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Sebastian Kunze

Jahrgang 1987. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Judaistik der Universität Erfurt.

Wann haben Sie in Potsdam studiert?

Ich habe ab dem Sommersemester 2011 bis zum Sommersemester 2016 in Potsdam studiert.

In welchem Studiengang bzw. welcher Fächerkombination haben Sie Jüdische Studien studiert?

In Potsdam habe ich den Einfachmaster Jüdische Studien studiert. Nachdem ich meinen BA in Halle beendet und eine Zwischenstation an der FU eingelegt hatte, entschied ich mich nach Potsdam zu gehen und hier die Interdisziplinarität und Offenheit des Studiums zu nutzen. 

In welchem Zusammenhang steht das Studium der Jüdischen Studien mit Ihrer jetzigen Tätigkeit? Welche im Studium vermittelten Inhalte und Methoden sind Ihnen für Ihre jetzige Tätigkeit von Nutzen?

Grundsätzlich eigentlich alles. Im Rahmen meiner Stelle muss ich nicht nur an meiner Promotion arbeiten, was Recherchen, kritisches Lesen, Exzerpieren usw. einschließt, sondern ich muss auch ein Seminar für Bachelorstudierende geben, die eine Einführung in die Judaistik/Jüdische Studien erhalten. Dabei vermittle ich einen Überblick über Religion und Geschichte des Judentums, dabei helfen mir meine belegten Seminare und Vorlesungen in Potsdam sehr; ich kann auf diese sowohl inhaltlich als auch methodisch aufbauen.

Wie verlief der Übergang von Studium und Beruf?

Ich verteidigte meine Masterarbeit zu Beginn des Sommersemesters, so hatte ich alles geschafft und war noch das gesamte Semester Studierender. In dieser Zeit, aber ehrlich gesagt auch schon davor, habe ich intensiv nach möglichen Stellen Ausschau gehalten – bei H-Soz-Kult, beim Zeit Stellenmarkt und generell im Internet. Ich habe mich bei Verlagen umgesehen, an Universitäten und im politisch-pädagogischen Bereich. 

Meine erste Bewerbung schrieb ich allerdings schon im Wintersemester, die Universität Erfurt hatte eine WiMi-Stelle ausgeschrieben und ich bekam einen Hinweis von einer meiner ehemaligen Dozentinnen. Leider wurde die Stelle dann nicht zum Sommersemester besetzt. Als die Stelle zum Wintersemester 2016/17 wieder ausgeschrieben wurde, hatte ich ebenfalls noch einmal die Chance mich zu bewerben. Das tat ich auch und nach einem Bewerbungsgespräch und einiger Zeit des Wartens und Bangens wusste ich Bescheid: Ich hatte die Stelle bekommen. 

So ging es bei mir zwar „reibungslos“ vom Studium in den Beruf, doch die Unsicherheit, das Nicht-Wissen-was-danach-kommt, habe ich lange Zeit ebenso empfunden, wie viele andere junge AkademikerInnen.

Bitte beschreiben Sie eine besonders eindrückliche Erinnerung/Anekdote aus der Zeit Ihres Studiums in Potsdam.

In Erinnerung geblieben ist mir, die Offenheit und Hilfsbereitschaft der WissenschaftlerInnen an der Uni Potsdam. Sie unterstützten mich in meinen Ideen für Essays, Modularbeiten und bei meiner Abschlussarbeit mit fördernder und dennoch kritischer Begleitung. Das ermöglichte mir, einen sehr guten Abschluss zu machen.

Zu nennen ist ebenfalls das International Office, deren Mitarbeiterinnen mich bestärkten mich für einen Platz im Austauschprogramm mit der Hebräischen Universität zu bewerben, obwohl ich noch im ERASMUS Semester in England war. 

Dieses Engagement der Mitarbeitenden an der Universität Potsdam ist mir besonders in Erinnerung geblieben, es ist außerdem Ansporn für mich, es ihnen gleich zu tun im Umgang mit ‚meinen‘ Studierenden.

 

Weitere Informationen und Kontakt

Weitere Informationen findet ihr auf die Homepage des Lehrstuhls Judaistik der Universität Erfurt 

Oder schreibt Sebastian Kunze eine Mail an: sebastian.kunze@uni-erfurt.nomorespam.de