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Neues

27.8.2018

Ausschreibung von Promotionsstellen an der Universität Potsdam gemeinsam mit der Fachhochschule Potsdam und der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF

Im Rahmen des von der VolkswagenStiftung geförderten Forschungskollegs
SENSING: Zum Wissen sensibler Medien sind zwei Promotionsstellen in Teilzeit mit 26 Wochenstunden (65 %) befristet vom 1.12.2018 bis zum 30.11.2022 zu besetzen. Die Eingruppierung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 TV-Länder, die Befristung nach § 2 Abs. 1 Wissenschaftszeitvertragsgesetz. Bewerbungsschluss ist der 30.09.2018.
Über das Forschungskolleg
Das Forschungskolleg SENSING: Zum Wissen sensibler Medien untersucht sensorische, vernetzte Medien und deren Verhältnis zum menschlichen Wahrnehmen und Fühlen. Durch die Implementierung von Sensoren werden Medien und Alltagsgegenstände heute zunehmend mit einem „technischen Empfindungsvermögen“ versehen. In sensorische Netzwerke integriert, erfassen und steuern ihre Interfaces und Algorithmen wiederum die menschliche Sinneswahrnehmung. Zum Spektrum sensorischer Medienassemblagen gehören unter anderem Smartphones, E-Books, Kameradrohnen, Wearables, Health Apps, Messstationen, Sprachassistenten, Smart Homes, Virtual-Reality-Installationen, medizinische Bildgebung oder interaktive Ausstellungen.
Das Forschungskolleg ist am Brandenburgischen Zentrum für Medienwissenschaften (ZeM) verortet, einer gemeinsamen Forschungseinrichtung der Hochschulen des Landes Brandenburg. Es besteht die Möglichkeit zur Promotion an der Universität Potsdam, der FH Potsdam, der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF sowie der BTU Cottbus-Senftenberg. Im Rahmen einer strukturierten Graduiertenausbildung vermittelt das Kolleg interdisziplinäre Kompetenzen, die den Kollegiaten[1] den Einstieg in diverse Forschungs- und Praxisfelder ermöglichen. Eine Besonderheit ist die enge Verbindung von Medienwissenschaft und Medienpraxis: Die Kollegiaten[1] verbringen bis zu 12 Monate bei namhaften Praxispartnern aus den Bereichen Film- und VR-Produktion, Rundfunk, Ausstellungsdesign, Museum, Marketing oder Verlagswesen. Weitere Informationen sind der Website des Forschungskollegs zu entnehmen: www.sensing-media.de
Bewerbungsvoraussetzungen:
Gesucht werden Nachwuchswissenschaftler1 aus medien-, kultur- oder kunstwissenschaftlichen Fächern mit einem ausgezeichneten Hochschulabschluss und zum Forschungsthema passenden theoretischen und methodologischen Kenntnissen und Fähigkeiten. Ihre Promotionsprojekte müssen sich mit konkreten Untersuchungsgegenständen im Bereich visueller sensorischer Medien beschäftigen, beispielsweise mit E-Books, Virtual und Augmented Reality, visuellem Datenjournalismus, perzeptiven/empathischen Bildmedien, Hologramm-Avataren, interaktiver Animation, immersivem/interaktivem Dokumentarfilm oder anderen Arten sensorischer (Bewegt-)Bilder.
Bewerber[1], deren Muttersprache nicht Deutsch ist, müssen einen Sprachnachweis für Deutsch (C1 / DSH 2 / ZOP / TestDaF 4 / DSD II) beibringen.
Wünschenswert sind sehr gute Kenntnisse von Englisch in Wort und Schrift.

Die Bewerbungen sollen folgende Unterlagen umfassen:
• Exposé eines Dissertationsvorhabens (5-10 Seiten einschl. Zeitplan) inkl. einer knappen Einordnung in die Gesamtthematik und Angabe möglicher Praxisfelder
• Motivationsschreiben
• Arbeitsprobe (Ausschnitt aus Abschlussarbeit, 15-20 Seiten)
• tabellarischer Lebenslauf inklusive Nennung medienpraktischer Erfahrungen und Arbeiten
• Kopien der Hochschulzugangs- und Universitätsabschlusszeugnisse
• vertrauliches Empfehlungsschreiben eines Hochschullehrers / einer Hochschullehrerin
Die aktive Teilnahme am Veranstaltungsprogramm des Kollegs wird erwartet.
Die Universität strebt in allen Beschäftigungsgruppen eine ausgewogene Geschlechterrelation
an. Bei gleicher Eignung werden schwerbehinderte Bewerber[1] bevorzugt berücksichtigt.
Die Bewerbungen sind in elektronischer Form (eine PDF-Datei) bis zum 30.09.2018 an
die Sprecherin des Kollegs, Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, Universität Potsdam, zu
richten: stephanie.rymarowicz@uni-potsdam.de

Die Auswahlgespräche finden am 19.10.2018 statt. Kosten, die im Zusammenhang mit der
Vorstellung entstehen, können leider nicht erstattet werden.

[1] Diese Bezeichnung gilt für alle Geschlechterformen (d/m/w).

PDF der Ausschreibung

6.6.2018

An der Universität Potsdam, Philosophische Fakultät ist ím Rahmen des gemeinsam mit der Fachhochschule Potsdam und der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf von der VolkswagenStiftung geförderten Forschungskollegs „SENSING: Zum Wissen sensibler Medien“ möglichst zum 01.10.2018 eine Stelle als
Akademische Mitarbeiterin/Akademischer Mitarbeiter (w/m/d)
(PostDoc)
Kenn-Nr. 259/2018

mit 40 Wochenstunden (100 %) befristet für 4 Jahre zu besetzen. Die Eingruppierung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 der Entgeltordnung zum TV-Länder. Die Befristung erfolgt nach § 2 Abs. 1 Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG).


Über das Forschungskolleg:
Sensoren verleihen Dingen und Maschinen die Fähigkeit zu „empfinden“, zu „spüren“, al-so – zu erfassen und zu ermessen. Durch ihre Implementierung in Smartphones, ebooks, Ausstellungen, VR-Environments, Autos, Kleidung, Haushaltstechnologien etc. scheinen Medien und Alltagsgegenstände heute in wachsendem Maße mit einem „technischen Empfindungsvermögen“ aufgeladen. Durch ihre Verbreitung entwickeln sich Mediendispositive, Städte und Umgebungen insgesamt zu sensorischen Netzwerken. Verschiedenartige Interfaces ermöglichen Interaktionen zwischen Menschen und smarten Medien/Dingen/Umgebungen, ergänzt, unterstützt oder kontrolliert durch die autonome Interaktion sensorischer Maschinen. Dabei wird auch die menschliche Sinneswahrnehmung zunehmend technisch erfasst, gesteuert und erweitert, etwa durch Eyetracking, Bewegungs- und Bildsensoren oder Verfahren der Emotionserkennung.
Das Forschungskolleg SENSING: Zum Wissen sensibler Medien führt zu diesem Themenkomplex eine Gruppe von sieben Promovierenden zusammen, die zentrale Fragen computertechnisch-vernetzter Sensorik und deren Verhältnis zum menschlichen Wahrnehmen und Fühlen erforschen. Das Forschungskolleg ist dabei zugleich auf theoretische Fragestellungen der Medienwissenschaft als auch auf aktuelle Praxis- und Arbeitsfelder ausgerichtet. Im Rahmen der vierjährigen Laufzeit des Kollegs arbeiten die Kollegiat*innen bis zu 12 Monate mit einschlägigen Praxispartnern im Raum Berlin-Brandenburg zusammen, um über die Verschränkung von Theorie und Praxis Fragestellung und Argumentation zu überprüfen.
Aufgaben:
Der*die Stelleninhaber*in koordiniert die Tätigkeiten des Forschungskollegs. Dazu gehört die Unterstützung und Betreuung der sieben Doktorand*innen, die Organisation von unterschiedlichen Veranstaltungen des Kollegs, Tätigkeiten der Kommunikation sowie die Vorbereitung von Publikationen und Vorträgen. Dem*der Koordinator*in wird im Rahmen der Stelle Zeit für die eigene Qualifikation gewährleistet. Die Tätigkeiten werden in engem Austausch mit den Professor*innen des Forschungskollegs geschehen.
Einstellungsvoraussetzungen
• abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium sowie abgeschlossene Promotion in den Medien-, Kultur-, Kunstwissenschaften oder vergleichbarer Felder
• gute Kenntnisse im Feld der medienwissenschaftlichen Forschung; Forschungsinteressen und Publikationen im Themenfeld des Forschungskollegs sind wünschenswert
• Teamfähigkeit und die Fähigkeit eigenverantwortlich und selbstständig zu arbeiten
• sehr gute Englischkenntnisse in Sprache und Schrift
• Erfahrung mit Forschungs- bzw. Graduiertenkollegs sind wünschenswert
Für die eigene vertiefte wissenschaftliche Arbeit steht mindestens ein Drittel der jeweiligen Arbeitszeit zur Verfügung. Die Universität strebt in allen Beschäftigungsgruppen eine ausgewogene Geschlechterrelation an. Bei gleicher Eignung werden schwerbehinderte Bewerber*innen bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht.
Die Bewerbungen (Lebenslauf, Abschlusszeugnis, Motivationsschreiben, Projektskizze des eigenen Forschungsvorhabens (max. 5 Seiten)) sind in elektronischer Form (eine PDF-Datei) bis zum 15.07.2018 an die Sprecherin des Kollegs, Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, Universität Potsdam, zu richten: stephanie.rymarowicz@uni-potsdam.de.
Die Auswahlgespräche sollen am 22.08.2018 stattfinden.
Potsdam, 04.06.2018

PDF der Ausschreibung

5.1.2018

Empfindsame Technologien – Neues Forschungskolleg an Hochschulen Brandenburgs

Alltagsgegenstände scheinen heute mit einem „technischen Empfindungsvermögen“ aufgeladen: In Smartphones, Autos, Kleidung, Haushaltstechnologien oder Spielzeug – überall finden sich Sensoren. Und nicht nur Dinge, ganze Städte entwickeln sich zu sensorischen Netzwerken. Was Sensoren erfassen und wie sie uns steuern, erforscht das neue Forschungskolleg „SENSING: Zum Wissen sensibler Medien“. Die VolkswagenStiftung fördert es ab Juni 2018 für vier Jahre mit rund 1,6 Millionen Euro. Sieben Doktorandinnen und Doktoranden und ein Postdoc werden Sensortechnologien, sensorisches Design und technisch-organische Operationen in Theorie und Praxis untersuchen. Beteiligt sind neben der Universität Potsdam die Fachhochschule Potsdam, die Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF und die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg.

„Sensoren verleihen Dingen und Maschinen die Fähigkeit, zu ‚spüren‘. Das heißt: Sie erfassen Informationen“, sagt die Sprecherin des Forschungskollegs Prof. Dr. Marie-Luise Angerer von der Universität Potsdam. „Sensorische Maschinen kontrollieren Interaktionen zwischen Menschen und smarten Dingen oder Umgebungen, indem sie zum Beispiel die menschliche Sinneswahrnehmung durch Eyetracking, Bewegungs- und Bildsensoren oder Verfahren der Emotionserkennung steuern“, erklärt die Medienwissenschaftlerin. Solchen aktuellen Entwicklungen computertechnisch-vernetzter Sensorik werde sich das Graduiertenkolleg widmen.
Das Format ist sowohl auf medientheoretische Fragen als auch auf gegenwärtige Praxis- und Arbeitsfelder ausgerichtet: Die Promovierenden werden eine einjährige Praxisphase bei Partnerinstitutionen und -unternehmen durchlaufen, so unter anderem bei der Art + Com AG, der Deutschen Welle, dem  Computerspielmuseum Gamehouse GmbH, dem Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, dem  Cornelsen Verlag oder auch dem Museum für Kommunikation Berlin. Begleitet werden sie dabei von erfahrenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die sich bereits seit Längerem mit der Ästhetik und Kulturgeschichte, der Theorie und Ökologie und dem Gebrauch von Medien auseinandersetzen. „Das Kolleg hat aus unserer Sicht Vorbildcharakter, weil es den Promovierenden nicht nur Forschungsmöglichkeiten bietet, sondern sie auch in verschiedene außeruniversitäre Berufsfelder einführt“, so Jens Rehländer von der VolkswagenStiftung zur Begründung der Förderung.
Den organisatorischen Mittelpunkt für das Forschungskolleg bildet das Brandenburgische Zentrum für Medienwissenschaften (ZeM) als gemeinsame Forschungseinrichtung der Hochschulen des Landes Brandenburg.

Beginn des Graduiertenkollegs ist der 1.10.2018

Kontakt: Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, Institut für Künste und Medien
Telefon: 0331 977-4170
E-Mail: angerer@uni-potsdam.de
Internet: https://www.uni-potsdam.de/de/medienwissenschaft/professur-fuer-medientheorie-medienwissenschaft.html

17.2.2017

Klimabilder im Netz – VolkswagenStiftung fördert Forschungskooperation der Uni Potsdam, FH Potsdam und des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung

Klimabilder im Internet stehen im Mittelpunkt des Projekts „New potentials for analyzing networked images – Similarity as a criterion for comparing images in image studies, computer and visualization science using the example of climate images on the web“, das die VolkswagenStiftung in den kommenden drei Jahren mit insgesamt 425.000 Euro fördert. Bilder des Klimas und des Klimawandels sind ein Forschungsschwerpunkt der Medienökologin Prof. Dr. Birgit Schneider (Institut für Künste und Medien der Universität Potsdam), die im Rahmen des Projekts mit Sebastian Meier (Interaction Design Lab der Fachhochschule Potsdam) und Dr. Thomas Nocke (Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung e. V.) zusammenarbeiten wird.  

Das Vorhaben knüpft an eine bereits bestehende Bilddatenbank sowie die Digital Humanities an und untersucht die Analysemöglichkeiten von Bildern mittels digitaler Methoden des Vergleichs. „Wir werden kunsthistorische Methoden mit aktuellen Bildanalysealgorithmen verbinden, wobei uns die Potenziale und Grenzen beider Methoden besonders interessieren“, sagt Prof. Dr. Schneider. „Dabei  fragen wir auch nach dem Stellenwert digitaler Klimabilder für Wissenschaft, Politik und Kultur.“  

Kontakt:
Prof. Dr. Birgit Schneider
E-Mail: birgit schneider@uni-potsdam.nomorespam.de

17. November 2016

Bundestag ermöglicht Gründung der weltweit größten Sammlung für Computerspiele

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat die Realisierung der weltweit größten Sammlung für Computer- und Videospiele beschlossen und dafür Mittel ab 2017 zur Verfügung gestellt.

Durch die Zusammenlegung der Bestände des Computerspielemuseums, der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) und der Computerspielesammlungen des Zentrums für Computerspielforschung der Universität Potsdam (DIGAREC) und der Zentral- und Landesbibliothek Berlin soll nun in zwei Stufen die weltweit umfangreichste und bedeutendste Sammlung mit mehr als 50.000 Computer- und Videospielen entstehen. In der ersten Phase soll 2017 eine gemeinsame digitale Datenbank geschaffen und öffentlich zur Verfügung gestellt werden. Danach sollen in einer zweiten Phase die Sammlungen an einem Standort auch physisch zusammengeführt und zur öffentlichen Nutzung freigegeben werden. Die Stiftung Digitale Spielekultur organisiert und koordiniert das Projekt.

Kontakt:
Dr. Sebastian Möring
sebastian.moering@uni-potsdam.nomorespam.de