Spracherwerb von ukrainischen Geflüchteten
Seit 2022 sind über eine Million Menschen aus der Ukraine nach Deutschland geflüchtet. Viele von ihnen nehmen an staatlich geförderten Integrations- und Berufssprachkursen teil, um Deutsch zu lernen und sich sprachlich in Gesellschaft und Arbeitsmarkt zu integrieren.
Das Ziel des Forschungsprojekts "Spracherwerb von ukrainischen Geflüchteten" ist es, besser zu verstehen, wie dieser Spracherwerb verläuft:
- Welche Bedingungen fördern oder erschweren das Lernen?
- Wie können Sprachkurse verbessert werden, damit mehr Teilnehmer und Teilnehmerinnen erfolgreich abschließen?
Im Fokus stehen dabei insbesondere erwachsene Geflüchtete, die bereits mindestens einen Sprachkurs besucht haben. Das Projekt untersucht sowohl individuelle als auch strukturelle Faktoren, die den Lernprozess beeinflussen.
Die Studie wird von Prof. Dr. Jasper Tjaden (Professur für Angewandte Sozialforschung und Public Policy, Universität Potsdam) geleitet. Frau Anastasiia Hollandt betreut die Erhebung der Studie, die in Zusammenarbeit mit dem "AWO Büro Kinder(ar)Mut" in Potsdam durchgeführt wird.
Ein Bestandteil des Projekts ist eine anonyme Online-Umfrage:
- Teilnahmezeit: ca. 5 Minuten
- Anonym und freiwillig
- Keine Erhebung personenbezogener Daten
Link zur Umfrage:
Deutsch: https://survey.lmes.uni-potsdam.de/index.php/795915?lang=de
Ukrainisch: https://survey.lmes.uni-potsdam.de/index.php/795915?lang=uk
