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Sporttherapie und Prävention | Ein-Fach-Bachelor

In jedem Lebensalter benötigt der Mensch ein bestimmtes Maß an Bewegungsanreizen, um gesund zu bleiben und sich wohl zu fühlen. Herrscht bei Kleinkindern noch ein natürlicher Bewegungsdrang vor, so sind bei Kindern und Jugendlichen Spiel und Spaß wichtige Anreize. Erwachsene hingegen müssen ihre körperliche Aktivität oft als Ausgleich zum Alltagsgeschehen zielgerichtet organisieren. Und die Bewegungsfähigkeit bei älteren Menschen hängt überwiegend von ihrer körperlichen bzw. geistigen Mobilität ab. In der Sporttherapie und Prävention wird den Anreizen zur körperlichen Aktivität eine zentrale Rolle zugeschrieben.

Studiengang auf einem Blick

Bezeichnung
Sporttherapie und Prävention
Abschluss
Bachelor of Arts
Regelstudienzeit
6 Semester
Leistungspunkte
180
Lehrsprache
Deutsch
Studienbeginn zum 1. Fachsemester
Wintersemester
Besondere Zugangsvoraussetzungen
Sporteignungsprüfung
Campus
Am Neuen Palais

Inhalt des Studiums

Regelmäßige sportliche Aktivitäten können einer Vielzahl chronisch-degenerativer Krankheiten vorbeugen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Hierbei nimmt die Sporttherapie sowohl im Bereich der Prävention als auch der medizinischen Rehabilitation einen wichtigen Platz ein. So kann wissenschaftlich fundiert und praxisrelevant die Gesundheit erhalten oder wieder hergestellt werden.

Im Studiengang Sporttherapie und Prävention an der Universität Potsdam werden überwiegend sportmedizinische Inhalte vermittelt und großer Wert auf die praktische Anwendung gelegt. Die Studierenden lernen, diagnosebezogene Sporttherapie- und Ernährungspläne zu erstellen, Patientenberatung und -anleitung durchzuführen und Therapiepläne umzusetzen.

Die Module „Sportwissenschaft“ ergänzen und vertiefen das Studium mit betriebswirtschaftlichen, trainings- und bewegungswissenschaftlichen, biomechanischen, sporthistorischen, -pädagogischen, -psychologischen und -soziologischen Themen.

In den Modulen „Sportpraxis“ können sportartspezifische Belastungen erlebt und dabei Verletzungsrisiken und deren Prävention thematisiert werden. Im Studium werden Bewegungsabläufe und leistungsphysiologische Parameter analysiert, wodurch sich wichtige Erkenntnisse für die Arbeit in der medizinischen Trainingstherapie ergeben.

Jonas von Beckerath, Absolvent

Jonas von Beckerath, Absolvent

"Neben meiner grundlegenden Ausbildung in den Bereichen Therapie und Prävention, habe ich vor allem von der vielseitigen und wissenschaftsorientierten Vermittlung der Methodenlehre profitiert."

Studienziel und zukünftige Arbeitsfelder

Im Studium erfolgt eine berufsqualifizierende wissenschaftliche Vorbereitung auf Tätigkeiten in den Bereichen Sport, Gesundheit und Freizeit. Die vermittelten Kompetenzen in Sportmedizin, Sportwissenschaft und Sportpraxis zielen auf die Wirkungen von körperlichen Aktivitäten bei Menschen und auf den Nutzen für die Gesunderhaltung, die Verbesserung der Lebensqualität oder für die Rehabilitation nach Unfällen und Operationen.

Die Studierenden erlangen fachliche Kenntnisse und Fähigkeiten, um mit Ärzten, Trainingswissenschaftlern und Physiotherapeuten interdisziplinär, wissenschaftlich und problemlösend zusammenzuarbeiten. Gleichzeitig werden sie zu verantwortlichem therapeutischen Handeln mit Sportlern, Patienten und anderem Klientel befähigt. Somit bereitet das Studium auf berufliche Tätigkeiten in Rehabilitations- und Kurkliniken, Krankenhäusern, Facharztpraxen für Sportmedizin und Reha- und Therapiezentren vor. Arbeitsfelder bieten auch Gesundheitszentren, Sportverbände, Krankenkassen sowie Hochschulen.

Voraussetzungen für das Studium

Wenn Sie sich für neue Entwicklungen in der medizinischen Forschung und Technik interessieren und Spaß am Umgang mit Menschen haben, bringen Sie bereits gute Voraussetzungen für das Studium mit. Selbstvertrauen und das Zutrauen, Menschen führen zu können, sind in der Sporttherapie und Prävention unabdingbar. Idealerweise sollten Sie auch selbst sportlich aktiv und gut trainiert sein, wenn Sie andere bei ihren körperlichen Aktivitäten therapeutisch betreuen.

Zugangsvoraussetzung für ein Bachelorstudium in Sporttherapie und Prävention an der Universität Potsdam ist das Bestehen einer Sporteignungssprüfung, nicht älter als zwei Jahre. Gegenstand dieser Prüfung sind die Disziplinen Leichtathletik, Schwimmen, Gymnastik/Tanz, Turnen und Ballsportarten. Genauere Informationen zur Sporteignungssprüfung bekommen Sie hier. Zusätzlich müssen Sie eine medizinische Unbedenklichkeitserklärung einreichen, die nicht älter als sechs Monate ist.

Für das Bachelorstudium an der Universität Potsdam ist der Nachweis einer Hochschulzugangsberechtigung erforderlich. Mehr Informationen zu möglichen Arten der Hochschulzugangsberechtigung erhalten Sie hier.

Aufbau des Studiums

Der Bachelorstudiengang Sporttherapie und Prävention ist als Ein-Fach-Bachelor konzipiert. Das Bachelorstudium ist modular aufgebaut. Innerhalb der Module werden in unterschiedlichen Studien- und Lehrformen die Studieninhalte thematisch zusammengefasst vermittelt. In jedem Modul sind eine festgelegte Anzahl von Leistungspunkten sowie bestimmte Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringen. Weitere Informationen zum Bachelorstudium und zum Aufbau des Ein-Fach-Bachelorstudiums gibt es hier.

Insgesamt hat der Studiengang einen Umfang von 180 Leistungspunkten und umfasst die in der nachstehenden Übersicht dargestellten Inhalte. Die einzelnen Studienbereiche setzen sich aus Basis- und Aufbaumodulen zusammen. In Sporttherapie und Prävention werden zusätzlich Vertiefungsmodule belegt. Mehr dazu finden Sie in der fachspezifischen Ordnung.

Studieninhalte und Leistungsumfang
Module Leistungspunkte
Sporttherapie 44 LP
Prävention 36 LP
Sportwissenschaft 34 LP
Sportpraxis 26 LP
Bachelorarbeit 10 LP
Schlüsselkompetenzen 30 LP

Weiter im Studium

Der Bachelor of Arts ist ein erster berufsqualifizierender Abschluss, der Ihnen den Zugang zu einem Masterstudium ermöglicht. Die Masterstudiengänge führen Sie weiter an wissenschaftliche Projekte der Universität Potsdam heran. Der Abschluss ist zudem die Grundlage für weitere akademische Bildungsschritte, etwa für eine daran anschließende Promotion. An der Universität Potsdam können Sie z.B. im internationalen Master/Ph.D.-Programm „Clinical Excercise Science“ weiter studieren.

Kontakt

Name

Dr. Henning Ohlert

Sportwissenschaft Studienfachberatung

Adresse

Campus Am Neuen Palais

Haus 12, Raum 1.19

Telefon

workTel.:
+49 331 977-1303
faxFax:
Sekr.: +49 331 977-1872

E-Mail

Vorteile auf einen Blick

Durch die umfangreichen Kooperationen mit renommierten Wissenschaftlern und Führungskräften der Sport-, Freizeit- und Gesundheitswirtschaft in „Forschung und Lehre“ und eine innovative Zusammenarbeit mit der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen und der Juristischen Fakultät der Universität Potsdam ergeben sich für die Studierenden immer wieder Möglichkeiten, ihr Studium interessenorientiert zu ergänzen und das Fachwissen zu vertiefen.

Bewerbung und Immatrikulation

Sie haben sich entschieden, den Ein-Fach-Bachelor Sporttherapie und Prävention an der Universität Potsdam zu studieren? Dann sollten Sie sich im nächsten Schritt auf den Bewerbungsseiten über das aktuelle Bewerbungs- und Immatrikulationsverfahren informieren. Dort erhalten Sie ab Mitte Mai auch alle Informationen über die Zulassungsbeschränkungen (NC) zum Wintersemester.

Diese Beschreibung basiert z.T. auf Angaben der Fachspezifischen Ordnung für das Bachelorstudium “Sporttherapie und Prävention” an der Universität Potsdam vom 14. Juli 2010 (AmBek Nr. 5/11, S. 78).

Zentraler Kontakt

Universität Potsdam
Dezernat für Studienangelegenheiten
Am Neuen Palais 10, Haus 8
14469 Potsdam
Fax: +49 331 977-1065

Alle Ansprechpartner auf einen Blick

Impressum

Letzte Aktualisierung: 12.05.2016Autor: Christoph Beier