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Interdisziplinäre Sommerschule

Russland und Europa. Erfahrungen aus der Geschichte – Perspektiven für die Zukunft

Bewerbungsschluss ist der 15.05.2017!

Die interdisziplinäre Sommerschule „Russland und Europa. Erfahrungen aus der Geschichte – Perspektiven für die Zukunft“ setzt sich mit den vielschichtigen europäisch-russischen Beziehungen auseinander. Diese sind geprägt duch eine lange und nicht selten konfliktreiche Geschichte zwischen der Rusʼ / Russland und den Ländern Westeuropas und der wechselseitigen Blicke aufeinander. Die europäisch-russischen Beziehungen wurden durch die Petrinische Neuorientierung um 1700 sehr intensiv und erhielten in den 1830er Jahren im Streit der Westler mit den Slavophilen eine geschichtsphilosophische Dimension, die im kulturellen Langzeitgedächtnis bis heute virulent ist. Strittig ist, ob, bzw. wie sehr sie die politischen Beziehungen beeinflusst.

 

Angesichts dessen wollen wir uns in der ersten Woche der Sommerschule v. a. mit den historischen Beziehungen zwischen Russland und Europa auseinandersetzen, während es in der zweiten Woche um deren Gegenwart und Zukunft geht. Dazu sprechen wir mit ExpertInnen aus Wissenschaft und Praxis und besuchen Institutionen wie den Deutschen Bundestag, die Vertretung der Europäischen Kommission und die Russische Botschaft. Ziel der Sommerschule ist es, den TeilnehmerInnen einen umfangreichen Einblick in die Geschichte und die Komplexität der europäisch-russischen Beziehungen zu vermitteln, ein Bewusstsein für deren Besonderheiten zu schaffen und Entwicklungsszenarien zu diskutieren. In Anbetracht der derzeitigen Spannung zwischen Russland und Europa sollen die Studierenden durch die Sommerschule ein differenziertes Bild von der jeweils ‚anderen Seite‘ und von sich selbst erhalten und langfristig zu MittlerInnen zwischen ihren Kulturen werden können. Das Begleitprogramm besteht aus verschiedenen Exkursionen, bei denen die Studierenden Potsdam und Berlin, v. a. aber einander besser kennenlernen sollen.

Teilnahmevoraussetzungen

  • Deutsch- und Russischkenntnisse auf einem Mindestniveau von C1/1 des GER
  • Überdurchschnittlich gute Studienleistungen
  • Hohe Motivation zur Teilnahme

Die Sommerschule richtet sich insbesondere an Studierende des Bachelorstudiengangs „Interdisziplinäre Russlandstudien“