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Die Universität ist Gastgeberin des Potsdamer Tags der Wissenschaften 2023

Überschrift: Potsdamer Tag der Wissenschaften, 6. Mai 2023, Grafik: Bunte Silhouetten von 4 Personen, die sich mit Wissenschaft beschäftigen.
Photo : Regina Kehn, proWissen e.V.

Wie wird man eigentlich Astronomin oder Astronom? Wie passt eine Brennstoffzelle in eine Tic Tac Dose? Wie kommen VR-Brillen bei der Lehrkräftebildung zum Einsatz? Und wie prägten Jüdinnen und Juden das Kultur- und Geistesleben in der DDR? Antworten auf solche und viele weitere Fragen geben Forschende der Universität am 6. Mai 2023 beim zehnten Potsdamer Tag der Wissenschaften. Von 13 bis 19 Uhr erhalten Interessierte auf dem Campus Griebnitzsee der Universität Potsdam Einblicke in die aktuelle Forschung an Brandenburgs größter Hochschule. Über 30 Forschungs- und Bildungseinrichtungen aus Potsdam und dem Land Brandenburg werden sich in Griebnitzsee präsentieren.          

Mit 65 Programmpunkten ist die Universität Potsdam am Tag der Wissenschaften dabei. Ein großes Spektrum bieten zum Beispiel die Chemie und die Physik: Zu erfahren ist, wie sich mit einer leeren Tic Tac Dose eine Brennstoffzelle konstruieren lässt, warum auch WiFi Licht ist und welche Rolle die Photo-Polymerisation beim 3D-Druck spielt. Auf welchem Weg man Astronomin oder Astronom werden kann, erklären Forschende aus der Astrophysik. Außerdem erklären sie die Funktionsweise der Teleskope aus der Übungssternwarte und präsentieren bei gutem Wetter einen sonst verborgenen Blick auf die Sonne.

Auch der Strukturbereich Kognitionswissenschaften stellt sich am Tag der Wissenschaften vor. Ein Quiz veranschaulicht, wie sich der Satzbau im Deutschen seit dem 17. Jahrhundert verändert hat. Im Experiment finden Neugierige heraus, ob sie den Satz ihres Gegenübers vervollständigen können – und welche Rolle Blickbewegungen dabei spielen. Kinder und Jugendliche können mit den Robotern Dash, Dot und den Ozobots spielerisch das Programmieren lernen – und dabei sogar einen Roboter-Führerschein machen. Und die Forschenden aus dem BabyLab zeigen, wie sie den Spracherwerb von Säuglingen untersuchen und präsentieren verschiedene Spielzeuge, mit denen sie die motorische Entwicklung von Kindern erforschen.

Ebenso facettenreich sind die Beiträge aus den Geisteswissenschaften: Welche Rolle spielten uralte Orakelsprüche in der athenischen Demokratie? War Jesus ein Zauberer? Was hat es mit dem kleinen Bleisarg auf sich, in dem eine Puppe vor 2.400 Jahren beerdigt wurde? Vorträge und Demonstrationen geben Antworten. Die Gäste erfahren, wie Jüdinnen und Juden am kulturellen und intellektuellen Leben in der DDR partizipierten. Nicht zuletzt präsentiert eine Ausstellung Arbeiten der in der Ukraine geborenen Künstlerin Olha Trehubova, deren Malereien thematisch eng mit der Invasion der russischen Armee in der Ukraine verknüpft sind.

Das gesamte Programm ist im Internet unter www.ptdw.de zu finden. Der Eintritt ist frei.

Zeit: 6.5.2023, 13.00-19.00 Uhr
Ort: Universität Potsdam, Campus Griebnitzsee, August-Bebel-Straße 89, 14482 Potsdam
Kontakt: Juliane Thiem, Referat für Presse- und Öffentlichkeitarbeit
Telefon: 0331 977-1556
E-Mail: juliane.thiemuni-potsdamde

Foto: Programmieren lernen mit den Robotern Dash und Dot: Sogar einen Roboter-Führerschein können Kinder und Jugendliche machen. Foto: Rolf Kißling

Medieninformation 27-04-2023 / Nr. 040