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Projekte

Eine Universität für alle – Studium mit gesundheitlicher Beeinträchtigung – Mit Erfolg studieren

Das Studium ist ein Lebensabschnitt mit zahlreichen Herausforderungen, von denen einige auch als Belastung empfunden werden können. Wir unterstützen Sie gern. Das vom Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderte Projekt „Eine Universität für alle - Studium mit gesundheitlicher Beeinträchtigung - Mit Erfolg studieren“ wurde initiiert, um ein erweitertes Angebot professioneller Begleitung in den Bereichen der Studienorganisation und des wissenschaftlichen Arbeitens zu schaffen. Es ist in der Zentralen Studienberatung angesiedelt, überfachlich orientiert und ordnet sich in die Verpflichtung zur Schaffung einer inklusiven Hochschule ein.

Unsere Zielgruppe
Das Projekt richtet sich insbesondere an Studierende in besonderen Lebenssituationen. Dies können psychische Beeinträchtigungen, chronische Erkrankungen, eine Behinderung aber auch Pflegeaufgaben oder eine besondere Hochschulzugangsberechtigung sein. Davon unabhängig steht unsere Beratung all jenen Studierenden offen, die im Studium mit einer Belastungssituation konfrontiert sind.

Darüber hinaus beraten wir auch gern Lehrende und Verwaltungsmitarbeiter*innen der Universität, die sich für das Thema inklusive Hochschule interessieren.

Projektteam

Angebote für Studierende - Einzelberatung

Angebote für Studierende - Gruppenangebote

Angebote für Lehrende und Verwaltungsmitarbeiter*innen

Kontakt

Ulrike Sträßner | Lucas Mielke, M.A.

 

Campus | Am Neuen Palais
Am Neuen Palais 10
14469 Potsdam
Haus 8, Raum 0.13

Investition in Ihre Zukunft

Das Projekt wird durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung
und Kultur aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds
und des Landes Brandenburg gefördert.

Sport ohne Barrieren

Das Zentrum für Hochschulsport bietet ab dem Wintersemester 2013/2014 ein spezielles Konzept für Studierende und Beschäftigte mit Beeinträchtigung an. Dabei geht es vor allem um die Einbindung und spezielle Förderung durch Sport. Der Hochschulsport möchte in diesem Rahmen zum einen zugeschnittene Sportkurse nur für Studierende mit Beeinträchtigungen anbieten und zum anderen die Möglichkeit geben, in speziell ausgewiesenen Kursen zusammen mit nicht Beeinträchtigten Sport zu treiben. Die studentischen Fitnessclubs öffnen ebenfalls ihre Türen und bieten ab Oktober dieser Personengruppe die Möglichkeit, auch hier spezielle Trainingspläne zu erhalten. In all den genannten Bereichen stehen selbstverständlich entsprechend ausgebildete und sensibilisierte Trainer zur Verfügung. Leider sind unsere Sportstätten nicht alle barrierefrei und individuelle Absprachen ggf. nötig. Der Hochschulsport lädt alle Studierenden mit Beeinträchtigung der Universität herzlich zu diesem Projekt ein und freut sich einmal mehr, mit Sport Grenzen zu überwinden. Das Konzept mit alle Kursen und Angeboten finden Sie ab Oktober auf unserer Homepage bzw. bei den dafür beauftragten Ansprechpersonen.

Kontakt

Zentrum für Hochschulsport

 

Campus | Am Neuen Palais

Eine Universität für alle oder: Wir schaffen eine inklusive Hochschule

Warum wurde dieses Projekt gestartet?

Spätestens seit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention (PDF, 265KB) (2008) und der Verabschiedung der Empfehlung der Mitgliederversammlung der HRK "Eine Hochschule für alle" (PDF, 150KB) (2009) steht fest: Die Hochschulen haben sich für einen inklusiven Weg entschieden.

Für alle Studierenden soll Chancengleichheit Realität werden. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen sind vorhanden. Dennoch: In der Praxis gibt es viel zu tun. Diese Auffassung vertreten auch eine Gruppe von Studierenden mit und ohne Behinderung sowie die Behindertenbeauftragte für Studierende der Universität Potsdam, Dr. Irma Bürger. Daher starteten sie 2008 gemeinsam ein neues Projekt. Es ging und geht darum, Barrieren in den Köpfen abzubauen. Die Studierenden waren die erste Zielgruppe. Sie sollten bereits zu Beginn des Studiums für dieses Thema sensibilisiert werden. So entwickelte das Team ein Schulungsmodul für die Ausbildung von Erstsemestertutoren, die den Studienstart begleiten.

Inhalte in Kurzfassung

  • Warum ist dieses Thema so wichtig?
    Fakten, Begriffe & Gesetze
  • Wie sind die konkreten Bedingungen an der Universität?
    Barrieren, Behindertenbeauftragte, Nachteilsausgleiche
  • Wie können Studierende konkret mitgestalten?
    "Von Studierenden für Studierende"- Weitergabe von wichtigen Informationen und Sensibilisierung der Erstsemester für das Thema

Erstes Fazit

Dieses scheinbar kleine Projekt zeigte von Beginn an große Wirkung. Sowohl die ausgebildeten Tutoren, als auch die Erstsemester waren und sind von der Wichtigkeit des Themas überzeugt und tragen es deshalb in die Hochschulöffentlichkeit. Daher hat eine hohe Anzahl von Studierenden mit gesundheitlicher Beeinträchtigung kein Problem mehr damit, Nachteilsausgleiche zu beantragen. Schließlich erkennen die Kommilitonen dieses Recht an. Derzeit entwickelt das Team um die Beauftragte ein Schulungsmodul für Lehrende. Die "Pilotrunde" hierzu ist bereits zu Beginn des Sommersemesters 2013 gelaufen.

Weitere Projekte werden hier in Kürze vorgestellt.

Kontakt

Beauftragte für Studierende mit Behinderung

Universität Potsdam | Dezernat für Studienangelegenheiten

 

Adresse Campus | Am Neuen Palais
Am Neuen Palais 10
14469 Potsdam

 

Sprechzeiten
nach Vereinbarung