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Internationalisierung dank E-Learning – Deutsch-japanischer Workshop zu internationalen E-Learning-Kooperationen

Während des Workshops. Foto René Wolf
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Während des Workshops. Foto René Wolf

Die Universität Potsdam empfing am 4. November eine Delegation japanischer Professorinnen und Professoren und lud zu einem Internationalisierungsworkshop ein. Ziel des Treffens war es, sich über gemeinsame E-Learning Kollaborationsmöglichkeiten auszutauschen, um hierdurch die Internationalisierung der Lehre voranzutreiben.

Beide Universitäten verbindet die Mitgliedschaft im COIL-Netzwerk, einem Verbund von Universitäten, die den Globus umspannende, internationale blended learning Lehrveranstaltungen durchführen. Er wurde von der SUNY State University aufgebaut. Professorin Keiko Ikeda, Vize-Direktorin für Internationales und COIL Verantwortliche an der Kansai Universität, und Alexander Knoth, Potsdamer COIL Global Partner Koordinator, sowie die Vizepräsidentin für Internationales der Universität Potsdam, Professor Ulrike Demske,  stellten jeweils ihre Internationalisierungs- und E-Learning-Strategien vor und illustrierten an ausgewählten Beispielen den praktischen Einsatz von digitalen Medien in Lehre und Forschung.

Kernthemen waren nicht nur die unterschiedlichen fachkulturellen Anforderungen an E-Learning basierte Lehrszenarien, sondern auch der strategische Aufbau von regionalen Knotenpunkten, regional Hubs, zur Bündelung von E-Learning-Aktivitäten. Die Entwicklung eines solchen Hubs, ebenso wie den Ausbau der internationalen, kollaborativen Lehrveranstaltungen hat sich die Universität Potsdam für die kommenden zwei Jahre auf die Agenda gesetzt. Konkrete Ideen zur Umsetzung entstanden im direkten Gespräch: Angedacht sind beispielsweise ein ernährungswissenschaftlicher Kurs, der sich mit food taboos, kulturell gefärbten Essgewohnheiten und -praktiken, beschäftigt oder Kooperationen in Form von gemeinsam erstellten MOOCs, zu denen es an der Universität Potsdam bereits Erfahrungen gibt.

Am Ende des Treffens war deutlich geworden, dass E-Learning-Methoden nicht nur als Öffner für die Internationalisierung der Curricula dienen, sondern eine Möglichkeit darstellen, um Attraktivität für internationale Studierende zu gewinnen und deren Interesse für eine Studium in Potsdam zu erhöhen. Beide Universitäten vereinbarten den Abschluss eines Memorandum of Understanding, um die Austauschbeziehungen zu intensivieren.

Organisiert wurde der Workshop von Alexander Knoth vom eLiS-Projekt im Auftrag der Vizepräsidentin für Internationales, Professor Ulrike Demske, und der Chief Information Officer, Professor Ulrike Lucke.

Text: René Wolf
Online gestellt: Agnes Bressa
Kontakt zur Online-Redaktion: onlineredaktionuni-potsdamde

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