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Gefährliche Schadsoftware im Umlauf

Aus aktuellem Anlass folgende Hinweise (Quelle: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik):  

Moderne Schadsoftware (z. B.  Emotet) ist in der Lage, authentisch aussehende Spam-Mails zu verschicken. Dazu liest die Schadsoftware Kontaktbeziehungen und seit einigen Wochen auch E-Mail-Inhalte aus den Postfächern bereits infizierter Systeme aus. Diese Informationen nutzt die Schadsoftware automatisiert zur  Weiterverbreitung, so dass die Empfänger fingierte Mails von Absendern erhalten, mit denen sie erst kürzlich in Kontakt standen! 

Seien Sie bitte generell vorsichtig beim Öffnen von Anhängen (besonders gefährdet sind Office-Dokumente), auch wenn Sie den Absender kennen. Aktivieren Sie in E-Mails und Anhängen niemals Links, wenn Sie sich über die Herkunft nicht absolut sicher sind! Öffnen Sie Dateianhänge oder Links bzw. über diese heruntergeladene Dateien im Zweifel nur nach Rücksprache mit dem Absender! Löschen Sie E-Mails mit ungewöhnlichem Betreff und Link! 

Je nach Netzwerkkonfiguration kann es durch die Schadsoftware zu Ausfällen kompletter Netzwerke kommen. Die Schadprogramme werden aufgrund ständiger Modifikationen zunächst meist nicht von gängigen Virenschutzprogrammen erkannt und nehmen tiefgreifende Änderungen an infizierten Systemen vor.  

Bitte installieren Sie zeitnah von den Herstellern bereitgestellte Sicherheitsupdates für Betriebssysteme und Anwendungsprogramme (insbesondere Betriebssystem, Web-Browser, Browser-Plugins, E-Mail-Clients, Office-Anwendungen, PDF-Dokumentenbetrachter). 

Melden Sie Auffälligkeiten umgehend an das ZIM!

Wenn sich Ihr Rechner infiziert hat, dann bleiben häufig Bereinigungsversuche erfolglos und bergen die Gefahr, dass Teile der Schadsoftware auf dem System verbleiben! Das bedeutet, dass ggf. der Rechner neu aufgesetzt werden muss, was mit einem erheblichen Aufwand und ggf. Verlust der Daten verbunden ist! 

Beachten Sie, dass Behörden, Banken und natürlich auch das ZIM niemals nach Daten Ihres Accounts fragen!

Zur Erinnerung: 10 goldene Regeln für Computersicherheit

1. Software auf dem aktuellen Stand halten

2. Aktuellen Virenscanner verwenden

3. Daten mit einer Firewall schützen

4. Sichere Passworte verwenden und sicher speichern

5. Nicht mit Administratorrechten arbeiten

6. Vorsicht bei unbekannten E-Mail-Anhängen

7. Daten regelmäßig sichern

8. Sensible Daten durch Verschlüsslung schützen

9. Sensible Informationen nicht leichtfertig preisgeben

10. Aufmerksam, kritisch und informiert bleiben

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik.

Veröffentlicht

13. Jun 2019

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