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Schwerpunkt 2: Schulpraktische Studien

Stärkung des Kompetenzerwerbs bei der Integration schulpraktischer Elemente

Stärkung des Kompetenzerwerbs bei der Integration schulpraktischer Elemente.

Der Kompetenzerwerb in den Schulpraktischen Studien wird als Prozess begriffen.
Für die Integration der fünf Schulpraktischen Studien in den Modulen der Bildungswissenschaft sowie der Fachdidaktiken bildet das Spiralcurriculum einen Bezugsrahmen, in dem der Erwerb konkreter Kompetenzen der einzelnen Praxisstudien im Studienverlauf definiert wird.

In den Fächern Chemie, Informatik, Physik und LER (Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde) werden im Praxissemester über die Reflexion von eigenem und fremdem videographierten Unterricht sowohl die Reflexionsfähigkeit der Studierenden als auch die Theorie-Praxis-Verknüpfung gestärkt. Unterstützt wird dies durch interdisziplinäre Kurse von Fachdidaktiken, Fachwissenschaften und Bildungswissenschaften.

Im Mittelpunkt der empirischen Untersuchungen steht, wie die Studierenden die im Studium vermittelten theoretischen Inhalten in den einzelnen Schulpraktischen Studien professionsorientiert umsetzen und reflektieren. Ihre Einstellungen und Haltungen zum Lehrerberuf im Studienverlauf werden ebenfalls untersucht. Der ermittelte Grad der Kompetenzentwicklung, sowohl aus Sicht der Studierenden als auch aus Sicht der Dozenten, wird für Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Professionsorientierung in den Schulpraktischen Studien genutzt.

Im Sinne einer Begleitforschung werden die Entwicklung der Wissensstrukturen und die Handlungskompetenzen der Studierenden durch die Verwendung verschiedener Tests evaluiert. Die gleichzeitig ablaufende Analyse, Evaluation sowie die daraus resultierende Ableitung von hochschuldidaktischen Empfehlungen zu den einzelnen Schulpraktischen Studien zeichnet das Vorhaben aus.

Zur besseren Verzahnung von theoretischen und praktischen Anteilen in der Lehramtsausbildung soll zudem ein Netzwerk von etwa zwanzig Campusschulen in und um Brandenburg und einzelnen Schulen im Ausland aufgebaut werden. Gemeinsam mit diesen Schulen sollen Bedarfe und Möglichkeiten herausgearbeitet werden, wie die professionelle Entwicklung der Studierenden noch besser unterstützt und die Schulentwicklung von universitärer Seite gestärkt werden können. Die Kooperation mit den Campusschulen wird formativ und summativ evaluiert. Da ein Auslandsaufenthalt eine wichtige Möglichkeit der professionellen Entwicklung von zukünftigen Lehrkräften ist, sollen Blended-Learning-Begleitveranstaltungen konzipiert und durchgeführt werden, um die Studierende in ihren Auslandspraktika zu unterstützen.