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Veranstaltungen

POLARO_ID: Ausstellungsprojekt mit Beatrice Miersch, IKM: Studierende stellen aus

Ausstellungsprojekt (mit Beatrice Miersch, IKM): Studierende stellen aus // POLARO_ID // Ausstellungsprojekt mit fotografischen Arbeiten von Oliver Blohm // 14.-29. Juli 2017 @ BIKINI BERLIN, 1. OG // MO-SA: 10-20 Uhr

Kurator_innen Führung // Art meets Campus:  

So sehen die Kurator_innen die Ausstellung. Ein Rundgang. Freitag 21. Juli 2017, 17 Uhr & Samstag 29. Juli 2017, 17 Uhr

Artist Walk // Analog im Dialog: Morbide Schönheit, analog-digitale Experimente und Zerstörung //
Oliver Blohm führt durch die Ausstellung: Samstag 22. Juli 2017, 16 Uhr

Finissage: 29. Juli 2017 18-22 Uhr

http://www.polaro-id.de

 

 

Immersion. Beyond the Senses: Bodies, Technology, Environment 27.07.2017

Immersion. Beyond the Senses: Bodies, Technology, Environment 27.07.2017 19 Uhr Berlin Martin-Gropius-Bau Link

Künstler*innengespräch mit Marie-Luise Angerer, Josh Berson, David Howes, Chris Salter

Auch wenn die Rolle neuer Technologien in kunsthistorischen Darstellungen sensorischer Umgebungen oft heruntergespielt wird, gibt es eine lange Folge historischer Präzedenzfälle in der Moderne und Postmoderne, die sich damit beschäftigten, wie das menschliche Sensorium durch neue ästhetische Strategien erweitert wird – so zum Beispiel das Interesse der Künstler*innen des frühen 20. Jahrhunderts an der Synästhesie. In jüngerer Zeit jedoch machen sich die bildenden, darstellenden und nun auch die medialen und digitalen Künste gerne die sogenannte „sensorische Wende“ zunutze und richten ihre Aufmerksamkeit auf die Interaktion zwischen dem sensorisch empfindenden Subjekt und einem zunehmend „sensorisch bewussten“ Umfeld. Diese Veränderung schließt nicht nur die neuen Technologien ein, sondern auch neue Paradigmata, die aus den Kognitionswissenschaften, Medien- und Kulturwissenschaften, der Geistesphilosophie, den Ingenieurswissenschaften und der Anthropologie entstehen. Was geschieht, wenn verschiedene Sinne sich miteinander verfangen oder verweben, wenn sie verschmelzen, verschwimmen? Was passiert mit unserem Gefühl des eigenen Selbst und des eigenen Körpers in diesen neuen verstärkten, immersiven oder erhöhten „bewussten“ Umgebungen? Entstehen neue „Sinne“ – und welche könnten es sein?

Teil des Programms Limits of Knowing

In englischer Sprache

Salon für Ästhetische Experimente #2 24. April 2017

„Configuring Corporeality: Performing bodies and autonomous machines" Salon für Ästhetische Experimente #2. Montag, 24. April 2017, 19 Uhr Haus der Kulturen der Welt John-Foster-Dulles-Allee 10 10557 Berlin [Die Veranstaltung wird auf Englisch durchgeführt]

Marco Donnarumma, Künstler, Wissenschaftler sowie Stipendiat an der Graduiertenschule, wird ein Symposium über thematische Zusammenhänge zwischen Politiken des Körpers, artifizieller Intelligenz und ritueller Performance veranstalten. Diese Themen, mit denen er sich bereits im Rahmen seines aktuellen Projekts „Configurations“ beschäftigt, werden in einer Vortragsreihe und in einem Panel von Akteur*innen der Körpertheorie, Kunstkritik und kognitiver Robotik untersucht. Diese Veranstaltung wird außerdem eine Ausstellung eines neuen prototypischen Kunstwerks von Donnarumma beinhalten, sowie eine filmische Vorstellung, die den Arbeitsprozess des Künstlers und seiner Kollaborateur*innen dokumentiert.

Eingeladene Sprecher*innen:

Marie-Luise Angerer
Lehrstuhl für Medientheorie / Medienwissenschaft, Institut für Künste und Medien, Universität Potsdam, Berlin, und Autorin der bevorstehenden Publikation "Ecology of Affect" (Meson Press)
Irini Papadimitriou
Digital Programmes Manager, Victoria & Albert Museum, und Leiter des "New Media Arts Development" im Kunstzentrum Watermans, in London.

Manfred Hild
Professor für Digital Systeme an der Beuth Hochschule für Technik, und Leiter des Forschungslabors Neurorobotik in Berlin

Feeling Out of Joint: Das Unbehagen an der Affektpolitik. 27.04.–13.07.2017

Vortragsreihe: Feeling Out of Joint: Das Unbehagen an der Affektpolitik. 27.04. 2017– 13.07.2017 Veranstaltungsort: ZeM – Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften, Hermann-Elflein-Straße 18, 14467 Potsdam

Konzept und Organisation: Bernd Bösel (Universität Potsdam), Marie-Luise Angerer (Universität Potsdam) Weitere Informationen: http://affectivemediastudies.de/

Im Fokus stehen gegenwärtige Phänomene des Affektiven in den sozialen Medien und in der Politik. In Anbetracht der psychischen Gewalt im Netz und einer auf Emotionen beruhender Politik sollen Methoden der Affektregulation befragt werden. In den letzten Jahren haben sich die sogenannten social media zunehmend als Beförderer antisozialen und antisolidarischen Verhaltens entpuppt. Begonnen hat dies zunächst mit dem exzessiven Gebrauch der sozialen Medien als narzisstische (Re–)Präsentationsforen. Doch die kulturkritischen Anklagen dieses Verhaltens lesen sich heute bereits als Reminiszenzen an eine vergangene Zeit der Harmlosigkeiten. Denn die Verbreitung von Neid, Wut und Hass (also von territorialisierenden Affekten im Sinne von Deleuze/Guattari) hat im Internet zuletzt geradezu epidemische Ausmaße angenommen – und die psychische Gewalt, die hierbei ausgeübt wird, hat oftmals auch den Ausbruch physischer Gewalt zur Folge. Dazu kommt eine neuerdings auch in der Politik in Mode gekommenes Beharren auf "gefühlten Wahrheiten", die in verstörender Faktenresistenz auf die Autorität des jeweils sich meldenden Affekts pocht. Diese Entwicklungen machen die Frage nach der "Ordnung der Gefühle" wieder relevant, die im akademischen "Begehren nach dem Affekt" der letzten Dekade wohl zu wenig beachtet wurde. Warum versagen die Kulturtechniken der Affektregulation auf einmal in so massivem Ausmaß? Welche neuen Methoden der Affektregulation emergieren jetzt gerade? Handelt es sich dabei jeweils um Top-Down oder um Botton–Up–Methoden, oder lässt sich dieses hierarchische gar nicht mehr zielführend anwenden?

27.04.2017 um 18.00 Uhr
Veronika Zink: Gefühlsordnungen der Unzufriedenheit. Affektpolitiken und
Emotionsregime des Dissens

18.05.2017 um 18.00 Uhr
Pasi Valiaho: Passion, Projection, Speculation ca. 1700 (in englischer
Sprache)

15.06.2017 um 18.00 Uhr
Markus Rautzenberg: Was Affektpolitik gewesen sein wird

13.07.2017 um 18.00 Uhr
Georg Seeßlen: Trump. Populismus als Politik (angefragt)

Transmediale 3.2.-4-2.2017

Marie-Luise Angerer 3.2. 20.00-21.30 Uhr Material Flows: Rafts and Bodies at See, 4.2. 11.30-13.00 Uhr Middle Session: The Alien Middle Berlin Haus der Kulturen der Welt

Mode Queer 30.1.2017

Prof. Dr. Gertrud Lehnert und Maria Weilandt, M.A.: Vortrag Vortrag "Kann Mode queer sein?", 30.01.2017, 17 Uhr, Kunsthochschule Weißensee, Hörsaal Plakat

27.10.2016 - 9.2.2017 Bilder der Welt und Fragen der Kritik. Zu Harun Farocki

Bilder der  Welt und Fragen der Kritik zu Harun Farocki Vorträge, Vorführungen, Diskussionen. FHP, Kiepenheuerallee 5, 14469 Potsdam, Hörsaal D 011 Filmmuseum Potsdam, Breite Str. 1, 14467 Potsdam Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften – ZeM, Friedrich-Ebert-Str. 4, 14467 Potsdam Programm