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Schülerlabore

In einem Land, das über wenige Rohstoffe verfügt und somit vom technologischen und  naturwissenschaftlichen Fortschritt abhängt, ist die Bildung das höchste Gut. Die Grundlagen dieser Bildung werden in Deutschland in den Grund- und Oberschulen gelegt. Jedoch wurden durch die internationalen Vergleichsstudien PISA und TIMSS gezeigt, dass diese Grundbildung mangelhaft ist.

Somit sehen viele innerhalb Deutschlands die Gefahr, nicht mehr auf fachlich hohem Niveau arbeiten zu können und aufgrund dessen wirtschaftlich abzusteigen. Dabei stehen "im Zentrum heutiger Innovationen [...] Natur- und Ingenieurwissenschaften"[Haupt et al., 2015, Seite 14].

Aus diesem Grund ist die naturwissenschaftliche Grundbildung innerhalb Deutschlands von Bedeutung. Um nun das Interesse der Kinder und Jugendlichen an den MINT-Fächern anzuregen, entstanden Experimentalangebote außerhalb der Schule zumeist im Umfeld von Forschung und Entwicklung [Haupt et al., 2015, Seite 14]. Die ersten derartigen Angebote entwickelten sich bereits in den 1980er-Jahren [Haupt et al., 2015, Seite 14]. Zunächst folgten einige wenige, bis schließlich eine Gründungswelle einsetzte, ausgelöst durch die im Jahr 2000 veröffentlichten TIMSS-Ergebnisse. Durch diese Ergebnisse beeinflusst, erfolgte die Ausrichtung der meisten außerschulischen Lernorte in den MINT-Fächern [Haupt et al., 2015, Seite 15]. Mittlerweile gibt es in Deutschland mehr als 300 Schülerlabore [Haupt et al., 2015, Seite 15].

Wir haben für Sie einige Informationen zu Schülerlaboren zusammen gestellt. Dazu sind wir der Frage nachgegangen, wie sich Schülerlabore definieren lassen, wie man sie einteilen kann und was eigentlich durch sie bezweckt werden soll. Zudem finden Sie weitere Informationen zu allgemeinen Forschungsergebnissen.