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Projekte

Eine Universität für alle – Studium mit gesundheitlicher Beeinträchtigung – Mit Erfolg studieren

Den Lebensabschnitt Studium zu organisieren und alles miteinander zu vereinbaren, ist nicht immer leicht. Stundenpläne müssen aufgestellt, Hausarbeiten geschrieben, Vorträge vorbereitet, Literatur gelesen werden und vieles mehr.

Im Rahmen des durch den Europäischen Sozialfonds sowie des Landes Brandenburg geförderten Projekts „Eine Universität für alle – Studium mit gesundheitlicher Beeinträchtigung – mit Erfolg Studieren“ bietet die Zentrale Studienberatung der Universität Potsdam individuelle Beratungsgespräche sowie Gruppenveranstaltungen und vermittelt wichtiges Handwerkszeug zu Fragen der Studienplanung und Studiengestaltung sowie des wissenschaftlichen Arbeitens.

Das Projekt richtet sich an Studierende in besonderen Lebenssituationen. Dies können Studierende mit einer Behinderung, gesundheitlichen Beeinträchtigung, mit Familienaufgaben, mit einer besonderen Hochschulzugangsberechtigung, pflegende Angehörige und viele andere sein.

Die nächsten Gruppenangebote beginnen im November 2016. Die individuelle Beratung erfolgt nach persönlicher Terminvereinbarung.

Angebote

Voraussetzung für die Teilnahme an beiden Angeboten ist eine Anmeldung per E-Mail, in der Sie uns bitte Ihren Namen, den Studiengang, das Fachsemester und eine kurze Beschreibung Ihrer Motivation mitteilen. Bitte geben Sie in der Betreffzeile an, für welchen Kurs Sie sich interessieren.

Intensivkurs zum wissenschaftlichen Schreiben

Termin: 27. Februar 2017  von 9 – 16 Uhr
Zielgruppe: Studierende ab dem 3. Fachsemester (Bachelor) in besonderen Lebenssituationen und/oder mit gesundheitlicher Beeinträchtigung

"Schreiben ist ein Handwerk, das - von allen - erlernt werden kann und Spaß macht, wenn es einmal leicht von der Hand geht." (Judith Wolfsberger: Freigeschrieben. Mut, Freiheit und Strategie für wissenschaftliche Abschlussarbeiten, 4. Aufl., Wien 2016, S. 27)

Der Intensivkurs richtet sich an Studierende, die sich auf ein konkretes Schreibprojekt vorbereiten und ihre handwerklichen Fähigkeiten im wissenschaftlichen Schreiben erweitern, vertiefen oder auffrischen möchten. Vermittelt werden Methoden und Strategien für den gesamten Schreibprozess von der Themenfindung bis zur Überarbeitung des fertigen Textes. Im Anschluss an den Workshop haben die Studierenden die Möglichkeit, im Rahmen der Intensiv-Schreibwoche an ihren Schreibprojekten zu arbeiten.

Anmeldung per E-Mail mit Angabe des Namens, Studiengangs, Fachsemesters und der Veranstaltung, an der Sie teilnehmen möchten an: eineunifueralle@uni-potsdam.nomorespam.de


Intensiv-Schreibwoche

Termin: 28. Februar bis 3. März  2017  von  10 – 16 Uhr
Zielgruppe: Studierende ab dem 3. Fachsemester (Bachelor) in besonderen Lebenssituationen und/oder mit gesundheitlicher Beeinträchtigung

Die Einen lieben sie, die Anderen fürchten sie - die Einsamkeit des Schreibens. Die Intensiv-Schreibwoche richtet sich an Studierende, die an einem konkreten Schreibprojekt arbeiten und sich von der Schreiblust anderer anstecken lassen wollen. Die Gruppe bietet den Schreibenden den Raum und die Struktur, individuelle Tagesziele zu erreichen und die Möglichkeit, sich über den Schreibprozess auszutauschen. Bei Bedarf können konkrete Fragen zu Schreibtechniken in der Gruppe oder in Einzelgesprächen mit der Projektbetreuerin besprochen werden.

Anmeldung per E-Mail mit Angabe des Namens, Studiengangs, Fachsemesters und der Veranstaltung, an der Sie teilnehmen möchten an: eineunifueralle@uni-potsdam.nomorespam.de


Workshop zur Planung und Gestaltung des Studiums

Termin: wird an dieser Stelle rechtzeitig bekannt gegeben
Zielgruppe:
Studierende ab dem 3. Fachsemester (Bachelor) in besonderen Lebenssituationen und/oder mit gesundheitlicher Beeinträchtigung

Klausuren, Hausarbeiten, Praktika – im Studium sind Studierende gefordert, sich selbst zu strukturieren und verschiedene studienrelevante Leistungen zu erbringen. Private Interessen und Anforderungen des Studiums miteinander zu vereinbaren ist in dieser Lebensphase eine besondere Herausforderung. Der zweitägige Workshop „Planung und Gestaltung des Studiums“ richtet sich daher an Studierende, die die vorlesungsfreie Zeit nutzen möchten, um ihre individuelle Planung zu optimieren und neue Herangehensweisen kennenzulernen. Daher werden im Workshop Methoden und Strategien zur realistischen Zielformulierung, konkreten Zeitplanung und Priorisierung von Aufgaben vermittelt und zur ressourcenorientierten Reflexion des Planungsprozesses. Die Studierenden erarbeiten im Verlauf des Workshops ihren individuellen Zeitplan für die vorlesungsfreie Zeit oder das neue Semester.

Anmeldung per E-Mail mit Angabe des Namens, Studiengangs, Fachsemesters und der Veranstaltung, an der Sie teilnehmen möchten an: eineunifueralle@uni-potsdam.nomorespam.de

Schreibgruppe für Fortgeschrittene (ab 14.11.2016)

Zeit: montags von 14-17 Uhr
Zielgruppe: Studierende ab dem 5. Fachsemester (Bachelor) oder im Masterstudium mit gesundheitlicher Beeinträchtigung und/oder in besonderen Lebenssituationen
TeilnehmerInnenzahl: min. 6, max. 14

Sowohl im Studium als auch in zahlreichen Berufsfeldern stellt das Schreiben eine Schlüsselkompetenz dar. Die Schreibgruppe als praxisorientiertes Beratungsangebot für Studierende höherer Fachsemester knüpft hier an: Sie soll einen Rahmen bieten, in dem zielorientiert an der Planung und am Abschluss unterschiedlicher wissenschaftlicher Texte (z.B. Modularbeit, Abschlussarbeit, Essay) gearbeitet werden kann und in der wesentliche Aspekte akademischer Textproduktion diskutiert werden. Die Studierenden haben hierbei die Gelegenheit, ihr Tun kritisch zu reflektieren und sich mit ihren KommilitonInnen auszutauschen. Durch regelmäßige Termine und einen strukturierten Ablauf, der die jeweils individuellen Problemstellungen der TeilnehmerInnen zum Ausgangspunkt nimmt, werden Kontinuität und Zeitersparnis gewährleistet.

Bei Interesse können Sie sich gern an die ProjektmitarbeiterInnen wenden!

Kontakt

Ulrike Sträßner | Lucas Mielke, M.A.

 

Campus | Am Neuen Palais
Am Neuen Palais 10
14469 Potsdam
Haus 8, Raum 0.13

Investition in Ihre Zukunft

Das Projekt wird durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung
und Kultur aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds
und des Landes Brandenburg gefördert.

Sport ohne Barrieren

Das Zentrum für Hochschulsport bietet ab dem Wintersemester 2013/2014 ein spezielles Konzept für Studierende und Beschäftigte mit Beeinträchtigung an. Dabei geht es vor allem um die Einbindung und spezielle Förderung durch Sport. Der Hochschulsport möchte in diesem Rahmen zum einen zugeschnittene Sportkurse nur für Studierende mit Beeinträchtigungen anbieten und zum anderen die Möglichkeit geben, in speziell ausgewiesenen Kursen zusammen mit nicht Beeinträchtigten Sport zu treiben. Die studentischen Fitnessclubs öffnen ebenfalls ihre Türen und bieten ab Oktober dieser Personengruppe die Möglichkeit, auch hier spezielle Trainingspläne zu erhalten. In all den genannten Bereichen stehen selbstverständlich entsprechend ausgebildete und sensibilisierte Trainer zur Verfügung. Leider sind unsere Sportstätten nicht alle barrierefrei und individuelle Absprachen ggf. nötig. Der Hochschulsport lädt alle Studierenden mit Beeinträchtigung der Universität herzlich zu diesem Projekt ein und freut sich einmal mehr, mit Sport Grenzen zu überwinden. Das Konzept mit alle Kursen und Angeboten finden Sie ab Oktober auf unserer Homepage bzw. bei den dafür beauftragten Ansprechpersonen.

Kontakt

Zentrum für Hochschulsport

 

Campus | Am Neuen Palais

Eine Universität für alle oder: Wir schaffen eine inklusive Hochschule

Warum wurde dieses Projekt gestartet?

Spätestens seit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention (PDF, 265KB) (2008) und der Verabschiedung der Empfehlung der Mitgliederversammlung der HRK "Eine Hochschule für alle" (PDF, 150KB) (2009) steht fest: Die Hochschulen haben sich für einen inklusiven Weg entschieden.

Für alle Studierenden soll Chancengleichheit Realität werden. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen sind vorhanden. Dennoch: In der Praxis gibt es viel zu tun. Diese Auffassung vertreten auch eine Gruppe von Studierenden mit und ohne Behinderung sowie die Behindertenbeauftragte für Studierende der Universität Potsdam, Dr. Irma Bürger. Daher starteten sie 2008 gemeinsam ein neues Projekt. Es ging und geht darum, Barrieren in den Köpfen abzubauen. Die Studierenden waren die erste Zielgruppe. Sie sollten bereits zu Beginn des Studiums für dieses Thema sensibilisiert werden. So entwickelte das Team ein Schulungsmodul für die Ausbildung von Erstsemestertutoren, die den Studienstart begleiten.

Inhalte in Kurzfassung

  • Warum ist dieses Thema so wichtig?
    Fakten, Begriffe & Gesetze
  • Wie sind die konkreten Bedingungen an der Universität?
    Barrieren, Behindertenbeauftragte, Nachteilsausgleiche
  • Wie können Studierende konkret mitgestalten?
    "Von Studierenden für Studierende"- Weitergabe von wichtigen Informationen und Sensibilisierung der Erstsemester für das Thema

Erstes Fazit

Dieses scheinbar kleine Projekt zeigte von Beginn an große Wirkung. Sowohl die ausgebildeten Tutoren, als auch die Erstsemester waren und sind von der Wichtigkeit des Themas überzeugt und tragen es deshalb in die Hochschulöffentlichkeit. Daher hat eine hohe Anzahl von Studierenden mit gesundheitlicher Beeinträchtigung kein Problem mehr damit, Nachteilsausgleiche zu beantragen. Schließlich erkennen die Kommilitonen dieses Recht an. Derzeit entwickelt das Team um die Beauftragte ein Schulungsmodul für Lehrende. Die "Pilotrunde" hierzu ist bereits zu Beginn des Sommersemesters 2013 gelaufen.

Weitere Projekte werden hier in Kürze vorgestellt.

Kontakt

Beauftragte für Studierende mit Behinderung

Universität Potsdam | Dezernat für Studienangelegenheiten

 

Adresse Campus | Am Neuen Palais
Am Neuen Palais 10
14469 Potsdam

 

Sprechzeiten
nach Vereinbarung