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Austausch mit Botsuana – Botschafterin Mmasekgo Masire-Mwamba zu Gast an der Universität Potsdam

Botschafterin der Republik Botsuana, Mmasekgo Masire-Mwamba, zu Besuch.
Photo : UP/Buchholz
Botschafterin der Republik Botsuana, Mmasekgo Masire-Mwamba, zu Besuch.

Ihre Exzellenz Mmasekgo Masire-Mwamba, Botschafterin der Republik Botsuana in Deutschland, war am 3. August zu Gast an der Universität Potsdam. Im Gespräch mit dem Präsidenten, Prof. Oliver Günther, Ph.D., und Botschaftsrat Solomon Seeco wurde der Aufbau von Kooperationsbeziehungen mit akademischen Einrichtungen des südafrikanischen Landes erörtert. Erst im Mai dieses Jahres hatte Oliver Günther die University of Botsuana (UB) und die Botsuana University of Agriculture and Natural Resources (BUAN) besucht, um wissenschaftliche Kontakte zu knüpfen. Zahlreiche gemeinsame Interessen fanden sich auf den Themenfeldern Klima und Nachhaltigkeit, Ökologie, Gesundheit sowie Ernährung und Pflanzenphysiologie. Ein erstes Treffen mit Potsdamer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern dieser Forschungsgebiete soll es bereits im kommenden Herbst in der Botschaft der Republik Botsuana in Berlin geben.

Zudem zeigte sich die Botschafterin an einer Zusammenarbeit im Wissens- und Technologietransfer interessiert, insbesondere bei der Start-up-Förderung. In Botsuana gebe es viele engagierte Frauen, die ein Unternehmen gründeten oder den Schritt in die berufliche Selbstständigkeit planen würden. Die Universität Potsdam ihrerseits verfügt als eine der erfolgreichsten deutschen Gründeruniversitäten über umfangreiche Erfahrungen auf diesem Gebiet und ist im Transferbereich international gut vernetzt.

Nicht zuletzt ging es während des Gesprächs um den akademischen Austausch von Studierenden, Promovierenden oder Postdoktoranden. Trotz internationaler Partnerschaften seien die Möglichkeiten von Studienaufenthalten im jeweils anderen Land kaum bekannt. Künftig soll verstärkt auf englischsprachige Masterprogramme, DAAD-Stipendien und universitätsinterne PostDoc-Scholarships aufmerksam gemacht werden. Ziel sei es, die Mobilität von Studierenden, Lehrenden und Forschenden zu erhöhen.