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Jüdische Studien: Tagungen und Veranstaltungen

Call for Papers. Zweite polnisch-deutsche Nachwuchstagung

8. - 12. November 2017

Die School of Jewish Theology (Universität Potsdam) veranstaltet gemeinsam mit den Jüdischen Studien (Universität Potsdam) und der Jagiellonen Universität (Krakau) zum zweiten Mal eine polnisch-deutsche Nachwuchstagung für Master- und Promotionsstudierende. Die Bewerbungsfrist endet am 8. September 2017.

Die Konferenzsprache ist Englisch.

Den Call for Papers finden Sie hier.

Foto: Drost/UP

Ausstellung „NS-Raubgut im Bestand der Universitätsbibliothek Potsdam“

Laufzeit der Ausstellung: 23.06.2017 bis 28.10.2017

Seit 2014 werden mehr als 5.000 Bücher aus dem Judaica-Bestand der Universitätsbibliothek Potsdam (UB) untersucht, die im Verdacht stehen, NS-Raubgut oder Beutegut zu sein. Die Ausstellung gibt anhand ausgewählter Bücher einen kursorischen Einblick in die Vielschichtigkeit des Forschungsprojektes.

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten der Bibliothek im Innenfoyer des IKMZ Golm zu sehen.

Foto: Drost/UP

Methoden und Disziplinen zwischen Deutschland und Israel

5. Nachwuchstagung Judaistik / Jüdische Studien

3. – 05. Juli 2017 am Campus Neues Palais

Organisiert im Auftrag der Vereinigung für Jüdische Studien e. V.

 Im Juli 2017 reflektierten NachwuchswissenschaftlerInnen der Judaistik / Jüdischen über die zukünftige wissenschaftliche Arbeit in ihrem Fachbereich. Auf der Nachwuchstagung Jüdische Studien kamen Senior und Junior Scholars aus Deutschland, Israel, Österreich, Polen und Italien in Gespräch und tauschten sich über die Analogien und Differenzen der in verschiedenen akademischen Kontexten durchgeführten Forschungen aus. Weitere Informationen finden Sie hier, sowie im Veranstaltungsflyer.

Foto: A. Schueler

Ascher gegen Luther. Die Jüdische Aufklärung, Luther und der deutsche Frühnationalismus

8. Mai 2017, 11-16 Uhr, Universität Potsdam, Campus Am Neuen Palais

Der Aufklärer Saul Ascher (1767-1822) war Kantianer der erste politische Publizist der jüdischen Moderne und einer der meistgehassten Juden seiner Zeit. Als aufgeklärter Universalist hat sich Ascher gegen Fichte, Arndt und andere Protagonisten des deutschen Frühnationalismus gewandt und deren antijüdische Definition des Deutschen als "Germanomanie" (1815) gegeißelt.

Der Workshop soll, 200 Jahre nach dem Wartburgfest und 500 Jahre nach der Reformation, sich der Rolle Luthers in der Haskala, der frühnationalistischen Inanspruchnahme Luthers und der Reformation für die Geburt der deutschen Nation sowie den jüdischen Reaktionen darauf widmen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Foto: A. Schueler
Foto: Rolf Blase

Mit "Activism" ins Sommersemester 2017

Am Mittwoch, dem 26. April 2017, fand die gemeinsame Eröffnung des Sommersemesters des Instituts für Jüdische Studien und Religionswissenschaft und der School of Jewish Theology statt. Auftakt der Veranstaltung war einem Vortrag von Prof. Jonathan Schorsch (Jüdische Religions- und Geistesgeschichte) zum Thema „Messianism and Activism, Messianism as Activism.“ Am Ende des Vortrags wurde die Jewish Activism Summer School (JASS) vorgestellt, die vom 31. Juli bis 20. August stattfinden wird. Infos zur JASS finden Sie hier

Anschließend wurde zum Empfang mit Imbiss eingeladen, welcher vom Fachschaftsrat Jüdische Theologie ausgerichtet wurde. Das Buffet wurde von Foodsharing Potsdam bereitgestellt.

Foto: Rolf Blase
Foto: R. Blase

Lichtwunderfeier 2016

Im Jahr 2016 fiel der Beginn des Chanukkafestes auf den Weihnachtsabend am 24.12. Bei beiden Festen spielt die Lichtsymbolik eine wichtige Rolle. Zur Einstimmung auf die festliche Zeit fand daher am Dienstag, dem 13.12.2016 eine Lichtwunderfeier der Jüdischen Studien, Religionswissenschaft und Jüdischen Theologie statt, welche von den Fachschaften ausgerichtet wurde.

Zur Einführung in das komplexe Verhältnis von Chanukka und Weihnachten wurde der Film "The Hebrew Hammer" gezeigt. Im Anschluss gab es ein kleines studentisches Programm, bei dem ein Chanukkafilm der Fachschaft gezeigt, Texte gelesen, sowie Weihnachts- und Chanukkalieder gesungen wurden. Für das leibliche Wohl beim anschließenden geselligen Abend war durch ein reichhaltiges Buffet gesorgt.

Foto: R. Blase

Die Erlösung der Sprache - Relektüren Nelly Sachs

Vom 9.-10. Dezember 2016 fand in Berlin eine Tagung anlässlich des 50. Jahrestags der Literaturnobelpreisverleihung und des 125. Geburtstags von Nelly Sachs statt.

Die Tagung wurde organisiert vom Moses Mendelssohn Zentrum Berlin und dem Institut für Jüdische Studien und Religionswissenschaft der Universität Potsdam.

Nähere Infos, sowie das Tagungsprogramm finden Sie hier.

Foto: R. Blase

Studentischer Bücherbasar

Vom 6. bis 8. Dezember 2016 fand der erste Bücherbasar der Jüdischen Studien, Jüdischen Theologie, Religionswissenschaft und LER statt. Von jeweils 11 bis 15 Uhr konnten im hinteren Treppenhaus von Haus 11 bei Glühwein und Spekulatius Schnäppchen gemacht werden.

Der Erlös des Bücherbasars fließt in den Aufbau einer studentischen Bibliothek im Büro des Fachschaftsrats Jüdische Studien, welche im kommenden Jahr eröffnet werden soll.

Der nächste Bücherbasar soll im Sommersemester 2017 stattfinden.

Foto: R. Blase

Ringvorlesung "Einführung in die Jüdischen Studien"

Die Ringvorlesung "Einführung in die Jüdischen Studien" findet dieses Wintersemester jeden Mittwoch von 12-14 Uhr in Raum 1.09.2.16 statt.

Die Themen und Referenten entnehmen Sie bitte dem Plakat.

Foto: R. Blase

Feierliche Semestereröffnung

Am Mittwoch, dem zweiten November, eröffneten das Institut für Jüdische Studien und Religionswissenschaft und die School of Jewish Theology gemeinsam das Wintersemester 2016/17.

Auftakt war ein Vortrag der Gastprofessorin Dr. Corina L. Petrescu  zum Thema "Im Blick der Staatssicherheit: Das Jüdische Staatstheater in Bukarest in den Akten der Securitate".

Im Anschluss gab es einen kleinen Empfang.

Das Plakat zur Semestereröffnung finden Sie hier.

Foto: R. Blase

Vierte Jahrestagung des Zentrums Jüdische Studien Berlin-Brandenburg (ZJS)


Sephardim and Ashkenazim – Jewish-Jewish Encounters in History and Literature

Berlin, 31. Oktober bis 2. November, 2016

Conveners: Sina Rauschenbach (University of Potsdam), Kerstin Schoor (European University Viadrina Frankfurt/Oder)

Nähere Infos finden Sie hier.

Deutsch-Polnische Konferenz für Masterstudierende

Vom 26. bis 28. Oktober 2016 fand am Campus Neues Palais der Universität Potsdam eine Konferenz für Junior-Akademiker aus dem Bereich der Jüdischen Studien und der Jüdischen Theologie statt. Diese bot Studierenden der Universität Potsdam, der Jagiellonen-Universität Krakau, sowie der Universität Breslau, die Möglichkeit, ihre angemeldeten oder bereits fertigen Masterarbeiten im Bereich der Jüdischen Geschichte, Kultur oder Religion zu präsentieren und zu diskutieren.

Die Konferenz wurde organisiert von der School of Jewish Theology, dem Institut für Slavistik und dem Institut für Jüdische Studien und Religionswissenschaft der Universität Potsdam, in Kooperation mit dem Instytut Judaistyki der Jagiellonen-Universität Krakau und dem Zakład Studiów Żydowskich der Universität Breslau.

Quelle: Plakat zur Veranstaltung

Going East – Konflikte, Gender, Tradition im israelischen Misrachi Film

Ein Seminar von Gastprofessor Dr. Frank Stern beschäftigte sich im Sommersemester 2016 mit neuen Entwicklungen in der israelischen Filmkultur, dem Misrachi-Film. Das Filmmuseum Potsdam zeigte begleitend eine kleine Reihe mit Spielfilmen mit Einführung von Prof. Dr. Frank Stern und anschließendem Publikumsgespräch. Flyer zur Veranstaltungsreihe.

Die Filmreihe war der vor kurzer Zeit verstorbenen großartigen israelischen Schauspielerin, Drehbuchautorin und Regisseurin Ronit Elkabetz gewidmet.

Quelle: Plakat zur Veranstaltung

Uraufführung: Verfolgt und verbrannt – Mexikos geheime Juden

Okt. 2015

Ein Liederzyklus des argentinisch-spanischen Komponisten Osias Wilenski mit einer Lesung von Originaltexten Luis de Carvajals des Jüngeren, der 1596 zusammen mit seiner Familie in Mexiko von der Inquisition verurteilt und auf dem Scheiterhaufen hingerichtet wurde.
Die Veranstaltung, die sich auf die Idee und das Arrangement von Prof. Dr. Sina Rauschenbach (Potsdam) und Prof. Dr. Héctor Pérez Brignoli (San José, Costa Rica) gründet, wurde gefördert von einer Kooperation zwischen der Universität Potsdam und dem Konstanzer Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“. Mehr Informationen finden Sie hier.

Quelle: Laura Arnold Liebman

Tagung „Colonial History – Sephardic Perspectives (16-19th Centuries)“

Okt. 2015

Im Rahmen der neuen Öffnung der Potsdamer Jüdischen Studien für die Geschichte des sefardischen Judentums fand zwischen dem 27. und 29. Oktober 2015 eine internationale Tagung statt, die nach der Rolle sefardischer Juden in der europäischen Expansion zwischen dem 16. und dem 19. Jahrhundert fragte. Veranstalterin war Prof. Dr. Sina Rauschenbach mit dem Institut für Jüdische Studien und Religionswissenschaft der Universität Potsdam und dem Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg (ZJS). Mehr Informationen finden Sie hier.

Quelle: Laura Arnold Liebman
Bild: Staatsbibliothek zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz

Die Kommunikations-, Wissens- und Handlungsräume der Henriette Herz (1764-1847) - Neue Perspektiven auf Leben und Werk

Juni 2015

Im Nachklang des 250. Geburtstages von Henriette Herz wurden mit einer interdisziplinären Tagung neue und differenzierte Perspektiven auf Leben und Werk von Henriette Herz eröffnet. Die Tagung wurde vom Institut für Germanistik (Dr. Ulrike Wels), dem Institut für Jüdische Studien und Religionswissenschaft (Dr. Ulrike Schneider) und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (Dr. Hannah Lotte Lund) in Kooperation mit dem Moses Mendelssohn Zentrum und dem Zentrum Jüdische Studien Berlin Brandenburg durchgeführt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bild: Staatsbibliothek zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz
Foto: MChB

Jüdische Mathematiker – Ausstellung an der Universität Potsdam

April 2015

Über „Jüdische Mathematiker in der deutschsprachigen akademischen Kultur“ informierte eine Wanderausstellung, die vom 16. bis 29. April 2015 an der Universität Potsdam am Neuen Palais Station macht. Das Institut für Mathematik und das Institut für Jüdische Studien und Religionswissenschaft holten sie gemeinsam nach Potsdam. Die Ausstellung und ein begleitendes Kolloquium thematisierten die tragende Rolle jüdischer Mathematiker in der deutschsprachigen akademischen Welt vom 19. Jahrhundert bis zum Zweiten Weltkrieg. Die Ausstellung wurde verlängert und war bis September 2015  im IKMZ auf dem Campus Golm zu sehen.

Foto: MChB
Foto: M. Behrendt

Jüdische Studien für das 21. Jahrhundert

Okt. 2014

Im Wintersemester 2014/2015 wurden die Jüdischen Studien in Potsdam 20 Jahre alt. Anlässlich dieses Jubiläums schauten wir zurück, bilanzierten und richteten den Blick nach vorn im Rahmen des Workshops "Jüdische Studien für das 21. Jahrhundert".

Kurzvoträge hielten u. a. Dmitrij Belkin (ELES), Cathy Gelbin (University of Manchester), Cilly Kugelmann (Programmdirektorin, Jüdisches Museum Berlin), François Guesnet (University College London), Vivian Liska (Universiteit Antwerpen), Eva Lezzi (ELES) und Inka Bertz (Jüdisches Museum Berlin). Mehr Informationen finden Sie hier.

Foto: M. Behrendt