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Veranstaltungen

"Vernetzung von Fachwissenschaft, Fachdidaktik 
und Bildungswissenschaften"

Workshopdokumentation vom 27./28. März 2017 an der Universität Potsdam 

„Vernetzung von Professionsfacetten in hochschuldidaktischen Lehr-Lernsettings“

Referenten: Dr. M. Meier, F. Grospietsch (Kassel)

In dem Workshop werden verschiedene Modelle der curricularen Vernetzung von Fachwissen, Fachdidaktik und pädagogisch-psychologischem Wissen vorgestellt (z.B. Kooperationsmodell, transdisziplinäres Modell, Tandemmodell). In Kleingruppen werden Möglichkeiten der Implementierung dieser Modelle in hochschuldidaktische Lehr-Lernsettings (z.B. situiertes Lernen, Konzeptwechsel) konkretisiert und diskutiert.

 

  • Die Präsentation zum Workshop finden Sie hier.
  • Ein Protokoll des Workshops finden Sie hier.

„Vernunftehe und Liebesheirat: Das Heidelberger Modell des Verschränkungsmoduls“

Referenten: Prof. Dr. G. Härle, Dr. S. Mahner (Heidelberg)

In diesem Workshop wollen wir das Heidelberger Modell des „Verschränkungsmoduls“ vor- und zur Diskussion stellen. Es handelt sich dabei um einen obligatorischen Baustein im Curriculum des neu konzipierten, hochschulübergreifend verantworteten Master of Education mit den Profillinien Sekundarstufe I / Gymnasium. In diesem Modul realisieren alle an der Lehrerbildung beteiligten Fächer beider Hochschulen in unterschiedlichen Formen die Verschränkung von fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Aspekten fachlicher Themen. Fragen nach Umsetzung, Übertragbarkeit und „Mehrwert“ dieses curricularen Elements sollen Gegenstand der Diskussion sein.

 

  • Die Präsentation zum Workshop finden Sie hier.

„Vertieftes Schulwissen als Bindeglied zwischen Fachwissen, fachdidaktischem Wissen und fachlicher Unterrichtspraxis“

Referenten: Prof. Dr. A. Borowski, Dr. I. Glowinski (Potsdam)

Die unterschiedlichen Konzeptionen einer verbesserten Kohärenz fachwissenschaftlicher und fachdidaktischer Lehrveranstaltungsformate im Projekt PSI werden thematisiert und diskutiert. Dabei wird insbesondere auf die Modellierung des vertieften Schulwissens als konzeptionelle Grundlage für die verschiedenen Lernsettings eingegangen.

 

  • Die Präsentation zum Workshop finden Sie hier.
  • Ein Protokoll des Workshops finden Sie hier.

„Professionsfacetten domänenspezifisch untersuchen!“

Referenten: Prof. Dr. J. Mayer, K. Gimbel (Kassel)

In dem Workshop werden auf der Basis des Professionsmodells von Baumert und Kunter (2006) Möglichkeiten aufgezeigt, ausgewählte Aspekte professioneller Handlungskompetenz systematisch vernetzt und fachbezogen abgestuft zu erheben. Im Workshop werden Untersuchungsdesigns und erste Ergebnisse aus Projekten vorgestellt und diskutiert.

 

  • Die Präsenation zum Workshop finden Sie hier.
  • Ein Protokoll des Workshops finden Sie hier.

„Kooperation zwischen Schulpädagogik und Fachdidaktik als curriculare und kooperative Herausforderung“

Referenten: Prof. Dr. J. Gillen, Dr. J. von Meien (Hannover)

Der Workshop thematisiert die Frage, welche Ansätze und Maßnahmen innerhalb der universitären Strukturen die Zusammenarbeit von Fachdidaktik und Schulpädagogik befördern kann. Dabei geht es um eine curriculare Zusammenarbeit über Modulkataloge ebenso wie um Lehrendentandems und die Kooperation in den Praktika.

„Kompetenz durch Kohärenz – Der Freiburger Weg einer vernetzten LehrerInnenbildung“

Referenten: Jun. Prof. Dr. K. Zaki, Dr. K. Hellmann (Freiburg)

Ein zentrales Anliegen der LehrerInnenbildung am Standort Freiburg ist eine kompetenzorientierte Professionalisierung durch kohärente Studienstrukturen, -angebote und –verläufe. Doch wie verstehen wir „Kohärenz“? Welche unterschiedlichen Dimensionen und Ziele der Vernetzung lassen sich identifizieren, welche Wege, diese zu realisieren?

Wir werden zunächst zentrale Prinzipien, Elemente und Implementierungsmodelle des Freiburger Ansatzes skizzieren, um davon ausgehend einen interdisziplinären Austausch über Vernetzungsstrategien an unterschiedlichen Standorten anzuregen. So sollen in der Folge gemeinsame Fragestellungen, aktuelle Herausforderungen und Gelingensbedingungen thematisiert und diskutiert werden, um potentielle Synergien zu fördern.

 

„ProfiForum – ein Ort des wissenschaftlichen Diskurses zwischen Fachwissenschaft, Fachdidaktik und Bildungswissenschaft“

Referenten: Prof. Dr. R. Laging, Prof. Dr. C. Peter, Dr. M. Schween (Marburg)

Das Marburger Projekt „ProPraxis“ hat als integratives Element ein sogenanntes „ProfiForum“ eingeführt, das Fachwissenschaft, Fachdidaktik und Bildungswissenschaft zusammenbringt und sich mit fachlichen Kernfragen der Fächer im Kontext von didaktischer Rekonstruktion und bildungstheoretischer Reflexion befasst. Daran nehmen Akteure aus Fachwissenschaft, Fachdidaktik und Bildungswissenschaft der zehn am Projekt beteiligten Fächer der lehrbildenden Fachbereiche teil. Im Workshop wollen wir das Konzept vorstellen und exemplarisch das Thema „Verstehensschwierigkeiten von Studierenden“ in den Fächern Geografie, Chemie und Sport diskutieren und zeigen, wie wir im ProfiForum arbeiten.

„Neue Konzeptionen von Lehrveranstaltungsformaten und deren Evaluation“

Referenten: Prof. Dr. S. Schanze, R. Bittorf (Hannover)

Ein Weg der Verbesserung der Lehramtsausbildung kann es sein, bestehende Formate von Lehrveranstaltungen zu verändern oder gänzlich neu zu konzipieren. Von Interesse ist daher der Nachweis eines Erfolges dieser Veränderungen, was sich als komplex herausstellen kann, gerade wenn es im Feld geschieht. Dieser Workshop thematisiert Möglichkeiten und Grenzen in diesem  Zusammenhang. Als Einstieg wird aus dem Projekt Leibniz-Prinzip vorgestellt, wie ein überarbeitetes Vorlesungsformat für die Organische Chemie mit der Case Study Research Methode (Yin 2003) begleitet wird.

„Empirische Methoden zur Evaluation von Maßnahmen zur Verbesserung der Vernetzung von fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Lernangeboten“

Referent: Prof. Dr. J. Doll (Hamburg)