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Forschungsprofil

Der Innenhof vom "Goldenen Käfig"
Foto: Karla Fritze
"Die Universität Potsdam ist mit der Vielzahl außeruniversitärer Forschungsinstitute in und um Potsdam sehr gut vernetzt. Das ist ein einzigartiger Standortvorteil." - Prof. Dr. Robert Seckler, Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs

Forschungsförderung

Die Stärken stärken, ein klares Profil zeigen, sichtbarer werden - das ist das Ziel der Forschungsförderung, mit der sich die Universität Potsdam im nationalen und internationalen Wettbewerb um hervorragende Wissenschaftler und Fördermittel besser positionieren will. Es werden zwei Förderlinien etabliert, die sich durch spezifische Organisationsformen, Förderinstrumente und Evaluationszeiträume unterscheiden.

Forschungsschwerpunkte

In der ersten Förderlinie gibt es insgesamt vier universitäre Forschungsschwerpunkte oder auch Research Focuses mit einer Laufzeit vom 01.07.2019 bis zum 31.12.2023..

Forschungsinitiativen

Zusätzlich zu den festgelegten Schwerpunkten unterstützt die Universität in der zweiten Förderlinie einzelne innovative Forschungsprojekte.

Im Dialog

Wie im Innern, so vernetzt sich die Universität Potsdam auch nach außen. Im Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, dem Deutschen Institut für Ernährungsforschung und dem Leibniz-Institut für Astrophysik sowie dem Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum hat die Hochschule wissenschaftliche Partner von Weltgeltung gefunden. Mit den Max-Planck-Instituten für Molekulare Pflanzenphysiologie, für Kolloid- und Grenzflächenforschung sowie für Gravitationsphysik und vielen weiteren Forschungseinrichtungen bestehen enge Kooperationen und gemeinsame Professuren. Nicht zuletzt arbeitet die Universität mit zwei bedeutenden Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft im Wissenschaftspark Golm zusammen, einem Forschungscampus, der weit über die Grenzen Deutschlands an Renommee gewinnt.

Einzigartiges Forschungsnetzwerk

Potsdam gilt mit der größten Universität Brandenburgs und der Vielzahl außeruniversitärer Institute als eine der am dichtesten besiedelten Forschungslandschaften Deutschlands. Mehr als 8.000 Menschen arbeiten hier bereits in der Wissenschaft. Synergien zu nutzen, liegt da auf der Hand. Das „pearls • Potsdam Research Network“, ein bundesweit einmaliger Verbund von Forschungseinrichtungen, organisiert den Diskurs über brisante Themen und künftige Forschungsfelder und bindet dabei vor allem den wissenschaftlichen Nachwuchs ein. Um die Ideen gemeinsam zu verwirklichen, wird pearls zu einer Plattform für die Akquise neuer Forschungsverbünde ausgebaut. Parallel hierzu sollen die Innovationen aus Potsdamer Laboren in die Praxis überführt werden und so die Wirtschaftskraft des Landes stärken.