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PEELx – Das Potsdam Entrepreneurship Experience Lab hilft Gründungsideen auf die Beine

Einzigartige Forschungsergebnisse – und was dann? Ideen für eine Firma, aber keine Ahnung, wie es geht? Für den Sprung aus der Wissenschaft in die Wirtschaft braucht es einiges und doch manchmal gar nicht so viel, wie manche annehmen. Potsdam Transfer hat mit PEELx, dem Potsdam Entrepreneurship Experience Lab einen viertägigen Workshop auf die Beine gestellt, bei dem alle, die wissen wollen, ob sie das Zeug dazu haben, an innovativen Geschäftsmodellen aus der Wissenschaft tüfteln. Matthias Zimmermann sprach mit Anita Knappe von Potsdam Transfer über das Was, das Wie und alles andere.

PEELx, was ist das?

Ein Entrepreneurship Bootcamp, bei dem mithilfe von Design Thinking und Lean Startup Methoden aus technologieorientierten oder wissensbasierten Ideen aus allen Fakultäten wirtschaftliche Geschäftsmodelle entwickelt werden können, um neue Methoden praxisorientiert zu lernen.

Wer kommt hin?

Studierende, Forschende und Alumni aus der Universität Potsdam, den An-Instituten wie MPI, ATB, GFZ, PIK, FNH sowie Teilnehmende aus dem internationalen Netzwerk des Startup Services. Im vergangenen Jahr hatten wir Menschen aus neun Ländern und sieben Fachbereichen zu Gast – von Life Sciences, über Sozialwissenschaften, Digital Engineering, bis hin zu Jura und Wirtschaftswissenschaften. Von Bachelorstudierenden bis zur Professur, der Workshop wir von allen Erfahrungsstufen besucht.

Was sollte man mitbringen?

Lust, auf interaktive Weise an realen Projekten neue Methoden und erste Erfahrungen im unternehmerischen Denken und Handeln zu erlernen und eigenes Wissen einzubringen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Was, wenn ich keine Gründungsidee, aber trotzdem Lust habe, dabei zu sein?

Kein Problem, wir suchen Teammitglieder aus allen Fachbereichen, die sich mit dem Thema „Start-up“ beschäftigen möchten! In diesem Jahr bieten wir zudem ein Rahmenprogramm zur besseren Work-Life-Balance an: Neben gutem Essen und einer After-Show-Party vor Ort gibt es digital und in Präsenz auch (sportliche) Challenges und Möglichkeiten zur Entspannung.

Was macht man in den vier Tagen?

Man lernt strategisch Problemlösungen, mittels Design Thinking und agilen Methoden zu entwickeln: Es werden kurze Inputs in Themengebiete wie Geschäftsmodellentwicklung, Marketing und Finanzen gegeben, erste Nutzer- bzw. Kundeninterviews durchgeführt, Prototypen gebaut und Ideen getestet, um ein nachhaltiges Szenario für ein Geschäftsmodell zu entwickeln. Außerdem lernt man neue Menschen und Blickwinkel außerhalb der eigenen Wissenschaft kennen.

Was kann dabei herauskommen?

Innovative Projekte, mit denen wir die Zukunft gestalten können. Bspw. das jüngst bewilligte EXIST-Gründungsteam „Valupa“ oder „Carmino“. Wer überlegt, sich für EXIST zu bewerben, kann auch die eigene Idee mit einbringen, um in diesem Workshop eine erste Validierung vorzunehmen.

In den vergangenen Jahren hatten wir aber auch Gründungsideen von Professor:innen, wissenschaftlichen Mitarbeitenden oder Studierenden aus den Bereichen Klimafolgenforschung, Bioinformatik, Physik, Ernährungswissenschaften, Grundschulpädagogik und Linguistik etc. zu Gast.

Wie geht es nach dem Workshop weiter?

Teilnehmende können zu Mitgründenden werden und möglicherweise im Anschluss durch den Startup Service der Universität weiterbetreut werden. Wir betreuen auch internationale Studierende und Alumni außerhalb der UP (der Hochschulabschluss ist entscheidend). Vielleicht können die Beantragung des EXIST-Gründungsstipendiums vorbereitet oder die eigene Gewerbeanmeldung im Startup Service unterstützt werden. Dies gilt für alle Teilnehmenden des Workshops. Das gelernte Wissen eignet sich, um die Problemlösungsstrategien selbst im Alltag anzuwenden, um Projekte oder (Lehr-)Veranstaltungen erfolgreich umzusetzen.

Vielen Dank!

Weitere Informationen und Anmeldung (bis 31. Juli): https://www.uni-potsdam.de/de/potsdam-transfer/startup-service/workshops-events/peelx