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Gisela Molina (Bogota)

Akademischer Werdegang

  • 2004 – 2006 Master-Studium an der Nationaluniversität

Thema der Abschlussarbeit: Tomás Carrasquilla una personalidad literaria individual 

  • 1998 – 2003 Bachelor-Studium an der Distrikt-Universität Francisco José de Caldas

Akademischer Titel: Lehramt für Sozialwissenschaften  Thema der Abschlussarbeit: Trienio imperial de Maximiliano y Carlota: una interpretación histórica desde Noticias del Imperio de Fernando del Passo. 

  • 1988 – 1998 Colegio Yermo y Párres, Bogotá. 

Berufserfahrung

  • Seit 2012 Pädagogische Nationaluniversität 

Tätigkeitsbereich: praktischer Dozent und Abschlussarbeiten, Art des Vertrages: Dozent 

  • 2011 Universitäre Stiftung Los Libertadores 

Tätigkeitsbereich: Geisteswissenschaften I, Geisteswissenschaften II und Integrierte Geisteswissenschaften. Art des Vertrages: Vollzeit-Dozent 

  • 2011 Herausgeberin der Zeitschrift DIALÉCTICA LIBERTADORA

Universitäre Stiftung Los Libertadores, Fachbereich für humane und soziale Bildung 

  • 2009 – 2010 Universität von Cundinamarca – Lehramtsstudium für die kastilische und englische Sprache 

Tätigkeitsbereich: literarischer Workshop über Problematiken der Literatur in der Modernität, Semiotik, Forschungsprojekt, Demokratie, berufliche Ethik, Berufspraktikum, Art des Vertrages: Vollzeit-Dozent 

  • 2008 – 2009 Herausgeberkomitee der Zeitschrift EDUCACIÓN ESTÉTICA

Nationaluniversität Kolumbiens, Fachbereich Literatur 

  • 2006 – 2008 Bildungsbehörde Bogota: Dozentin für Sozialwissenschaften 

a) I.E.D Britalia (3 Monate), b) I.E.D Colegio Ricaurte (25.März 2008 bis 12. Dezember 2008) 

  • 2006 Dozentin des Literatur-Fachbereichs an der National-Universität Kolumbiens

Stipendiatin des Programms für junge Dozenten in Ausbildung
Tätigkeitsbereiche: Literaturtheorie I, Literatur der Kolonie und Colombiana II.

 

Kontakt: gpmolinac@gmail.com

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Dissertationsprojekt

Das religiöse Element in der modernistischen Literatur Kolumbiens.

Das Forschungsprojekt versucht zu beweisen, dass die kolumbianische modernistische Prosa am Ende des 19. Jahrhunderts die Thematik der katholischen Religion mit der Absicht benutzt, ein konfessionell gebildetes Publikum zu verführen, um es in eine moderne Sensibilität einzuführen. Von diesem Gesichtspunkt aus hebt sich die Idee der Originalität durch den Aufruf ans Subjektive; das Schöne, das Experimentieren mit der Sprache, die Anspielung auf ferne Orte und die Irrationalität hervor; all das im Rahmen einer autonomen Kunst.

Die Modernisten apellierten daran, aufgrund dessen, dass Kolumbien im selben Zeitraum einige sozio-politische Besonderheiten durchmachte, die aus einer Regierung autoritären und konservativen Charakters hervorgegangen sind, die als die Regeneración bekannt ist. Die Regierung der Regeneración verhinderte zumeist das in Umlauf bringen dieser neuen Ideen und die in ihnen durch die Modernisten vorgeschlagene Sensibilität durch rechtmäßige und ideologische Politiken wie dem Katholizismus und der spanischen Sprache. Das Konzept des Bürgers blieb auf diejenigen begrenzt, die gebildete Gläubige waren und Besitz hatten.

Diesem gegenübergestellt träumten viele modernistische Schriftsteller von der Konsolidierung eines Leserpublikums, das in der Lage wäre diese neue Literatur zu verstehen. Das jedoch zu erreichen, bedeutete die Aufmerksamkeit eines im Konfessionellen gebildeteten Publikums zu gewinnen, der Grund aus welchem sie die katholische Religion als Thematik benutzen, um ihre literarischen Absichten zu verbergen. Die Verweltlichungsprozesse, die von der Regierung verhindert wurden, sind durch die modernistischen Schriftsteller von einer frommen Sichtweise aus getarnt, die es ihnen erlaubt, den Synkretismus, die Subjektivität und die Sinne zu erforschen. Das brachte sie, wenigstens von der Idee her, dazu, sich einem gebildeten Publikum im Zwange der katholischen Religion anzunähern, aber brachte es einem Inhalt näher, der der modernen Sensibilität entspricht.

 

 

Proyecto de doctorado

El elemento religioso en la literatura modernista colombiana


El proyecto de investigación intenta demostrar que la narrativa modernista colombiana de finales del siglo XIX, usa la temática de la religión católica con el ánimo de seducir a un público educado en lo confesional para introducirlo en una sensibilidad moderna. Desde este punto de vista se exalta la idea de originalidad, mediante la apelación a lo subjetivo; lo bello, la experimentación con el lenguaje, la referencia a lugares lejanos y la irracionalidad; todo esto en el marco de un arte autónomo.

Los modernistas apelaron a ello debido a que Colombia atravesaba, en la misma época, por unas particularidades socio-política, emanadas de un gobierno de carácter autoritario y conservador conocido como la Regeneración. El gobierno de la Regeneración impidió, la mayoría de las veces, poner en circulación estas nuevas ideas y sensibilidad propuesta por los modernistas, mediante políticas legales e ideológicas como el catolicismo y la lengua española. La noción de ciudadano quedaba restringida así para aquellos que fueran letrados creyentes y tuvieran propiedad.

Enfrentados a esto, muchos escritores modernistas soñaron con la consolidación de un público lector que fuera capaz de entender esta nueva literatura. Sin embargo, conseguir esto implicaba ganarse la atención de un público educado en lo confesional, razón por la cual usaron la religión católica como temática para encubrir sus propósitos literarios. Así, los procesos de secularización, impedidos desde el gobierno, son enmascarados por los escritores modernistas desde una visión piadosa que les permite explora el sincretismo, la subjetividad y la exploración de las sensaciones, lo que los llevaba, por lo menos desde la idea, a acercarse a un público educado en la obligatoriedad de la religión católica, pero acercándolo a un contenido que responde a la sensibilidad moderna.