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Warum Master in Potsdam?

Nachdem Sie sich im Bachelor-Studium einen Überblick über die philosophische Landschaft erarbeitet haben, können Sie mit einem Master-Studium der Philosophie an der Universität Potsdam Ihre eigene philosophische Stimme finden.

Sie sollten Ihren Philosophie-Master in Potsdam machen, wenn Sie ...

1. ... in einer persönlichen Atmosphäre mit Raum für individuelle Förderung studieren wollen.
2. ... Ihre eigenen philosophischen Forschungsbeiträge regelmäßig in einem konstruktiven Rahmen präsentieren und diskutieren wollen.
3. ... in einem Umfeld mit internationaler Vernetzung arbeiten wollen.
4. ... zu den Schwerpunkten an unseren Professuren arbeiten oder von den vielfältigen übergreifenden Forschungsinteressen des Instituts profitieren wollen.

An unserem Institut können Sie sich mit Ihren philosophischen Arbeiten zu folgenden Schwerpunkten einbringen:

Johannes Haag hat die Professur für Theoretische Philosophie inne. Er hat in seiner Dissertation zum Verhältnis von Wahrnehmung, Selbstwissen und Introspektion gearbeitet und sich mit einer konzeptualistischen Kant-Interpretation im Anschluss an Wilfrid Sellars habilitiert. Die systematisch orientierte Auseinandersetzung mit der Transzendentalphilosophie Kants und den Philosophen des Deutschen Idealismus bildet weiterhin einen zentralen Forschungsschwerpunkt, ebenso die Philosophie von Wilfrid Sellars und der an ihn anschließenden Philosoph*innen. Außerdem arbeitet er zur Philosophie der frühen Neuzeit. Die genannten Schwerpunkte spiegeln auch die derzeitige Forschung seiner Mitarbeiter*innen und Promovend*innen wieder. Derzeit entstehen Arbeiten zur analytischen Wahrnehmungstheorie, zu verschiedenen Themen bei Kant und Hegel, zu Sellarsianischen Fragestellungen und zur Philosophie des Neopragmatismus.

Die Professur für politische Philosophie und Philosophische Anthropologie, die Hans-Peter Krüger innehat, untersucht die Gefährdungen der conditio humana, insbesondere des keineswegs selbstverständlichen Personenstatus von Menschen, in modernen Gesellschaften. Dabei spielt der Zusammenhang zwischen dem privaten und dem öffentlichen Leben unter Gesichtspunkten der Kommunikation eine besondere Rolle (mit solchen Autoren wie H. Plessner, J. Habermas, J. Dewey und H. Arendt). Die Neubegründung der Philosophischen Anthropologie als der offenen Fraglichkeit des Menschen erfolgt unter Berücksichtigung französischer Kritiken (M. Foucault, J. Derrida, G. Canguilhem) und im konstruktiven Vergleich mit dem klassischen Pragmatismus (W. James, C.S. Peirce, G.H. Mead, J. Dewey) und dem Neopragmatismus (R. Rorty, R. Shusterman). Die Mitarbeiter*innen und Promovend*innen des Lehrstuhls forschen selbständig zu diesen Themenfeldern.

Die Professur für Ethik/Ästhetik, besetzt von Logi Gunnarsson, ist eng mit dem William-James-Center sowie dem Menschenrechtszentrum der Universität Potsdam verbunden. Darüber hinaus wird am Lehrstuhl an einer Vielzahl von Themen gearbeitet: Gunnarsson hat seine Dissertation zu einer metaethischen Fragestellung bei John McDowell geschrieben. Weitere seiner Monographien befassen sich mit Wittgenstein, dem Problem der personalen Identität und (in Erarbeitung) mit der Philosophie der Philosophie. Seine Mitarbeiter*innen und Promovend*innen forschen aktuell zu diversen Fragen der Moralphilosophie (zur Kritik moralischer Praxis, zur Erklärung von Moral und zum ethischen Naturalismus nach Foot) und zu Themen wie Selbstwissen, Philosophie der Menschenrechte, Perspektiven des Wissens sowie zum Verhältnis von Philosophie und literarischer Form.

Die Professur für Philosophie mit dem Schwerpunkt Angewandte Ethik hat Felicitas Krämer inne, die an der Universität Heidelberg zu William James’ Realitätsverständnis promoviert wurde und sich danach zunehmend auf Themen der angewandten Ethik fokussiert hat. Zu ihren derzeitigen Forschungsinteressen gehören unter anderem Fragen der Bioethik (v.a. Medizin-, Neuro- und Biotechnologieethik), Emotionstheorien in der Ethik und Philosophie des Geistes und metaethische Theorien des Neosentimentalismus. Derzeit arbeitet sie insbesondere im Bereich der Ethik der Reproduktionsmedizin. Hier befasst sie sich primär mit der moralischen Legitimität von Gameten- und Embryonenspenden und den aus diesen Praktiken erwachsenden familienethischen Fragestellungen (Ethik neuer Familienformen). Am Lehrstuhl wird außerdem zu der Frage nach Verpflichtungen gegenüber künftig lebenden Individuen und dem Non-Identity Problem geforscht.  Weiterer Forschungsgegenstände  sind die Tierethik und die Politische Philosophie (v.a. ethische Fragen der internationalen Politik)sowie das Argument der Supererogation.

Zusätzlich zu den Mitarbeiter*innen dieser Professuren bereichern vier außerplanmäßige Professuren die Forschung am Institut:

      • Stefan Büttner-von Stülpnagel Die Schwerpunkte der Forschungs- und Lehrtätigkeit von apl. Professor Stefan Büttner-von Stülpnagel umfassen die antiken Philosophieschulen, die Philosophie der frühen Neuzeit (insb. Spinoza) sowie die Klassische Deutsche Philosophie (Kant, Hölderlin, Schelling, Hegel). Weitere Tätigkeitsfelder sind wissenschaftstheoretische und bioethische Fragestellungen sowie Luhmanns System- und Gesellschaftstheorie.
      • Hans-Joachim Petsche Schwerpunkte der Forschung von apl. Prof. Hans-Joachim Petsche liegen im Bereich der Wissenschafts- und Technikphilosophie sowie der Philosophie und Geschichte der Mathematik. Hierbei handelt es sich vor allem um die philosophischen Zugänge zur Analyse der Korrelation von Kultur und neuen Medien, erörtert im internationalen Vergleich am Beispiel der Computernutzung und des Internets. Ferner werden philosophierelevante Aspekte der Mathematikgeschichte, der mathematischen Theoriengenese und Rolle der Mathematik für Technik und Bildung untersucht, mit einer gewissen Zentrierung auf das 19. Jahrhundert (Hermann Graßmann, Johann Friedrich Herbart, Carl Scheibert, Friedrich Schleiermacher, Johann Heinrich Pestalozzi).,
      • Marie-Luise Raters Die Forschungsschwerpunkte von apl. Professorin Marie-Luise Raters liegen vor allem in der Moralphilosophie (moralisches Dilemma, Supererogation) und in der Didaktik von Ethik und LER (Dilemma-Methode, philosophisch-ethisches Argumentieren, Philosophieren mit Kindern). Sie hat außerdem zur pragmatistischen Ästhetik von John Dewey, zu den Wurzeln der Gefühlsästhetik des angelsächsischen Idealismus im deutschen Idealismus von Hegel und Schelling sowie zur Religionsphilosophie von William James geforscht und publiziert.
      • Christoph Schulte ist apl. Professor für Philosophie und Jüdische Studien und seit 2005 Doppelmitglied in beiden Instituten. Seine Lehr- und Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Philosophiegeschichte insbesondere der deutschen und der jüdischen Aufklärung, sowie der jüdischen Religions- und Geistesgeschichte vom Mittelalter bis zur Frankfurter Schule. Weitere Tätigkeitsfelder sind die kritische Edition hebräischer und deutscher philosophischer Texte (u.a. Salomo Ibn Gabirol, Maimonides, Mendelssohn-Studienausgabe, Hermann Cohen), ferner die digitale Präsentation und Dokumentation der jüdischen Aufklärung, ihrer Akteure und Texte im Internet (www.haskala.net; www.haskala-library.net).

      Thematische Schnittmengen zwischen den Lehrstühlen ergeben sich insbesondere in einem gemeinsamen Interesse an pragmatistischen Traditionen, wie der Philosophie Sellars’, McDowells, James’ oder Deweys, um nur wenige zu nennen.

      Ihre Forschung während Ihres Master-Studiums können Sie konkret einbringen, indem Sie...

      … in Tutorial-Seminaren in einer kleinen Runde in persönlicher Betreuung durch eine*n Professor*in regelmäßig eigene Argumente und Texte vorstellen.

      … längere Arbeiten von Ihnen mit anderen Forscher*innen zum Beispiel in den Lehrstuhlkolloquien diskutieren.

      … durch das Sammeln eigener Lehrerfahrung unter Betreuung einer*s Professor*in auf eine wissenschaftliche Karriere vorbereitet werden.

      … in Modulen wie „Philosophie in der außerakademischen Welt“ sowie „Philosophie interdisziplinär“ die Verbindung Ihrer Arbeiten mit nicht-philosophischen Bereichen bereits im Masterstudium erproben.

      Für Informationen zur Bewerbung und den formalen Inhalten des Master-Studiums am Institut für Philosophie der Universität Potsdam klicken Sie hier.


      Allgemeine Informationen

      Wann startet das Master-Programm? Die Philosophische Fakultät Potsdam startete ihren Master-Studiengang Philosophie im Wintersemester 2007/08.

      An wen richtet sich der Master? Das Programm richtet sich an Studierende mit den folgenden Berufszielen:

      • Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der philosophischen Forschung
      • Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen in interdisziplinären Forschungsfeldern mit einem philosophischen Schwerpunkt (z.B. medizinische Ethik, Kulturwissenschaften).
      • Außerakademische Berufe, die besonders stark darauf angewiesen sind, komplexe Probleme schnell zu überschauen und kreativ zu lösen (z.B. in politischen und ökonomischen Leitungsfunktionen).
      • Der Studiengang bietet zudem eine ausgezeichnete Grundlage für ein philosophisches Promotionsprojekt.
      Photo: Karla Fritze
      Die Communs am Campus Neues Palais

      Wo wird studiert?

      Das Philosophische Institut befindet sich in den Communs, den Wirtschaftsgebäuden des Neuen Palais, an der Stirnseite der Parkanlage von Sanssouci.

      Die Innenstadt von Potsdam ist etwa 2 km entfernt. Nach Berlin fahren direkt vom Park Sanssouci halbstündlich Nahverkehrszüge.

      Photo: Karla Fritze
      Die Communs am Campus Neues Palais

      Weitere Informationen

      Anlaufstelle Studienfachberatung MA Philosophie

       

      Campus Am Neuen Palais
      Am Neuen Palais 10
      Haus 11; Zi. 2.13

       

      consulting hours
      i.d.R. mittwochs und donnerstags nach Vereinbarung

      Anlaufstelle Studienfachberatung MA Philosophie

       

      Campus Am Neuen Palais
      Am Neuen Palais 10
      Haus 11; Zi. 2.13

       

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      i.d.R. mittwochs und donnerstags nach Vereinbarung