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Neue Blüte als kaiserliches Wohnschloss

Erst Kronprinz Friedrich Wilhelm, der spätere Kaiser Friedrich III., nutzte das Neue Palais ab 1862 wieder regelmäßig als Sommerresidenz. Kaiser Wilhelm II. machte es von 1888 bis 1918 sogar zu seinem Hauptwohnsitz. Ein unterirdischer Gang verband seit 1889 die Wirtschaftsräume des südlichen Commun mit dem Schloss. 1894 wurde der kaiserliche Marstall (Haus 8) fertiggestellt, der als Reithalle diente. Im Neuen Palais unterschrieb Kaiser Wilhelm II. am 31. Juli 1914 die Anordnung zur deutschen Mobilmachung. Es war der Auftakt zum Ersten Weltkrieg. Damit waren die letzten Jahre des Wohnschlosses eingeläutet: Am 14. November 1918 verließen die noch verbliebenen Mitglieder der kaiserlichen Familie das Neue Palais.

 

 

Weitere Impressionen:

Zwischenkriegszeit und Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg