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Erfahrungsbericht University of International Business and Economics (UIBE) Peking

 

Im Sommersemester 2016 habe ich mit sechs weiteren Studierenden der Universität Potsdam ein Auslandssemester an der University of International Business and Economics (UIBE) Peking verbracht. Die Partnerhochschule UIBE Peking betreibt gemeinsam mit der Universität Potsdam ein Studentenaustauschprogramm namens „4+2“, welches Potsdamer Studierenden ermöglicht, für 1-2 Semester an der UIBE zu studieren, während im Gegenzug chinesische Studierende ihren Master in Potsdam absolvieren können. Aktuelle Informationen zu diesem Programm werden regelmäßig über den Newsletter des International Office verbreitet oder sind auf der Website der Uni Potsdam unter https://www.uni-potsdam.de/wiso/internationales/mobilitaet/ins-ausland/uibe-in-peking.html abrufbar.


Studienfach: Politik und Wirtschaft

Aufenthaltsdauer: 03/2016 - 08/2017

Gastuniversität: University of International Business and Economics

Gastland: China

Bewerbungsverfahren

Das Bewerbungsverfahren ist relativ unkompliziert, da der in Potsdam zuständige Koordinator Herr Kuang Dai (Kuadai@​uni-potsdam.nomorespam.de) die meiste Kommunikation mit der Gastinstitution übernimmt. Als Erstes wird eine Teilnahme an der Infoveranstaltung, die im Juli oder im Januar stattfindet, vorausgesetzt. Nach dem Einreichen eines Motivationsschreibens erfolgt ein Gruppenvorstellungsgespräch mit der Auswahlkommission, welches in meinem Falle in sehr freundlicher Atmosphäre stattfand, sodass man sich diesbezüglich keine Sorgen machen muss. An dieser Stelle wurden wir erneut darauf hingewiesen, dass man sich auf das PROMOS-Stipendium bewerben kann. Dies haben einige der Potsdamer Studierenden getan, einem Studenten der Gruppe wurde der Antrag auf finanzielle Förderung bewilligt. Dies ist also kein Ding der Unmöglichkeit und wärmstens zu empfehlen, da es mit überschaubarem Aufwand verbunden ist und eine spürbare finanzielle Unterstützung darstellt.

 Visum

Nach dem Einreichen der erforderlichen Unterlagen bei Kuang Dai erhält man die Zulassung und das Einladungsformular JW202, welches für den Visumsantrag benötigt wird. Zwar hat die Bearbeitung meines Visumsantrags nur einige Arbeitstage gedauert, sicherheitshalber sollte man aber circa einen Monat vor Abreise, spätestens aber 14 Tage vor Ankunft in Peking, sein Visum in der Konsularabteilung der chinesischen Botschaft nahe S-Bahnhof Jannowitzbrücke beantragen. Neben den von der UIBE zugeschickten Zulassungsunterlagen muss man den ausgefüllten Visumsantrag, ein Passfoto und einen noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass einreichen.

Nachdem man die Zulassung durch die UIBE erhalten hat, sollte man auch möglichst zeitnah einen Wohnheimplatz beantragen, da die vorherige Anmeldung notwendig ist, um sich die Möglichkeit, auf dem Campus wohnen zu können, offen zu halten. Die Beantragung eines Zimmers auf dem Campus verpflichtet noch nicht zum Annehmen des Zimmers, dies wird vor Ort entschieden. Dazu später mehr. Über Kuang Dai kann man sich bereits im Vorfeld einen chinesischen Tandempartner vermitteln lassen, was sich rückblickend als sehr hilfreich herausgestellt hat.

Flug

Die meisten Studierenden aus Potsdam haben ihre Flüge selber online gebucht, Preise lassen sich über die Webseiten www.skyscanner.de oder www.google.de/flights/ vergleichen. Die Preise variieren je nach Reisezeitraum stark und liegen zwischen 500-800 Euro inklusive Hin-und Rückflug. Vier von uns buchten einen Direktflug von Berlin nach Peking mit Hainan Airlines (ca. 300 Euro). Aufgrund der recht langen Flugzeit war der Flug über Nacht sehr angenehm und ist ebenso wie der Service von Hainan Airlines weiterzuempfehlen.

Krankenversicherung

Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung ist in den meisten Fällen nötig, da die meisten Urlaubskrankenversicherungen für einen so langen Aufenthaltszeitraum nicht ausreichen. Je nach Anbieter variieren die Preise und Leistungen stark, am besten sollte man möglichst viele Anbieter vergleichen. Manchmal ist ein Nachfragen bei der eigenen Krankenversicherung in Deutschland hilfreich, da diese oft mit Anbietern für Auslandskrankenversicherungen kooperieren und ggf. bessere Konditionen aushandeln können. Dringend zu beachten ist die Höhe der Selbstbeteiligung in Schadensfällen. Während in Peking ein dichtes Netz an Ärzten und Krankenhäusern besteht, ist die Versorgung in ländlichen Gegenden mitunter unzureichend. Jedoch auch in Peking sollte beachtet werden: Medizinische Versorgung zu westlichen Standards gibt es auch nur zu westlichen Preisen, oft sogar spürbar teurer. Ich habe mich letztlich für die Hanse Merkur ohne Selbstbeteiligung entschieden, kann mich zu dem Service aber nicht umfangreich äußern, da ich glücklicherweise keinen Arzt in China aufsuchen musste.

Impfungen

Vor der Einreise nach China sollte der eigene Impfschutz überprüft und nach ärztlicher Beratung abgewägt werden, welche Impfungen tatsächlich nötig sind. Die Meinungen hierfür gehen auseinander, manche Impfungen sind wirklich notwendig, andere eher „nice to have“. Ich habe mich im Tropeninstitut der Charité in Berlin (https://tropeninstitut.charite.de/institut/kontakt/) gut beraten gefühlt. Nicht nur bei Impfungen, sondern auch allgemein hilfreich sind die Reisehinweise des Auswärtigen Amtes unter (http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/Nodes/ChinaSicherheit_node.html).

 

Studienfach: Politik und Wirtschaft

Aufenthaltsdauer: 03/2016 - 08/2017

Gastuniversität: University of International Business and Economics

Gastland: China

Studium an der Gastuniversität

Studiensystem, Organisation der Lehrveranstaltungen, Anforderungen und Leistungsbewertung, Studienklima

 

Studenten der Universität Potsdam können Kurse an den Fakultäten „School of International Education (SIE)“, „Business School“ und „School of Trade and Economics (SITE)“ besuchen. Kurse auf Masterniveau bieten nur die Business School und die SITE an. Ich habe aus dem vielseitigen Kursangebot an englischsprachigen Kursen vier Kurse ausgewählt und abgeschlossen:

International Finance System (SIE)

Econometrics (SITE)

Contemporary China (SIE)

Language Course: Chinese (Beginner Level; SIE)

Alle Kurse waren definitiv machbar und nicht auf höchstem Niveau. Die Anforderungen zwischen SIE und SITE variieren jedoch recht deutlich. Während man bei den meisten SIE-Kursen zum Ende des Semesters ein Paper (ggf. + Vortrag) einreichen muss, wird bei den SITE-Kursen aktive Mitarbeit gefordert, Hausaufgaben sind einzureichen und es werden ein Midterm Exam und ein Final Exam geschrieben. Der Arbeitsaufwand ist also deutlich höher, dafür lernt man auch einiges mehr. Wenn man an der UIBE Chinesisch lernen möchte, kann man zwischen einem 2-stündigen („Survival Chinese“), 6-stündigen („Chinese Beginner“) und 20-stündigen Kurs (alle Sprachniveaus) wählen. Für den Sprachkurs muss man eine mündliche und eine schriftliche Prüfung ablegen, welche bei mir sehr fair gestaltet worden ist. Wenn man seine Sprachkenntnisse signifikant verbessern möchte, wird der 20-stündige Kurs definitiv empfohlen. Dieser ist sehr zeitintensiv und erfordert ein besonderes Maß an Engagement, was bei einer Sprache wie Chinesisch unabdingbar ist. Ich habe mich damals für den 6-stündigen Kurs entschieden, was ich im Nachhinein nicht bereue. Ich habe einige grundlegende Fähigkeiten erlangt, um im Alltag bestehen zu können, was jedoch nicht heißt, dass man sich mit Chinesen tatsächlich unterhalten kann. An dieser Stelle muss man abwägen, ob man sich lieber auf die sprachliche oder inhaltliche Ebene des Studiums fokussieren möchte.

Ungewöhnlich für Potsdamer Studierende war die Tatsache, dass Vorlesungen nicht wie gewohnt 90 Minuten dauerten, sondern in der Regel 150 Minuten. Dafür gibt es zur Mitte des Unterrichts eine kurze Pause. Zu den meisten Lehrveranstaltungen werden keine Tutorien angeboten. In der Regel wird zu Beginn der Stunde die Anwesenheit der Teilnehmer überprüft. Die Anwesenheit fließt laut Aussagen des Lehrpersonals auch in die Benotung mit ein.

Die Englischkenntnisse der ausländischen und chinesischen Studierenden waren gut bis sehr gut, die Dozenten sind von ausreichend bis sehr gut einzuordnen. Meine eigenen Sprachkenntnisse haben sich durch den Auslandsaufenthalt durchaus verbessert. Auch wenn es manchmal schwerfällt, sollte man sich trauen, in möglichst vielen Situationen sein Chinesisch anzuwenden.

Betreuungssituation durch dortige Verwaltungsmitarbeiter und Studenten

Die Betreuer der Gastuniversität wirkten teilweise bemüht, trotzdem war die Betreuung mangelhaft. Negativ zu bewerten ist unter anderem die mangelnde Kommunikation von Informationen oder Hinweisen sowie die nur bedingte Hilfsbereitschaft bei Problemen. Man sollte Unklarheiten auf jeden Fall hinterfragen und sich ggf. an chinesische Studierende wenden, die stets freundlich weitergeholfen haben. Zum Ende des Semesters standen einige Studierende vor Schwierigkeiten, ihre Leistungsnachweise zu erhalten. Hier wurden von der UIBE selbst gesetzte Versprechen bzw. Fristen nicht eingehalten, sodass man sich nach Ende der Klausurenphase auf 4-5 Monate einstellen muss, bis man seine Leistungen in Deutschland anrechnen lassen kann. Falls man also nach Ende seines Auslandsaufenthalts sein Studium zeitnah abschließen möchte, sollte man dies bedenken. Weiterhin unverständlich ist die Tatsache, dass an der Rezeption des Gebäudes, in dem ausschließlich ausländische Studierende wohnen, lediglich chinesischsprachiges Personal eingestellt wird. Dies hat häufig zu Kommunikationsproblemen geführt und viele einfache Dinge unnötig erschwert.

Für die meisten Studenten war die Teilnahme an dem Buddy-Programm sehr hilfreich. Dies kann ich nur bestätigen. Die chinesischen Studenten waren ausgesprochen freundlich, hilfsbereit und haben ausgezeichnetes Englisch gesprochen. In meinem Fall war der Buddy sogar ein Germanistikstudent, der am „4+2“-Austauschprogramm teilnimmt und nach Potsdam kommen wird. Diese Konstellation ist zu begrüßen, da so die Freundschaft bestehen bleiben kann und man die erhaltene Hilfe „zurückgeben“ kann. Mein Buddy hat mir bei vielen Problemen geholfen, bei denen die Sprachbarriere vorhanden war. Das Engagement fiel sehr pragmatisch aus, sei es bei der Buchung von Tickets, Schwierigkeiten mit der Unterkunft oder Kommunikationshindernissen mit der chinesischsprachigen Verwaltung. Wenn man möchte, kann man mit dem Buddy auch seine Sprachkenntnisse sehr praxisnah verbessern.

Technische Ausstattung und Öffnungszeiten der Einrichtungen auf dem Unigelände

Die Ausstattung an der Gastuniversität war befriedigend. Es gab eine eigene Bibliothek, die genug Plätze bietet, solange man rechtzeitig kommt. Insgesamt stehen ausreichend Lernmöglichkeiten zur Verfügung. Es gibt unglaublich viele leer stehende Klassenräume, die sich auch für Gruppenarbeiten eignen sowie einige Cafés, falls man während des Lernens doch lieber einen Kaffee trinken möchte. In der Bibliothek gab es auch  Computerräume  und  auf  dem  Campus einen Copyshop. Die Ausstattungen in den Klassenzimmern sind, ähnlich wie in Potsdam, eher etwas schlechter und nicht so modern wie am Standort Griebnitzsee, aber vollkommen ausreichend.

Die Öffnungszeiten sind von Einrichtung zu Einrichtung sehr verschieden. Es kann durchaus passieren, dass man einmal vor verschlossener Türe steht, obwohl das Büro laut Aushang offen sein sollte. Die obligatorische Mittagspause kann in manchen Fällen schon einmal mehr als zwei Stunden dauern.

Wohn- und Lebenssituation

Der Campus

Auf dem Universitätsgelände gibt es drei Mensas, in denen man für circa 1,50 € ein Mittagessen kaufen kann. Das Frühstücksangebot ist teilweise noch günstiger, wurde aber von wenigen „exchange-students“ genutzt, da die Frühstückszeit gegen 8:00 Uhr morgens bereits endet. Zudem befinden sich zwei Supermärkte auf dem Campus, die eine breite Produktpallette an Nahrungsmitteln, Alltagsgegenständen und frischem Obst anbieten. Kleine Imbisse, eine Wäscherei und ein Geschäft für Elektronikartikel runden das Angebot ab. Neben einem Fußball- und einem Basketballplatz sind auch Volleyball- und Tennisfelder vorhanden. Je nach Jahreszeit werden die Sportplätze zwischen  21:00-22:00 Uhr geschlossen.

Auf dem Campus finden ab und zu Veranstaltungen statt, an denen man kostenlos teilnehmen kann. Viele werden in chinesischer Sprache abgehalten bzw. bekannt gegeben, sodass man die Ohren offen halten sollte und lieber einmal mehr nachfragt. Das Campusleben wird stärker reguliert, als man es in Deutschland gewohnt ist. In der Praxis besteht hier ein wenig Spielraum. Wenn man sich umsichtig und sozial verhält, sollte man keine Probleme bekommen. Drei der vier Zugangstore zum Campus werden von 23:00-07:00 Uhr geschlossen, einzig das Westtor hat die ganze Nacht geöffnet. Dies sollte man bedenken, falls man einmal zu späterer Uhrzeit zum Wohnheim zurückkehrt.

Wohnsituation

Vor Semesterbeginn haben wir aus Deutschland ein Zimmer im Wohnheim beantragt. Laut Aussage der Verantwortlichen der Universität sollte dies sicherstellen, dass wir nach unserer Anreise ein Zimmer erhalten. Dies war nicht nur bei uns, sondern auch bei einigen anderen Studenten nicht der Fall. Die Zusammenarbeit zwischen dem Betreuer vor Ort und der Verwaltung/ Rezeption der Wohnheime ist absolut ungenügend. Die Wohnheimzimmer werden nach dem Prinzip „First come, first serve“ vergeben. Deswegen wird auf jeden Fall empfohlen, möglichst früh anzureisen. Vier Potsdamer sind etwa 10 Tage vor Semesterbeginn angereist. Zu dem Zeitpunkt hat es nur noch für zwei Plätze gereicht, obwohl alle im Vorfeld registriert waren. Gerade in solchen Situationen ist es von großem Nutzen, wenn man chinesischsprachige Hilfe bekommt, da die Mitarbeiter der Rezeption kein Englisch sprechen. Zwei Gruppenmitglieder mussten daraufhin für die ersten vier Wochen in einem nahe gelegenen Hotel unterkommen. Die Empfehlung für solche Situationen: Druck machen. Man muss sich, im besten Falle mithilfe eines Chinesen, jeden Tag aufs Neue beschweren und erneut Nachfragen, ob ein Zimmer frei ist. Ein „Nein, es gibt kein Zimmer“ oder „Nein, das ist nicht möglich“ bedeutet nicht automatisch, dass dies der Realität entspricht. An dieser Stelle sind Verhandlungsgeschick, Überzeugungskraft und Durchsetzungskraft von Nöten. Letztlich konnten wir zu Sonderkonditionen in dem auf dem Campus gelegenen „Hua De Hotel“ unterkommen für 2400 Yuan für die ersten vier Wochen. Der tatsächliche Preis liegt bei weitem höher. Dies wurde uns aber erst nach einer intensiven Diskussion angeboten, da wir uns nicht abwimmeln ließen. In den folgenden zwei Wochen haben wir täglich nach freien Zimmern gefragt, sodass wir nach Ablauf der vier Wochen tatsächlich in das Wohnheim umziehen konnten. Insgesamt genügen die Unterkünfte auf dem Campus nur begrenzt westlichen Standards, sind aber oft das Billigste, was man für ein Semester bekommen kann, da man außerhalb des Geländes Kosten wie eine Kaution, die man in den meisten Fällen nur wiederbekommt, wenn man mindestens ein Jahr bleibt, und Maklergebühren tragen muss. Allerdings gewöhnt man sich schnell an die Wohnheimzimmer. Zu Beginn ist es vielleicht etwas ungewöhnlich, dass man sein Zimmer mit einer unbekannten Person teilen muss.

Falls man rechtzeitig anreist und noch eine Auswahl zwischen verschiedenen Zimmern auf dem Campus hat, sollte man so viele Zimmer wie möglich anschauen. Nach Aussagen anderer Studenten bekommt man in der Regel zuerst die schlechten Zimmer gezeigt. Auf Nachfrage beziehungsweise nach dem Beschweren über Mängel konnten einige ihr Zimmer wechseln und in Räume umziehen, die in einem besseren Zustand waren. Die Preise liegen zwischen 30-65 Yuan pro Person pro Nacht.

Lebenshaltungskosten und öffentliche Verkehrsmittel

Die Lebenshaltungskosten sind in China generell geringer als in Deutschland, sollten aber nicht unterschätzt werden. Die Einkommen der chinesischen Bevölkerung und damit auch die Lebenshaltungskosten sind in den letzten Jahren in China weiter gestiegen. Wenn man auf jegliche Reisen und Sehenswürdigkeiten verzichtet und das billigste Wohnheimzimmer wählt, kann man wohl mit 600 Euro im Monat auskommen. Dieser Lebensstil wird meiner Erfahrung nach aber von den wenigsten Austauschstudenten gepflegt, die sich nur ein halbes Semester in China aufhalten. Durch das Reisen innerhalb des Semesters wie auch am Ende des Studienaufenthalts steigen die Kosten verständlicherweise stark. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind in China recht billig. Das U-Bahn-Netz ist sehr gut ausgebaut und in englischer Beschriftung. Eine Fahrt kostet 3-4 Yuan. In Peking gibt es unzählige Buslinien, die für Ausländer auf den ersten Blick nicht einfach zu verstehen sind. Wenn man sich etwas intensiver damit beschäftigt, kann man aber auch gut auf Busse im Nahverkehr zurückgreifen. Die Kosten belaufen sich je nach Distanz auf 1-2 Yuan.


Rückblick

Das Auslandssemester in Peking kann ich rückblickend wärmstens empfehlen. Durch die Wahl eines asiatischen Aufenthaltsorts steht man vor völlig anderen kulturellen Gepflogenheiten. Die Sprachbarriere stellt gerade zu Beginn eine Herausforderung dar und das Teilen eines Zimmers ist sicher ungewohnt. Wenn man aber bereit ist, all diesen Herausforderungen neugierig, weltoffen und geduldig zu begegnen und man bei Rückschlägen nicht sofort verzweifelt, ist das aufstrebende China genau das richtige. Neben dem universitären Wissen lernt man sich selber besser kennen und macht Erfahrungen, die man nur in China machen kann. Das Land ist unglaublich dynamisch, abwechslungsreich und voller Überraschungen. Allein die schönen Landschaften sind eine Reise wert. An den Problemen und Herausforderungen wächst man sehr. Das Auslandssemester an der UIBE Peking fördert die persönliche Entwicklung und bietet eine einmalige Lebenserfahrung, die ich nicht bereue.

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