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Universidad de Sevilla 2014/15

Von der Uni Potsdam wurde ich gut informiert. Ich wusste welche Unterlagen ich abgeben sollte, wann und von wem sie unterschrieben werden sollte. Die Uni in Sevilla machte es mir etwas schwieriger. Mein Learning Agreement Before wurde mir nie zurückgeschickt, meine Koordinatorin antwortete nicht auf meine Emails und mir erklärte auch niemand wie ich Kurse wählen konnte, wo ich hin musste, welche Formulare ich benötigte etc.
Die ersten drei Wochen in der Uni waren schwierig für mich. Ich musste ständig zwischen dem International Office und dem Sekretariat meiner Fakultät hin und her fahren und war nicht sicher ob ich auch in die Kurse, die ich mir ausgesucht hatte, eingeschrieben war.


Vorbereitung des Auslandsaufenthalts

Studienfach: Anglistik/Amerikanistik und Spanische Philologie

Aufenthaltsdauer: 09 /2014 – 01 /2015

Gastuniversität: Univeridad de Sevilla

Gastland: Spanien

Von der Uni Potsdam wurde ich gut informiert. Ich wusste welche Unterlagen ich abgeben sollte, wann und von wem sie unterschrieben werden sollte. Die Uni in Sevilla machte es mir etwas schwieriger. Mein Learning Agreement Before wurde mir nie zurückgeschickt, meine Koordinatorin antwortete nicht auf meine Emails und mir erklärte auch niemand wie ich Kurse wählen konnte, wo ich hin musste, welche Formulare ich benötigte etc.

Die ersten drei Wochen in der Uni waren schwierig für mich. Ich musste ständig zwischen dem International Office und dem Sekretariat meiner Fakultät hin und her fahren und war nicht sicher ob ich auch in die Kurse, die ich mir ausgesucht hatte, eingeschrieben war.

Studienfach: Anglistik/Amerikanistik und Spanische Philologie

Aufenthaltsdauer: 09 /2014 – 01 /2015

Gastuniversität: Univeridad de Sevilla

Gastland: Spanien

Studium an der Gastuniversität

Die Kurse, die ich belegt habe, haben mir größtenteils gut gefallen. Ich hatte drei Kurse aus der Filología Hispánica gewählt und zwei was der Filología Inglesa. Ich hatte jeden Kurs drei Mal pro Woche und habe pro Kurs sechs Leistungspunkte erhalten.

Die Dozenten waren alle sehr freundlichen und die Kurse waren nicht zu voll.

Die Uni an sich ist sehr schön, zumindest das Rectorado, wo meine Fakultäten waren. Es gibt zwei Computerpools und mehrere Bibliotheken. Was mich wunderte waren die Öffnungszeiten der Bibliotheken. Manche hatten nur vormittags auf und am Wochenende hatte alle Bibliotheken grundsätzlich zu. Sogar während der Prüfungsphase hatte nur eine Bibliothek samstags und sonntags keine auf.

Kontakte zu einheimischen und ausländischen Studierenden

Ich habe mit zwei Spanien zusammen gewohnt und wir haben uns gut verstanden. Wir haben fast immer zusammen gekocht und sind zusammen weggegangen und ich habe ihre Freunde kennengelernt.

In der Uni hatte ich bedingt Kontakt zu Spaniern. Ich hatte einen Theaterkurs (Curso Monográfico de Teatro Hispanoamericano), in dem wir ein Stück aufgeführt haben, gewählt und mit der Theatergruppe habe ich mich ab und zu getroffen, auch nachdem die Proben und die Aufführung vorbei waren.

Ansonsten habe ich auch viel mit anderen ausländischen Studenten gemacht.

Sprachkompetenz vor und nach dem Auslandsaufenthalt

Vor dem Aufenthalt in Sevilla hatte ich das Sprachniveau B2 und in Sevilla habe ich den Sprachkurs von der Uni mitgemacht und den C1 Test bestanden.

Ansonsten habe ich mit meinen Mitbewohnern, in der Uni und auf der Straße, in Läden, Cafés etc. immer spanisch gesprochen, was natürlich auch geholfen hat.

Wohn- und Lebenssituation

Für die erste Woche habe ich im Hostel gewohnt und nach einem Wg-Zimmer gesucht. Es gibt mehrere Internetseiten auf denen Wg-Zimmer angeboten werden und in und vor der Uni hängen auch immer viele Zettel mit Wohnungsangeboten aus.

Ich habe einige Wohnungen besichtigt und mich dann für meine entschieden, weil mit die beiden Mitbewohner sympathisch erschienen und die Wohnung zentral, in Santa Cruz, und in der Nähe der Uni lag. Ich habe 220 Euro im Monat +gastos bezahlt. Ich habe gehört, dass es auch günstigere Wohnungen gibt, doch sind die meisten teurer.Die Gegenden, die ich zum Wohnen empfehlen würde sind: Santa Cruz (touristisch, aber sehr schön), Triana und die Gegend um die Alameda de Hercules und die Calle Feria. Viele Studenten wohnen auch in Santa Justa oder Nervion (in der Nähe des Campus der Wirtschaftschudiengänge) oder in La Macarena.

Öffentliche Verkehrsmittel habe ich nur benutzt wenn ich zum Flughafen gefahren bin. Ich habe als ich ankam ein gebrauchtes Fahrrad gekauft mit dem ich alles gut erreichen konnte. Viele besorgen sich auch eine Sevici-Karte. Mir ist es nicht passiert, doch wurde einigen Freunden von mir das Fahrrad geklaut.

Die Lebenshaltungskosten erschienen mir relativ günstig. Manche Supermärkte sind ein bisschen teurer als andere, doch sich die Preise für Essen allgemein in Sevilla niedriger als in Berlin. Auch Essen gehen ist günstiger.


Rückblick

Ich hatte einen schönen Auslandsaufenthalt und habe viele gute und wertvolle Erfahrungen gesammelt.
Was für persönlich etwas schwierig war, war das Wetter. Als ich Anfang September ankam war es unglaublich heiß. In Sevilla herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit, was das stickige Gefühl noch verstärkte. Im Dezember und Januar war es tagsüber etwa 10-15 Grad warm und nachts etwa 5-8 Grad, wie im September auch mit hoher Luftfeuchtigkeit. In meiner Wohnung gab es keine Heizung (fast keine Wohnung hat Heizungen) was es teilweise unerträglich kalt machte.