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Philosophie

In den philosophischen Veranstaltungen in den LER-Studiengängen der Universität Potsdam geschieht vor allem eines: Es wird philosophiert. Das soll die Studierenden in die Lage versetzen, selbständig altersgerechte Unterrichtseinheiten zur Praktischen Philosophie entwickeln zu können, deren thematischer und methodischer Zuschnitt die Lebenswirklichkeit der Schülerinnen und Schüler trifft. Denn letztlich geht es um die Schülerinnen und Schülerinnen an den Brandenburgischen Schulen: Sie sollen zur kritischen Reflexion über die vielfältigen Lebensmodelle und Wertangebote unserer pluralistischen Gesellschaft angeleitet werden, damit sie ihren eigenen Weg finden können. 

Um diese ambitionierten Ziele zu erreichen, werden in den philosophischen Anteilen der LER-Studiengänge drei Schwerpunkte gesetzt. Zum einen werden die Studierenden natürlich ganz traditionell mit zentralen historischen und aktuellen Positionen der Praktischen Philosophie bekannt gemacht: Klassiker wie Aristoteles, John Stewart Mill, Immanuel Kant und John Rawls stehen ebenso auf dem Lehrplan wie Peter Singer, Thomas Pogge oder Amartya Sen. Ein weiterer Fokus sind aktuelle Fragen der angewandten Ethik wie beispielsweise die Fragen nach dem adäquaten Umgangs mit Embryonen, der moralischen Rechtfertigbarkeit von Sterbehilfe oder der Gerechtigkeit in einer globalisierten Welt. Ein dritter Schwerpunkt liegt auf den Methoden der Philosophie. Die Studierenden sollen mit den verschiedenen Techniken des Philosophierens ebenso vertraut gemacht werden wie mit wichtigen Methoden des Ethikunterrichts. Dabei kann es beispielsweise um die Unterschiede zwischen phänomenologischem und analytischem Philosophieren gehen, oder um einen Vergleich der Leistungen und Grenzen der Dilemma-Methode gegenüber der narrativen Methode im Ethikunterricht. Das Ziel ist der altersgerechte Einsatz solcher Methoden in der späteren Schulpraxis. Vor allem aber soll Freude am eigenständigen Philosophieren vermittelt werden.

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