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Wahlen an der Universität Potsdam

Vom 9. bis 11. Juni 2015 können Studierende, Mitarbeiter aus Wissenschaft und Forschung sowie Technik und Verwaltung der Universität Potsdam über ihre Vertreter in Hochschulgremien abstimmen. Gewählt werden Studierende, die sich für ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen im Studierendenparlament, im Senat und in den Fakultätsräten engagieren wollen, aber auch die Mitglieder der Versammlung des Zentrums für Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZeLB).

Gegenwärtig bereitet die Wahlgeschäftsstelle in Zusammenarbeit mit dem Allgemeinen Wahlausschuss und mit dem Studentischen Wahlausschuss die Wahlen vor. Alle hoffen auf eine möglichst hohe Beteiligung. Bundesweit nehmen jährlich etwa zehn Prozent der Studierenden ihr demokratisches Recht wahr und entscheiden darüber, welche ihrer Kommilitonen in den universitären Gremien sitzen. Im vergangenen Jahr lag man an der Uni Potsdam sogar etwas darunter. Jacob Spanke (VWL), Gjergj Binakaj (Soziologie) und Natalie Schön (Physik) vom studentischen Wahlausschuss wollen deshalb die Studierendenschaft stärker denn je mobilisieren. Vor dem Gang an die Urnen schreiben sie Studierende – und Lehrende – nochmals an. Sie wollen aufklären und informieren. Denn längst nicht alle Akademiker in spe kennen beispielsweise die vorhandenen Möglichkeiten, sich selbst in universitäre Entscheidungen einzubringen. Auch die Gestaltungsspielräume des Studierendenparlaments sind häufig kaum bekannt.
Konkret gesucht werden bei der Wahl zwei Studierende, die im Senat mitarbeiten, und ihre Stellvertreter. Jeweils zwei plus zwei Studierende sind es auch, die in die Fakultätsräte einrücken dürfen. Für ihr Amt legitimiert sind sie im Studienjahr 2015/16. Dann wird – dem Studienrhythmus angepasst – erneut gewechselt. Gleiches gilt für das Studierendenparlament, dem jeweils 27 Mitglieder angehören.
Im Gegensatz zu den studentischen Gremienwahlen, die routinemäßig nach zwei Semestern anstehen, besitzt die Wahl zur ZeLB-Versammlung absoluten Neuigkeitswert. Es ist die erste Wahl dieser Art, die an der Universität Potsdam stattfindet. Das Zentrum wurde erst Ende 2014 gegründet, bisher agiert eine vorläufige Versammlung. Gewählt werden die insgesamt 13 Mitglieder, die aus allen Statusgruppen kommen, nur in den Fakultäten mit Lehramtsstudiengängen, im ZeLB selbst und in der Zentralebene. Ihre Amtszeit endet im September 2018 beziehungsweise bei Studierenden im September 2016.
Die Versammlung berät künftig die Direktorin oder den Direktor sowie die Geschäftsführung in allen Fragen der Lehrerbildung und Bildungsforschung. Sie ist mit zahlreichen Kompetenzen ausgestattet. So kann sie unter anderem bei Berufungsverfahren für lehramtsrelevante Professuren und bei der Erstellung neuer Studien- und Prüfungsordnungen im Bereich der Lehrerbildung mitwirken und selbst spezielle studienbereichsübergreifende Ordnungen erlassen.
Möglicherweise ist die diesjährige Gremienwahl eine der letzten in dieser Form. An der Universität Potsdam gibt es Überlegungen, mittelfristig Online-Wahlen durchzuführen. Derzeit werden die Voraussetzungen hierfür geprüft.

Alle Angaben zu den Öffnungszeiten der Wahllokale, ihren Standorten und den Modalitäten der Briefwahl finden Uniangehörige im Intranet unter http://www.intern.uni-potsdam.de/u/wahlen/index.html.

Text: Petra Görlich
Online gestellt: Silvana Seppä
Kontakt zur Online-Redaktion: onlineredaktionuni-potsdamde