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Berufsqualifikation

"Und was machst du später damit?"

Die Vorteile eines geisteswissenschaftlichen Studiums:

  • Zweckfreies Denken
  • Kritische Fragen stellen
  • Perspektivenwechsel
  • Methodenkompetenz und Symbolkompetenz
  • Recherchekompetenz und Auftrittskompetenz
  • Textkompetenz und Diskurskompetenz

„Und was machst du später damit?“ - Mit dieser Frage wird jeder Studierende der Jüdischen Studien und Religionswissenschaft früher oder später konfrontiert. Dabei qualifizieren gerade diese beiden kleinen Fächer durch ihren interdisziplinären Charakter zu vielen verschiedenen Berufen.

  • Anders als an den anderen Fakultäten, an denen Funktionsträger (Mediziner, Juristen, Ökonomen) ausgebildet werden, ist das Studium an der Philosophischen Fakultät eine Gelegenheit, zweckfrei zu denken. Das Forschen nach der Wahrheit um der Wahrheit willen schult Studierende, Fragen zu stellen. Mit ihrem unkonventionellen Blick, der Grundlagen und Hintergründe hinterfragt, sind unsere Absolventen daher gefragte „Querdenker“ in Unternehmen.
  • Da man für das Studium nicht religiös sein muss, erfordert es zudem ein hohes Maß an Fähigkeit, sich in fremde Positionen hineinzudenken.
  • Studierende erwerben des Weiteren zahlreiche methodische Fähigkeiten, etwa Vorträge zu halten, eine Informationsflut zu bündeln und sich schnell in Neues einzuarbeiten. Weil man im Studium komplexe Sachverhalte auf die Quintessenz herunterkürzen muss, wird das systematische Denken geschult.
  • Unsere Studierenden verfügen über Diskurskompetenz. Sie nehmen die Standortgebundenheit von Aussagen wahr, können sie miteinander in Bezug setzen und sind geübt, einen Diskurs auf der Metaebene zu betrachten.
  • Absolventen der Jüdischen Studien und der Religionswissenschaft verfügen zudem über Symbolkompetenz. Nicht nur als „Experten für religiöse Symbole“, sondern sie können Symbole, Zeichen, Gedankenbilder und Vorstellungen erkennen, dechiffrieren, explizieren und übersetzen. Diese Fähigkeit macht sie nicht nur in Gesellschaft analysierenden Branchen wie dem Journalismus zu gefragten Mitarbeitern.

Die Vorteile eines geisteswissenschaftlichen Studiums:

  • Zweckfreies Denken
  • Kritische Fragen stellen
  • Perspektivenwechsel
  • Methodenkompetenz und Symbolkompetenz
  • Recherchekompetenz und Auftrittskompetenz
  • Textkompetenz und Diskurskompetenz
  • Auslandsaufenthalte
  • Praktika und Projektmitarbeit
  • Nebentätigkeiten
  • ehrenamtliches Engagement

Also: Durch ein Studium der Jüdischen Studien oder der Religionswissenschaft werden Fähigkeiten gestärkt, welche die Bereiche Kommunikation, Problemanalyse, selbstständiges Arbeiten und Organisieren betreffen –  Begriffe, ohne die kein Stellenangebot auskommt.

Dennoch: Ein Abschluss allein reicht meist nicht. Die Studierenden sind gefordert, frühzeitig ihr eigenes Profil zu schärfen und Kontakte in die Arbeitswelt zu knüpfen durch:

  • Auslandsaufenthalte
  • Praktika und Projektmitarbeit
  • Nebentätigkeiten
  • ehrenamtliches Engagement

Konkret ergeben sich für Absolventen Tätigkeitsbereiche in der Publizistik und den Medien (Verlagslektoren, Journalismus, Redaktionswesen), in der Administration (z.B. in der zuarbeitenden, "zweiten Reihe" der Politik), in Lehre und Forschung (Universität, private Forschungsinstitute), im Archiv- und Museumsbereich, als Freiberufler (z.B. als Projektmanager), als Quereinsteiger bei NGOs, Banken oder in der Wirtschaft (z.B. in der internen Unternehmensberatung, als Trainee oder im CSR-Bereich) sowie im HR-Bereich (z.B. als HR-Manager, Personalentwickler oder Personalleiter).

Erfolgreiche Quer- und Haupteinstiege in Berufe finden sich in: Diemling, Patrick / Westermann, Juri (Hg.): "Und was machst Du später damit?" Berufsperspektiven für Religionswissenschaftler und Absolventen anderer Kleiner Fächer. Frankfurt/Main: Peter Lang 2011.

Weiterhin findet ihr auf unserer Homepage Portraits ehemaliger StudentInnen der Jüdischen Studien, die einen beispielhaften Einblick in mögliche Arbeitsbereiche nach dem Studium geben. Zu den Alumnipotraits