Workshops zur Bedarfserhebung: Die Erhebung des konkreten Raumbedarfs und der funktionalen Anforderungen der Fakultäten und Einrichtungen, die an den neuen Campus Brauhausbeg ziehen werden, erfolgt durch Workshops. Die ersten dieser Workshops fanden Ende August statt, moderiert von Ernst & Young, einem erfahrenen Partner in der Bedarfserhebung und Nutzungsplanung.

Juli 2025

Die Task Force „Universität Potsdam – Hasso-Plattner-Institut“ zum Bau des Campus Brauhausberg konstituiert sich und richtet die beiden Arbeitsgruppen „Planen und Bauen“ sowie „Lehr- und Forschungskooperation“ ein. Die Arbeitsgruppe „Planen und Bauen" wird von der Ministerin des Innern und für Kommunales Angelegenheiten geleitet. Ihr gehören außerdem Vertreter*innen der Staatskanzlei, der Stiftung, des Ministeriums des Innern und für Kommunales, des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur sowie des Ministeriums der Finanzen und für Europa, der Uni Potsdam, des Brandenburgischen Landesbetriebes für Liegenschaften und Bauen, der HPI und der Landeshauptstadt Potsdam an. Die Arbeitsgruppe “Lehr- und Forschungskooperation” wird von der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur geleitet. Ihr gehören außerdem Vertreter*innen der Staatskanzlei, der Stiftung, der HPI und Uni Potsdam und des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur. Die Task Force tagt je nach Bedarf, etwa alle zwölf Wochen.

Internationaler Austausch: Eine Delegation der Universität Potsdam besucht die NTNU in Trondheim, Norwegen, um wertvolle Erfahrungen und Ansätze für die Campusentwicklung zu sammeln. Hier kann man Fotos von dem besuchten Campus in Trondheim finden: https://www.ntnu.no/campusutvikling/bilder

Juni 2025

Am 2. Juni 2025 geben Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke, Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle, Hasso-Plattner, der Stifter und Gründer des nach ihm benannten Instituts, und der Präsident der Universität Potsdam, Prof. Oliver Günther, Ph.D. auf einer Pressekonferenz an der UP die guten Nachichten bekannt: Die Universität Potsdam (UP) erhält einen weiteren Campus: Auf dem historischen Gelände des ehemaligen Landtags am Brauhausberg werden in den kommenden zehn Jahren herausragende Studien- und Forschungsbedingungen geschaffen. Gleichzeitig wird das Hasso-Plattner-Institut (HPI) am Standort Griebnitzsee erheblich erweitert und zu einem europaweit führenden Institut für digitale Wissenschaften in Europa ausgebaut. Grundlage dieser umfassenden Entwicklung beider Standorte ist eine heute unterzeichnete Absichtserklärung zwischen dem Land Brandenburg, der UP und der Hasso Plattner Foundation (HPF). Zur Pressemitteilung.