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Das Schloss im Dornröschenschlaf

Mit dem Tod Friedrichs des Großen 1786 begann für das Neue Palais eine Periode relativer Ruhe. Seine Nachfolger bevorzugten modernere Bauten und nutzten das Schloss nur noch zu besonderen Gelegenheiten. 1820 zogen in das nördliche Commun neue Bewohner ein: Anstelle der Gästedienerschaft wurde hier nun das im Vorjahr durch König Friedrich Wilhelm III. aufgestellte erste Lehr-Infanterie-Bataillon der preußischen Armee einquartiert. Die „Mopke“ – der große gepflasterte Bereich zwischen Schloss und Kolonnade – diente als Exerzierplatz. Bis 1914 fand hier jedes Jahr am zweiten Pfingstfeiertag das Stiftungsfest des Bataillons statt. Da zu dem großen Essen unter freiem Himmel auch Brötchen gereicht wurden, hieß die Feierlichkeit im Volksmund bald nur noch „Schrippenfest“.

 

 

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Neue Blüte als kaiserliches Wohnschloss