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Cotutelle De Thèse - Verfahren (Binationales Promotionsverfahren)

Egal, ob Sie eine Individualpromotion anstreben oder im Rahmen eines Promotionsprogrammes promovieren; unter gewissen Umständen bietet es sich an, ein Cotutelle de Thèse–Verfahren durchzuführen. Sie verbringen einen substantiellen Teil Ihrer Promotionszeit an einer ausländischen Partneruniversität, wo Ihr zweiter Betreuer Ihre Arbeit begleitet. Am Ende werden Sie von beiden Universitäten in einer mündlichen Verteidigung promoviert.

Für wen ist dieses Promotionsverfahren besonders geeignet?

Sie sollten das Cotutelle de Thèse-Verfahren erwägen, wenn:

  • Ihr Studien- und Forschungsschwerpunkt mit dem anderen Land stark verbunden ist.
  • Sie den wissenschaftlichen Dialog zu beiden Ländern pflegen und fördern möchten.
  • Sie Sprache und Kultur des anderen Landes gut kennen und sich vorstellen können, später in beiden beteiligten Ländern zu arbeiten.
  • Sie eine internationale Karriere anstreben.

Besondere Merkmale eines Cotutelle de Thèse-Verfahrens

  • Sie erstellen ihre Arbeit unter Verantwortung je eines Betreuers in beiden Ländern.
  • Jede "Cotutelle de Thèse" vollzieht sich im Rahmen einer individuellen auf Ihre Bedürfnisse abgestimmten Vereinbarung zwischen den beiden Hochschulen unter Einhaltung der teilweise sehr unterschiedlichen rechtlichen Rahmenbedingungen. Planen Sie deshalb für die Vorbereitung des Verfahrens genug Zeit ein.
  • Die Dissertation wird in der Regel in einer der beiden Nationalsprachen verfasst und durch eine Zusammenfassung in der anderen Sprache ergänzt.
  • Die "cotutelle"-Dissertation wird im Rahmen der Disputation/Rigorosum in einer der beiden Nationalsprachen verteidigt. Dabei findet eine mündliche Zusammenfassung in der Regel in der anderen Sprache statt.
  • Die von den beiden Partnerhochschulen eingesetzte Prüfungskommission setzt sich aus Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen beider Länder zusammen. Am Ende des Promotionsverfahrens steht die Verleihung einer von zwei Universitäten gemeinsam ausgestellten Urkunde (joint degree) oder die Ausstellung von zwei nationalen Urkunden, die auf das Verfahren Bezug nehmen (double degree)
  • Weitere Informationen der HRK.

Für die Durchführung aller Promotionsverfahren und die fachliche Beratung sind die fünf Fakultäten der Universität Potsdam verantwortlich. Details zur Zulassung und Einschreibung, zu den Doktorgraden und weiteren Voraussetzungen regeln die Promotionsordnungen der Fakultäten oder die strukturierten Promotionsprogramme und -studiengänge. Bei Verfahrensfragen wenden Sie sich bitte an die Ansprechpartner in den Dekanaten der Fakultäten.